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Spezial-Tourenwagen-Trophy
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STT H&R Cup Trucks Grand Prix Zolder
Fahrerstimmen zu den beiden Rennen  
Mit einem ansehnlichen Starterfeld trat der STT H&R Cup beim Renault Trucks Grand Prix im belgischen Zolder an. Der sechste und vorletzte Rennlauf ließ die Gesamtführen den noch enger zusammen- rücken. Mit zwei Siegen war  der Schweizers Edy Kamm der große Gewinner des Renn- wochenendes. Lesen Sie, was die Piloten der Spezial- Touren wagen-Trophy im einzelnen zu den beiden Rennläufen in Zolder zu sagen hatten. 
 © Jürgen Holzer
 Kuismanen, Kamm und Rene Snel boten eine tolle Show 
Sven Fisch: Die Riemenscheibe ging kaputt. Ich habe da sofort angehalten, damit da nicht mehr passiert. Es hatte so ja keinen Sinn mehr weiterzufahren. Jetzt muss ich erst mal in Ruhe schauen, ob da noch was im Motor mit kaputt ging.

Ralf Bender: Das Duell mit Renn F hat sehr viel Spaß gemacht. Leider musste er zu früh rausfahren. Es hätte gerne noch eine Weile so weitergehen können. Aber es war ein schönes Wochenende für mich hier in Zolder.

Jörg Lorenz: Das erste Rennen hat entgegen meinen Erwartungen aus dem Quali doch noch viel Spaß gemacht. Im zweiten Rennen machte es keinen Sinn mehr weiterzufahren. Das Auto hat gleich zu Beginn auch geruckelt. Aber ich habe es versucht, leider hat es nichts gebracht.

Rolf Rummel: Mir ist die Bremsscheibe gebrochen, die ist jetzt ganz weg. Die wegfliegenden Teile haben den Kühler getroffen und zerschlagen. Das Federbein ist auch in Mitleidenschaft gezogen. Ohne diese Geschichte wäre ich zufrieden gewesen. Im ersten Rennen war ich auf dem dritten Klassenrang.

Michael Irmgartz: Ich hatte keinen Ladedruck mehr. Da kam nichts mehr. So machte es keinen Sinn weiterzufahren.

Alexandra Irmgartz: Ich hatte mir auf der Strecke irgendwas von einem Lastwagen im Reifen eingefangen. Dadurch hatte ich einen schleichenden Plattfuß, der sich immer mehr verstärkte. Ich musste den Reifen wechseln, bin dann nochmals rausgefahren, leider vergeblich.

Jürgen Holzer

Die Sieger der stark besetzten 3,5l Klasse 

Joachim Bunkus: Ich vermute, dass es die Antriebswelle ist. Ich bin dann noch im Schritttempo über die Linie in der Boxengasse. So bin ich wenigstens noch auf Platz zwei in der Wertung. Jetzt wird es beim Finale am Nürburgring aber richtig spannend im Kampf um die Meisterschaft. Das Rennen war sehr spannend und abwechslungsreuch. Wir hatten da immer die Zweikämpfe mit verschiedenen Autos und der Jörg Bernhard saß mir auch immer im Nacken.

Ed Nicelife: Leider musste ich mit technischen Problemen im zweiten Rennen die Segel streichen. Aber sonst war das ein tolles Rennen. Ich hatte einen schönen Kampf mit dem BMW M1. Im anderen Rennen hatte ich mir einen Superkampf mit Ralf Karst geliefert. Es war spannend. Trotz dem früheren Aus im zweiten Rennen ein schönes Wochenende.

Renn F: Im zweiten Rennen musste ich leider früh raus. Ich habe gemerkt, dass da Öl auf den Auspuff kommt. Da muss man vorsichtig sein, da die Gefahr eines Brandes gegeben ist. Zur Sicherheit bin ich rausgefahren.

Niklas Bauckhage: Es war für mich als Neuling ein ganz gutes Wochenende. Ich denke, dass ich hier sehr viel gelernt habe. Ich konnte natürlich auch mehr fahren im Vergleich zum Rennen im Mai. Am Morgen war es an einigen Stellen am Wald noch etwas rutschig, da musste man schon aufpassen. Ich bin deshalb noch mit ESP gefahren.

Joachim Duscher: Die Temperatur ging ziemlich nach oben. Da bin ich lieber vorher rausgefahren. Das war auch schon im ersten Rennen zu bemerken, da konnte ich aber durchfahren und den zweiten Klassenplatz erreichen.

Edy Kamm: Es lief hier genial. Viel besser als erwartet. Ich bin vollkommen zufrieden. Ich dacht zuerst es funktioniert nicht, wenn es so kalt ist. Aber es hat super funktioniert. Ich bin hier auch zum ersten Mal gefahren und war da schon etwas skeptisch, ob es nach vorne reicht. Für mich also ein gelungenes Wochenende. Nur schade, dass Marc nicht mehr fahren konnte.

Patrick Holzer

Die obligatorische Sektdusche nach dem Rennen

Rene Snel: Es war ein sehr schönes Wochenende. Die zweiten Plätze sind natürlich gut. Aber der Start im zweiten Rennen war katastrophal und die Batterie war leer. Sonst hätte es vielleicht doch zu mehr gereicht. Aber trotzdem ein schönes Wochenende für mich.

Daniel Schrey: Wir haben am Auto schon einiges gemacht am Motor und Getriebe. Das klappt ja schon teilweise ganz gut, aber in den Ecken noch nicht. Da müssen wir unbedingt noch etwas machen, aber ich weiß noch nicht wie. So reicht es noch nicht nach ganz vorne. Ich hatte Glück am Ende des zweiten Rennens, als die Kardanwelle brach und das Blech der Innenkonsole durchschlug. Da war Platz drei dann weg.

Christopher Gerhard: Es war bei beiden Rennen eine gute Performance und ich habe auch keinen gravierenden Fehler gemacht, mehr war da nicht zu machen. Die Zeiten mit 1.35,9 waren gut und ich war damit auch happy. Das Rennen war für mich etwas einsam, da nach ganz vorne zu viel Luft war, genau wie hinter mir. Im Prinzip habe ich heute zwei Punkte eingebüßt. Ohne die Hockenheim Entscheidung wäre das eine ganz andere Ausgangssituation für die Meisterschaftsentscheidung. Bei normalem Verlauf habe ich gegen den Ford GT keine Chance um die Meisterschaft. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, wie wir da noch was anderes machen können um die Meisterschaft doch noch zu retten.

Jochen Thissen: Das ist einfach dumm gelaufen hier. Wir haben die ganze Nacht geschraubt und Kupplung und Zylinder neu gemacht. Am Morgen lief dann alles gut, auch zunächst im Rennen. Beim Angriffsversuch auf Jörg Bernhard über die Kurbs riss die Getriebehalterung. Das Getriebe hat sich dann immer mehr losgerissen und am Ende ist dann auch noch die Kopfdichtung kaputt gegangen. Vom Gefühl her war ich bis dahin schnell unterwegs und hätte meine Gegner vielleicht kriegen können. 

Dr. Heinrich Spies: Das war ein schönes Wochenende für mich. Die Strecke ist auch super und passt gut zu meinem Auto. Das Auto selbst lief wie am Schnürchen und macht sehr viel Spaß. Es waren schöne Kämpfe in beiden rennen. Im ersten Rennen hat es mit dem vierten Klassenplatz noch nicht so ganz geklappt, aber jetzt im zweiten Rennen mit Platz zwei ist schon super.

Ralf Karst: Das war ein Wahnsinnswochenende. Kühlerflüssigkeit im Qualifying verloren. Dreimal Notprogramm, Motor aus, Motor an. Ed Nicelife schiebt mich in der Schikane an, ich fliege ab, habe ihn dann später wieder überholt. Das war geil. Dann geht auf der langen Gegengeraden der Motor aus, ich rolle aus. Beim vierten Mal geht der Motor vor dem Bergstück wieder an. Dann bin ich im Notprogramm die letzten 500 Meter gefahren. Das war der Wahnsinn, ehrlich. Dann zweiter Platz in der Klasse im zweiten Rennen, einfach nur geil.

Jürgen Holzer

Start zum zweiten Rennen am Sonntag Nachmittag

Jürgen Holzer
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Artikel vom 27.09.2011

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