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| 25 Jahre STT
H&R Cup - Alzen/Schalk bezwingen Eifelwetter |
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| Nasse
Sache |
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Nur
eine Woche nach dem Auftaktsieg beim STT H&R Cup auf
dem Salzburgring schlugen Jürgen Alzen und Gerald
Schalk (Porsche 997 Turbo) erneut zu. Bei wechselnden
Wetter- verhältnissen behielt das Team einen kühlen
Kopf und entschied sich für die richtige
Boxenstrategie. Nachdem Alzen den Start gefahren war und
ordentlich vorgelegt hatte, fuhr Schalk den Sieg nach
Hause. Die Plätze auf dem Treppchen belegten Sven Fisch
(V8 STAR) und Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup). |
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Patrick Holzer |
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| Gerald
Schalk hielt die Führung bis ins Ziel |
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Das freie
Training am Samstagabend fand noch bei Sonnenschein und
trockenen Bedingungen statt. Doch das Eifelwetter zeigte sich
einmal mehr von seiner launenhaften Seite und über Nacht
zogen Regenwolken auf. Vor allem den STT Startern im
gemeinsamen Feld mit den AvD 100 Meilen kamen die nassen
Streckenbedingungen während des Qualifying zugute. So waren
die ersten beiden Startreihen fest in STT-Hand. Jürgen Alzen
nutzte die Vorteile seines Allrad-Porsche voll aus und fuhr
die zweite Pole der Saison ein. Christopher Gerhard entschied
mit Startposition zwei das klasseninterne Duell gegen
Salzburgring-Sieger Michael Bäder im BMW Z4 V8 für sich.
Dazwischen schoben sich noch Sven Fisch, der schon letzte
Saison in Hockenheim gezeigt hatte, dass mit ihm bei Regen zu
rechnen ist und René Snel im Porsche 996 GT2.
„Hoffentlich regnete es den ganzen Tag, sonst muss ich schon
wieder Reifen wechseln“, meinte Christian Hofmaenner noch
nach dem Qualifying. Das Eifelwetter machte dem Mitsubishi Evo
Piloten einen Strich durch die Rechnung. Vor dem Start zum
Rennen trocknete die Strecke ab, so dass die Reifenwahl klar
war. |
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Patrick
Holzer
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Jürgen Alzen
entschied den Start für sich |
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Alzen/Schalk
mit dem zweiten Gesamtsieg
Jürgen Alzen ließ das restliche Feld mit einem Blitzstart
stehen. Die Devise war bei der unberechenbaren Wetterlage
klar, so lange wie möglich draußen bleiben und Tempo machen.
Diese Taktik sollte sich letzten Endes auszahlen. In der 19.
Runde kam Alzen erst zum Stopp in die Box. Kurz vor Ablauf der
20 Minuten Standzeit setzte der Regen ein. Mit Regenreifen
ging Gerald Schalk auf die Strecke und hatte damit voll ins
Schwarze getroffen. Auf regennasser Fahrbahn war dem Team der
Sieg nicht mehr zu nehmen, zumal ein Großteil der Konkurrenz
gleich zweimal stoppen musste.
Wie ein Fisch im Wasser
Sven Fisch hatte nach einem Dreher gleich in der ersten Runde
scheinbar alle Karten für eine vordere Platzierung verspielt.
„Das war ganz klar mein Fehler. Da gibt es keine
Ausreden“, gab der V8 STAR Pilot zu. In Aufholjagden
mittlerweile geübt, kämpfte sich Sven Fisch Runde um Runde
nach vorne. Angesichts der aufziehenden Regenfront wurden beim
Pflichtboxenstopp Regenreifen montiert. Die richtige
Reifenwahl und die gute Performance im Regen spülten den V8
STAR weit nach vorne. René Snel kam zwar noch einmal ran und
war auch eingangs Mercedes Arena kurz vorbei, doch Sven Fisch
hielt den Porsche im weiteren Rennverlauf hinter sich. Da der
Niederländer wegen Unterschreitung der Boxenstand um acht
Sekunden eine Strafzeit aufgebrummt bekam, war dem Stuttgarter
Gesamtplatz zwei nicht mehr zu nehmen. |
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Patrick
Holzer
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Sven Fisch
hielt René Snel hinter sich |
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Trotz falscher Reifenwahl aufs Podium
Der Drittplatzierte Christopher Gerhard war nach dem STT Auftakt weit weniger zufrieden. Zuviel hatte der Meister von 2009 auf den leistungsstärkeren BMW von Michael Bäder verloren. Nach dem bestens verlaufenen Qualifying mit Startposition zwei hoffte Gerhard für das Rennen ebenfalls auf Regen. Auf zunächst trockener Strecke verteidigte der Porschepilot die zweite
Position im Gesamt, doch nach und nach musste er Bäder und Snel passieren lassen. Erneut schien nur der zweite Platz in der
Klasse 2 zu winken. Dazu kam noch, dass ausgerechnet bei der Boxenausfahrt der Regen einsetzte. „Ich fuhr mit Slicks los. In der Mercedes-Arena war klar, dass das falsch war. Da es nur wenig regnete und ich dachte, es würde wieder trocken werden, montierten wir gebrauchte Regenreifen mit weniger Profiltiefe. Leider stand ziemlich bald viel Wasser auf der Strecke - zumindest für meine Reifen – so dass ich arges Aquaplaning hatte“, so Gerhard.
Dass es dennoch zu Platz drei reichte, lag auch an den Schwierigkeiten von
Michael Bäder beim Boxenhalt. "Auf der Strecke lief eigentlich alles
optimal, nur der Boxenstopp ging total in die Hose. Ich bekam irgendwie das
Signal zum Losfahren, sollte aber wohl doch nicht und wurde wieder
zurückgeschoben. Da hat das ganze Team inklusive mir einfach nicht
funktioniert", gab Bäder zu Protokoll.
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Patrick
Holzer
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Christopher
Gerhard vor Bäder und Snel |
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Haubenlos
zum Klassensieg
Eine bessere Platzierung von Ulrich Becker verhinderten wohl Reifenprobleme zu Beginn des Rennens. „Die Reifen funktionierten einfach nicht, daher mussten wir so früh stoppen“, erklärte Becker. Der Porschepilot war als erster STT-Starter an die Box gefahren und musste daher die meisten Runden im Regen drehen. Dennoch sprang mit Position drei in der Klasse 2 ein am Ende noch ein annehmbares Ergebnis heraus. Reiner Lutz im Porsche Cayman hätte von diesen Problemen fast noch profitieren können. Kurzzeitig lag der Neueinsteiger, der nur einmal gestoppt hatte, vor Becker, doch am Ende fehlten 5,697 Sekunden zu Klassenrang drei. Den fünften Platz bei den Fahrzeugen bis 5000 ccm belegte der Schweizer Walter Vonwyl im Porsche 996 GT3 RS.
Hinter dem Drittplatzierten der großen Klasse Jack Rozendaal (Porsche 996 Turbo) beendete Joachim Duscher im Audi 80 Turbo das Rennen auf Platz neun. Sowohl im Trockenen, als auch im Regen beherrschte Duscher seine Klasse. Eine Schrecksekunde gab es dennoch zu verkraften. Nach dem Stopp an der Box verabschiedete sich die Motorhaube. Den Klassensieg vor Wolfgang Fischer (BMW M3 E36) und Pierre Bonhôte (Mitsubishi Evo 7) konnte das aber nicht mehr gefährden, zumal der Audipilot unbeirrt seine Fahrt fortsetzte.
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Patick
Holzer
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Joachim
Duscher führt mit Alzen/Schalk die Tabelle an |
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Jochen
Thissen gewinnt 2-Liter Klasse
Ebenfalls nicht perfekt, aber im Grunde doch optimal lief das Wochenende für Jochen Thissen im Opel Astra. Da der Scheibenwischer zwischendurch den Dienst quittierte und bei der Suche nach dem richtigen Schalter kurzfristig die Benzinpumpe außer Kraft gesetzt wurde, rollte der Astra in der Mercedes Arena aus. Als alles wieder nach Wunsch lief, stand dem Sieg in der 2-Liter Klasse aber nichts mehr im Weg. Die Reifenwahl von Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) hatte sich als zu optimistisch erwiesen. „Zuerst ging es ins Kiesbett, danach hatte ich mich gleich zweimal gedreht. So etwas hatte ich bis jetzt auch noch nicht“, so der langjährige STT-Starter. Damit erlebte die Klasse den dritten Sieger im dritten Rennen. Vom Pech verfolgt scheint hier Hajo Chorus zu sein. Gleich nach der Rückkehr vom Salzburgring hatte das Team in Nachtschichten den Focus flott gemacht. Am Nürburgring streikte dann erneut das Getriebe.
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Patrick
Holzer
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Jochen Thissen,
Hajo Chorus, Pierre Bonhôte |
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Damenpower
in der STT
Ungemütlich wurde es für Caterham Pilot Kurt Hoffmann, der als 16. seine Klasse gewinnen konnte.
Nicht ganz glücklich über Platz 11 und den verpassten
dritten Platz in der Klasse 1 war Jörg Lorenz. Seine
Rundenzeiten hätten gereicht, um auf Klassenrang drei
gewertet zu werden. Nach schönem Zweikampf mit Gaststarter
und STT-Rückkehrer Stefan Eilentropp (Porsche 997 GT3)
klappte der Räderwechsel beim Boxenstopp nicht. Drei endlose
Minuten verstrichen und kosteten eine besser Endplatzierung. Bleiben noch die zwei Damen im STT Feld zu erwähnen. Während Petra Kolic-Wiese ihren Golf bereits nach dem freien Training wegen Getriebeschaden stehen lassen musste, heimste Alexandra Irmgartz gleich in ihrem ersten STT Rennen einen Pokal ein. Die Tochter des dreimaligen STT Meister Michael Irmgartz scheint die Regenkünste ihres als „Rainman“ bekannten Vaters mitvererbt bekommen zu haben.
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Jürgen
Holzer
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Hochbetrieb in
der Boxengasse |
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| Patrick Holzer |
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Artikel vom
04.05.2010
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