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Zweiter Saisonlauf auf dem Salzburgring
Stimmen zu den Rennen
Nach dem Doppelsieg des Finnen Pertti Kuismanen in Hockenheim, erlebten die Zuschauer beim zweiten Saisonlauf auf dem österreichischen Salzburgring mit dem Schweizer Edy Kamm erneut einen Doppelsieger. In zwei spannenden Rennen konnte er die starke Viper des Finnen hinter sich halten und einen Zweifachtriumph mit in die Schweiz nehmen. Die Zweiliterklasse war wie schon in Hockenheim erneut heftig umkämpft.
 © Jürgen Holzer
 Pertti Kuismanen war zunächst noch in Front
Edy Kamm (1./1.): Das war natürlich ein tolles Wochenende für mich. Ich bin total überrascht, dass ich die starken Viper gleich zweimal schlagen konnte. Daran habe ich im Vorfeld nicht zu träumen gewagt. Ich dachte mir Platz zwei oder drei wäre möglich. Im ersten Rennen habe ich natürlich vom Dreher Kuismanens profitiert und konnte vorbeiziehen. Dass ich ihn dann auf Distanz hielt, hat mich schon überrascht.

Daniel Schrey (3./3.): Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben am Auto hinten was geändert. Dazu haben wir die Räder vom Porsche aufgezogen. Das passt jetzt schon- Ich habe da noch ein paar Sachen, die wir noch ändern können. Die Achsübersetzung ist noch zu lang, da werden wir noch was machen. Jetzt sind zunächst einmal Zeiten wichtig. Mit dem Rennen bin ich zufrieden. Ich war einige Male beim Anbremsen an Kuismanen dran. Aber er war heute einfach noch schneller. Beim Überrunden musste ich abreißen lassen, dann war er weg.

Christopher Gerhard (4./4.): "Ich bin mit dem Ergebnis und den Zeiten super zufrieden. Am Anfang konnte ich noch einige Runden mit den drei Führenden mithalten, aber mit soviel weniger Motorleistung und Abtrieb ist im Gesamtklassement nichts zu machen. Aber mit knapp 1 Minute Vorsprung auf den 2. unserer Klasse nach Hause zu fahren ist super." 

Jürgen Holzer

Christopher Gerhard fuhr auf dem Salzburgring die schnellste Runde aller anwesenden Cup Porsche

Pierre Bonhote (10./9.): Ich freue mich natürlich über die zwei Klassensiege. Aber mit Joachim Duscher am Start, wäre das nicht möglich gewesen. Ich bin schon froh, dass ich überhaupt fahren konnte. Es hatte sich ein Schlauch gelöst und sorgte für reichlich Aktion.Froh bin ich besonders darüber, dass ich meine Zeiten wieder verbessern konnte. Ich war gegenüber dem letzten Jahr drei Sekunden schneller.

Jörg Bernhard (-/-): Ich bin natürlich ziemlich down, dass wir schon wieder mit einem Motorschaden gleich nach dem freien Fahren heimfahren können. Die Strecke ist super und die paar Runden haben echt Spaß gemacht.Langsam wird es unheimlich. Ein Trost ist wenigsten, dass es nicht die Ursache der vergangenen Schäden war. Eine gelöste Schraube im Motor war die Ursache. Aber ich gebe nicht auf. In Zolder bin ich mit einem anderen Motor wieder dabei.

Rüdiger Klos (-/6.): Ich hatte einen Reifenplatzer vorne und das an der schnellsten Stelle. Dann gings ab ins Kiesbett und nahe entlang der Leitplanke. Ich hatte nur noch gehofft, dass ich nicht einschlage. Das ist dann noch mal gut gegangen. Mein Adrenalinbedarf für heute ist damit gedeckt. Glück im Unglück sozusagen. Mit dem Auto lief es gut und wir sind da voll zufrieden. Im zweiten Rennen sind wir dann mit alten Reifen gefahren. Wichtig war mir anzukommen und Punkte zu holen.

Jürgen Holzer

Erster Pokal für den Rookie Niklas Baucklage

Dr. Heinrich Spies (14./13.): Ich hatte hier ein sehr angenehmes Wochenende. Mit meinen Rennen bin ich zufrieden und es hat viel Spaß gemacht. Die Serie gefällt mir und das Umfeld ist auch toll.

Jörg Lorenz (7./-): Beim zweiten Rennen ist mir der Kipphebel gebrochen. Vermutlich dadurch, dass ich ihn im ersten Rennen überdreht habe. Das Auto lief dann nur noch auf fünf Zylinder. Ich bin dann rausgefahren um nichts Schlimmeres zu riskieren. Im ersten Rennen hatte ich ja schon meine „Erfüllung“ im Kampf mit Ralf Karst. Das war ein toller Fight und hat richtig Spaß gemacht.

Niklas Baucklage(15.): Das war mein erstes Rundstreckenrennen überhaupt und ich bin natürlich hoch zufrieden, dass alles gut geklappt hat. Gegenüber dem Quali habe ich mich nochmals um zwei Sekunden gesteigert. Jetzt freue ich mich auf mein nächstes Rennen in Zolder.
Jürgen Holzer
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Artikel vom 05.05.2011

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