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| 25 Jahre STT -
Zeit für Erinnerungen |
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| 2001
- das Jahr der Turbo Porsche |
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25 Jahre STT stehen für 25 Jahre
starken Motorsport, packende Rennen und Rennfahrzeuge mit großem Flügelwerk. 2001 drückten die um die 700 PS starken Porsche 993 GT2 der
STT ihren Stempel auf. Meister wurde aber keiner der leistungsstarken Turbos. Am Ende war es Sven Fisch
im Opel Kadett C-Coupé, der den Titel holte. Der Stuttgarter ist beim 25jährigen Jubiläum erneut am Start. Doch Zeiten ändern sich. Mit seinem V8 STAR gehört er nun selbst zu den Sieganwärtern. |
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Patrick Holzer |
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| Otto
Altenbach setzte 2001 gleich auf zwei GT2 |
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| Aber auch viele andere Piloten haben über all die Jahre der STT die Treue gehalten. Grund genug einen kleinen Rückblick ins Jahr 2001 zu wagen. Damals dominierten, wie gesagt, die Turbo befeuerten Porsche der Herren Miguel Monte, Michael
Schrey, Klaus Abbelen, Elmar Grimm, Otto Altenbach, Lars Schönemann und Daniel
Schrey. Nur Kurt Thiim gelang es im ex-DTM Mercedes auf den Sachsenring die Porsche zweimal zu schlagen.
Turbo war 2001 Trumpf. Erst Dr. Klaus Nesbach im Stealth B8 und
Pertti Kuismanen in der Chrysler Viper GTS-R beendeten die
Dominanz der 964 und 993 Varianten. |
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Patrick
Holzer
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Klaus Abbelen
war auch in der Euro GT Serie kaum zu schlagen |
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Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das Starterfeld beim dritten Saisonlauf auf dem Nürburgring.
Im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft standen sieben Porsche
Turbo in der Startaufstellung. Auf der Sprintvariante stellte Klaus Abbelen seinen Porsche 993 GT2 souverän auf Pole.
1.09,380 benötigte Abbelen um den 3,043 km langen Kurs zu
umrunden. Dem Zweiten Elmar Grimm schenkte er fast eine Sekunde ein. Die beiden Porschepiloten waren auch in der Euro GT die Frontrunner. Im Jahr zuvor hatte sich dort Elmar Grimm, damals noch Ferrari
und Porsche Fahrzeugen vorbehalten, den Titel gesichert. Klaus Abbelen gelang dies
gegen starke internationale Konkurrenz in der Nachfolgeserie 2001. Mittlerweile ist Abbelen auf der Nordschleife aktiv. Zusammen mit Sabine Schmitz geht
der als Frikadelli bekannte Abbelen natürlich weiter mit Produkten aus Zuffenhausen an den Start, wenn auch ohne Turbokraft. Der original GT2 ging in die Hände von Doc Henry Nielebock über, der den 911er immer noch regelmäßig einsetzt.
Erkennbar war der GT2 ab 2002 durch die breite Theke als
Heckflügel. Abbelen war der Erste der die "Banane"
damit als Heckleitwerk ersetzt hatte. Später sollte dies zum
Trend bei den GT2 Porsche werden. Hauptsächlich in den Niederlanden ist nun Elmar Grimm unterwegs. In der Dutch Supercar Challenge fuhr der Münsteraner einen ehemaligen DTM Audi
TT für Brinkmann Motorsport. Sein Porsche 993 GT2, ein ehemaliges Fahrzeug aus dem Hause Konrad Motorsport, wurde das letzte Mal im Oktober
2004 in Hockenheim gesehen. Damals verunfallte der GT2 mit einem
Mehrfachüberschlag im Motodrom. |
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Patrick
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Junior Michael
Schrey wechselte im Laufe der Saison auf den stärkeren Turbo |
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Platz drei hatte der unter dem Pseudonym fahrende Miguel Monte inne. Im Gegensatz zu Abbelen und Grimm basierte sein Porsche 911 GT nicht auf dem 993, sondern auf dem Vorgängermodel. Eigentlich
1995 für den ADAC GT Cup vorgesehen, ging es häufiger in die STT oder den Divinol-Cup, sowie in die Euro GT. Sohn Michael verunfallte mit dem Turbo 2003, so dass der Porsche von dp Motorsport eine neue Optik im Stile des 935er verpasst bekam.
Auf dem Nürburgring gab es im September das Comeback. Damit war der im internationalen Porsche Supercup gestählte Michael Schrey noch 2008 für Gesamtsiege
in der STT gut. Doch gegen modernere GT’s vom Schlage einer Chrysler Viper GTS-R kämpfte der 25jährige mit stumpfen Waffen.
Cousin Daniel Schrey platzierte sich direkt neben Onkel Wolfgang auf Startposition vier. Sein Porsche dp 935 II war einer der Dauerbrenner im nationalen Breitesport. Auf 964er Cup Basis aufgebaut, war der im typischen Daniel Schrey Racing lackierte Turbo immer für Gesamtsiege gut. Als modernere GT’s mehr
und mehr Einzug in den Breitensport hielten, rüstete Daniel Schrey genau wie die Verwandtschaft auf einen 996 Turbo um. Richtig glücklich wurde er mit dem Nachfolger nicht, der seit Ende 2008 in Besitz von Rüdiger Klos ist. Für Daniel Schrey bedeutete dies einen ganz neuen Weg. Nach vielen Jahren in verschiedenen Porschemodellen vom 911 RSR bis zum 935 K3 stand erstmals eine Chrysler Viper GTS-R in der Garage. Nach dem Lehrjahr 2009 möchte Schrey 2010 erneut in der STT mit der bissigen Wüstenschlange angreifen. |
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Patrick
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Eher untypisch
präsentierte sich Schrey's 935er 2001 mit silberner Nase |
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Auf viele
Jahre STT konnte der fünftplazierte Otto Altenbach zurückblicken.
Zuerst im Opel Kadett C und später mit diversen 935er
Varianten von dp Motorsport am Start, hieß das Einsatzgefährt
2001 Porsche 993 GT2. Zwischendurch wechselte der
Leverkusener, der auch schon den Porsche 962 pilotiert hatte,
auf den GT2 von Teamkollege Stefan Eilentropp. Weniger
erfolgreich als die Jahre in der STT gestaltete sich die Rückkehr
auf die Nordschleife, die Altenbach zusammen mit Partner Jürgen
Oppermann im Tokai Porsche in den 90ern unsicher gemacht
hatte. Das Comeback im Ferrari F430 GT2 endete nach nur
wenigen Rennen 2008 mit einem Unfall jäh.
Lars
Schönemann auf Startposition sieben hatte im Rennen zuvor im
niederländischen Assen seinen ersten STT Gesamtsieg gefeiert.
Sein Porsche 993 GT2 wurde auf eine normale 993er Karosse
aufgezogen. Heckflügel und Front, auch als Schneeschaufel
bekannt geworden, tragen die unverwechselbaren Züge von dp
Motorsport. Der Däne hatte oft die weiteste Anreise der STT
Meute. Doch immer wieder trat der Porschepilot erfolgreich in
der Spezial-Tourenwagen-Trophy an. Nach seiner letzten
kompletten STT Saison 2008 konzentrierte er sich letzte Saison
stärker auf die heimische Special Saloon Car Meisterschaft.
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Patrick
Holzer
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Die
Interpretation eines GT2 von dp Motorsport |
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| Die zwei Rennen
gewannen übrigens Klaus Abbelen und Miguel Monte. Standen im
ersten Rennen mit Miguel Monte und Daniel Schrey noch zwei
Porschepiloten auf dem Treppchen, so kündigte sich in
Durchgang zwei erste Gefahr für die Dominanz der Turbo
Porsche an. Willi Herold hieß der Störenfried und er sollte
den Porsche noch reichlich Kopfschmerzen bereiten. Lesen Sie
dazu demnächst mehr in unserem "25 Jahre STT History
Special". |
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| Patrick Holzer |
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Artikel vom
19.02.2010
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