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Spezial-Tourenwagen-Trophy
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STT H&R Cup - Dritter Lauf im badischen Hockenheim
Spannung in allen Klassen garantiert
Nach dem geballten Auftakt mit zwei Rennen innerhalb von nur einer Woche steht nach etwas mehr als einem Monat Pause der dritte Saisonlauf bevor. In Hockenheim wird die Spezial Tourenwagen Trophy erneut gemeinsam mit den AvD 100 Meilen an den Start gehen. Damit sind ein 
volles Teilnehmerfeld und viele Positionskämpfe auf der badischen Grand-Prix Strecke vorprogrammiert. In den bisherigen Rennen drückte einer der STT seinen Stempel auf, Jürgen Alzen.
 © Patrick Holzer
 Bisher dominieren sie die Konkurrenz - Schalk/Alzen
Schon Ende der 80er in der STT mit einem Ford Capri unterwegs, war der Porschepilot zusammen mit Gerald Schalk in der großen GT Klasse nicht zu bezwingen. Bei drei Rennen standen die beiden zweimal ganz oben auf dem Treppchen, dazu noch ein Klassensieg von Gerald Schalk. Die Konkurrenz in der Klasse 1 ist aber dennoch nicht kleiner geworden. In Hockenheim werden neben René Snel (Porsche 996 GT2) und Jörg Lorenz (Porsche dp 935) erstmals in dieser zwei Audi in das Geschehen eingreifen. Sport Auto Chefredakteur Horst von Saurma wird den überarbeiteten Hohenester Audi A4, dem über 700 PS nachgesagt werden, pilotieren, da Jürgen Hohenester noch mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hat. Seine STT Premiere wird Ulf Ehninger mit einem Audi RS4 geben. Dazu kommt noch der Schweizer Heinz Roth, der seine rote Ex-Le Mans Corvette nach Hockenheim bringt.
Mehrere Kandidaten für den Klassensieg
Jedem Wahrsager dürfte angesichts der starken Besetzung in der Klasse 2 die Kugel beschlagen. Auf dem Salzburgring war Michael Bäder im BMWZ Z4 V8 noch nicht zu stoppen, doch auf dem Nürburgring nutzte Christopher Gerhard die Wettersituation gekonnt aus. Der Meister von 2009 holte sich im Porsche 997 Cup den Klassensieg. Nach starkem Debüt möchte endlich auch Reiner Lutz (Porsche Cayman) einmal auf dem Treppchen stehen. Das verhinderte bist jetzt immer Ulrich Becker, der mit seinem Porsche 997 Cup ein Garant für vordere Plätze ist. Walter Vonwyl aus der Schweiz kommt mit seinem Porsche 996 GT3 RS immer besser in Fahrt und punktet vor allem sehr konstant.

Patrick Holzer

Reiner Lutz (Porsche Cayman) erstmals in Hockenheim am Start

Lange verweist ist die Klasse 3 zum Herzstück der STT geworden. Zwar ist Joachim Duscher im bärenstarken Audi 80 Turbo noch unangefochten eine Klasse für sich, doch die Konkurrenz dahinter schläft nicht. Wolfgang Fischer (BMW M3 E36), Christian Hofmaenner (Mitsubishi Evo 10) und Pierre Bonhôte (Mitsubishi Evo 7) lauern auf Fehler des derzeitigen Tabellenführers, punktgleich mit dem Team Alzen/Schalk. In Hockenheim wird die Klasse mit zwei Gaststartern aus der Schweizer weiter aufgewertet. So feiert Urs Hauri im BMW M3 E36 sein Debüt in der Serie. Mit Toni Büeler, den meisten für seine Bergeinsätze mit Mitsubishi und DTM Astra bekannt, gibt ein richtig schneller Fahrer ebenfalls seinen Einstand. Er setzt ebenfalls wie seine Landsmänner auf einen Mitsubishi Evo.

Patrick Holzer

Joachim Duscher liegt gemeinsam mit Schalk/Alzen an der Spitze

Aufschwung in der 2 Liter Klasse
Die 2-Liter Klasse dürfte ebenfalls eine spannende Angelegenheit geben. Für Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) und Jochen Thissen (Opel Astra) gilt es ihre Spitzenposition in der Klasse zu verteidigen. Keine leichte Aufgaben, vor allem beim Blick auf die Gaststarter. So ist mit Patrick Ulrich im BMW 320i E46 ein richtig schneller Fahrer mit von der Partie. Der Start von Jörg Bernhard im Honda S2000 wertet die eh schon heiß umkämpfte Klasse noch einmal zusätzlich auf. 

Gleich beim Saisonauftakt hatte der Hondapilot einen Motorschaden zu verzeichnen, so dass er zwangsweise bis jetzt pausieren musste. Davon können sowohl Hajo Chorus (Ford Focus) und Petra Kolic-Wiese (VW Golf I) ein Lied singen. Beide mussten einen Teil der Rennen ungewollt von außen verfolgen. In Hockenheim heißt es mit nun hoffentlich perfekt arbeitendem Getriebe wieder Punkte im Meisterschaftskampf gutzumachen.

Patrick Holzer

Jörg Bernhard im Honda S2000 erstmals in der STT

Keinen Grund zu klagen hat eigentlich Sven Fisch im V8 STAR. Zwar kämpft er in seiner Klasse alleine, doch vor allem das Treppchen hat es dem Meister von 2001 besonders angetan. Auf dem Salzburgring noch auf Gesamtrang drei, schaffte er beim verregneten Rennen in der Eifel das Podest als Gesamtzweiter zu erklimmen.

Zeiten STT H&R Cup

Samstag, 19.06.
18.35 – 19.00 Uhr: Freies Training

Sonntag, 20.06.
09.25 – 09.05 Uhr: Qualifying
14.15 – 15.35 Uhr: Rennen

Patick Holzer

Sven Fisch wieder auf Podestkurs?

Patrick Holzer

Artikel vom 17.06.2010 

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