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| STT Finale |
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H&R Cup Meister 2010 Michael Bäder im Gespräch |
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Michael Bäder sorgte in seiner ersten STT Saison für Aufsehen. Der als
Nord- schleifenspezialist bekannte BMW Pilot stellte auch auf anderen Rennstrecken seine Klasse unter Beweis. Mit neun Klassensiegen und fünf
Gesamt siegen holte er sich den Titel im STT H&R Cup 2010.
Fahreri- sches Können, professionelle Einstellung, akribische Arbeit und ein hervorragend
funktio- nierendes Team waren die Triebfedern einer erfolgreichen Saison. |
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Jürgen Holzer |
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| Michael
Bäder holte fünf Gesamtsiege in der Saison 2010 |
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Vor der Saison, stand es da im Raum Meister zu werden?
Nein, eigentlich nicht. Wir haben da nach einer Lösung gesucht für unser Team um mit dem Auto was anderes als Langstreckenmeisterschaft zu fahren. Wir sind dann auf die STT gekommen, sechs Rennwochenenden sind kein so großer Aufwand und man muss da auch nicht so viel testen. Aber hinsichtlich der Meisterschaft haben wir uns keine Gedanken gemacht.
Aber abwegig war dieser Gedankengang jedoch nicht?
Wir haben uns schon überlegt, dass wir mit dem Auto gut dabei sein könnten. Andererseits kannten wir aber unsere Gegner nicht und auch manche Strecken waren Neuland für mich. Ich habe zwar gehofft, dass wir vorne dabei sein könnten, aber damit gerechnet Meister zu werden haben wir nicht unbedingt.
Zu welchem Zeitpunkt kam dann der Gedanke auf, dass es zur Meisterschaft reichen könnte?
Eigentlich schon nach dem ersten Rennen am Salzburgring. Ich habe gemerkt, dass es hinkommt vorne dabei zu sein. Da habe ich mir gedacht, wenn es am Salzburgring klappt, dann kann das auch auf den anderen Strecken funktionieren. Am Nürburgring hatten wir dann aber einen Patzer gehabt. Danach ging ein Ruck durch unsere Mannschaft und wir haben uns gesagt das jetzt richtig anzupacken. Mit unserer Professionalität müssten wir in der STT hoch angesiedelt sein. Wir haben dann versucht alles richtig zu machen, was uns letztendlich dann gut gelungen ist. |
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Jürgen
Holzer
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Patrick Holzer
im Gespräch mit Michael Bäder |
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Nach Colmar war der Vorsprung vor dem Finale recht komfortabel geworden. War man dann vor den beiden letzten Rennen doch etwas nervös?
Ja schon, aber mehr wegen der Technik. Wenn jetzt während des ersten Rennens der Motor kaputt gegangen wäre, oder ein Getriebeschaden, der nicht repariert werden kann, auftritt, dann hätte es eben nicht gereicht. Dass es fahrerisch reichen müsste, daran habe ich schon geglaubt, denn zweimal ein zweiter Platz hätte ja auch gereicht. Aber Bammel hatte ich eben davor, dass ein technischer Defekt auftreten könnte. Wir haben nach Colmar auch viel am Auto gemacht. Von außen sieht es immer so einfach aus, dass das Auto zuverlässig durchkommt. Wir haben aber hart dafür gearbeitet.
War das heute gleich doppelt schön, wenn man mit einem Sieg die Meisterschaft perfekt macht?
Natürlich, das war jetzt perfekt. So haben wir uns das erträumt. Im ersten Rennen die Meisterschaft sicher zu machen, so dass im zweiten Rennen der Spaß am Fahren im Vordergrund steht ohne die Dinge im Hinterkopf zu haben, was die Meisterschaft angeht.
Das war dann der absolut perfekte Saisonabschluss?
Absolut. Die ganze Saison war perfekt. Wir sind höchst zufrieden und es hat sehr viel Spaß gemacht. |
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Jürgen
Holzer
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Die Konkurrenz
hatte öfters das Nachsehen |
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Was war so das fahrerische Highlight in dieser Saison?
Das war ganz klar Hockenheim. Hockenheim ist für mich sehr gut gelaufen. Ich bin schnell gut zurecht gekommen und konnte mich dann noch steigern. Und gerade das Rennen gegen Jürgen Alzen, wo ich hauchdünn gewinnen konnte. Das war für mich das fahrerische Highlight. Das war ein harter Kampf, weil ich einen schlechten Start hatte. Ich habe aber nie aufgegeben und mich Stück um Stück an ihn herangearbeitet. Aber das Rennen zu gewinnen, daran habe ich nicht gedacht. Als Jürgen dann kurz vor Schluss einen Fehler machte, bin ich in die Lücke gestoßen und habe hauchdünn gewonnen.
Nie aufgeben! Ist das eine Stärke von Michael Bäder?
Ich habe das die ganze Saison über so gemacht. Ich habe nie aufgegeben, versuchte immer dran zu bleiben. Ich bei all den Rennen versucht vom Anfang bis zum Ende immer zu puschen. Das sieht man auch an den Rundenzeiten. Die waren im Prinzip immer konstant. Ich habe am Anfang darauf geachtet die Reifen nicht sofort herunterzufahren und immer gleich schnell zu bleiben. Das habe ich auch meist so geschafft.
Ich bedanke mich für das Gespräch und nochmals herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft.
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Jürgen
Holzer
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So sehen
Sieger aus - STT Fahrerlagerparty am Nürburgring |
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| Patrick
Holzer |
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Artikel vom 02.11.2010
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