Terminplan steht - Auftakt 2009 beim Jim Clark Revival
Rechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres konnte Organi- sator Rolf Krepschik den
Rahmenterminplan der Spezial- Tourenwagen-Trophy der Öffentlichkeit präsentieren. So konzentriert sich die STT besonders auf Strecken in Deutschland, den
Niederlanden und Belgien. Zweimal Nürburgring, Hockenheim und bedingt durch die Verlegung des Jim Clark Revivals der Eurospeedway Lausitz stehen im Terminplan der STT.
Außerdem ist es Rolf Krepschik gelungen die beliebte Strecke im belgischen Spa-Francorchamps wieder in den Kalender 2009 zu nehmen. Eine Veranstaltung findet im niederländischen Assen statt.
Kostensenkungen in Krisenzeiten
In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten setzt die STT auf niedrigere Kosten und bietet in der kommenden Saison mit der Reduzierung der Preise den interessierten Startern ein sicherlich ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis an. Die Einschreibegebühr für die gesamte Saison wurde auf 750 Euro reduziert. Auch das Nenngeld wurde auf 500 Euro gesenkt. Fahrzeuge bis 2000 ccm kommen mit 450 Euro Nenngeld sogar noch günstiger weg. Gaststarter zahlen für einen Start 750 Euro (bis 2000 ccm: 700 Euro). Weiterhin gelten die günstigen Schnupperpreise für STT Erststarter. Fahrzeuge über 2000 ccm bezahlen 500 Euro, bei bis 2000 ccm fallen 450 Euro an. Der offizielle Nennungsschluss endet am 15. Januar. Interessenten, die sich bis zu diesem Zeitpunkt noch einschreiben, können sich noch den dafür vorgesehenen Bonus sichern. Näheres erfährt man auf der Homepage der Spezial-Tourenwagen-Trophy unter
www.spezial-tourenwagen-trophy.de
Patrick
Holzer
Die drei Erstplatzierten aus der Saison 2008
Im Gespräch erläuterte Promoter Rolf Krepschik die Pläne für die Saison 2009.
auto-rennsport: Welche Konsequenzen hat man aus der Saison 2008 gezogen?
Rolf Krepschik: Einige grundlegende Änderungen sind erforderlich gewesen, um die STT in 2009 wieder richtig auf Kurs zu bringen. Ein sehr wichtiger Bestandteil ist die Auswahl der Rennstrecken. Mit Nürburgring, Hockenheim, Assen, Spa und dem Eurospeedway haben wir, so hoffe ich, eine gute Wahl getroffen. Dass nun das Jim Clark Revival von Hockenheim zum Eurospeedway umziehen musste, ist bedauerlich, aber auch nicht zu ändern. Zudem steht dem Veranstalter dort eine super Rennsportanlage zur Verfügung, für die Region Lausitz ist die Austragung sicher eine richtige Bereicherung.
auto-rennsport: Wie beurteilen Sie die Auswahl der Strecken für die kommende Saison?
Rolf Krepschik: Dass wir den Traditionskurs in den Ardennen wieder im Programm haben, macht mir besonders viel Freude, denn Spa Francorchamps hat eben eine gewisse Anziehungskraft bei den Rennfahrern. Sowohl in Hockenheim als auch beide Rennen auf dem Nürburgring werden auf den Grand Prix Varianten ausgetragen. Aber auch die ehemalige Motorrad GP Strecke von Assen genießt bei den Fahrern immer mehr Popularität, mit den schnellen und leicht überhöhten Kurven und des gepflegten und großräumigen Fahrerlagers, hat es sich den Automobilsportlern in den letzten Jahren immer wieder empfohlen.
auto-rennsport: Welche Überlegung hinsichtlich des Terminplans stand im Vordergrund?
Rolf Krepschik: Der Terminplan, drei Rennen im Mai und Juni sowie drei Rennen im September und Oktober, enthält somit eine große Sommerpause im Juli und August. Damit wollen wir der Urlaubsplanung mancher Starter aus dem Wege gehen.
auto-rennsport: Über welche konkreten Neuerungen können wir sprechen?
Rolf Krepschik: Die Anpassung der Nenngelder, siehe Ausschreibung, ist ein weiterer Schritt nach vorne, zwei neue Klassen, Porsche 996 und 997 GT3 Cup, sind auf besonderen Wunsch eingeführt worden, die Resonanz bleibt abzuwarten. Der offizielle Nennungsschluss ist der 15. Januar 2009!
auto-rennsport: Welche besonderen Wünsche haben Sie an die kommende Saison?
Rolf Krepschik: Jetzt wünschen wir uns nur noch ein volles Haus, viele Teilnehmer, spannenden und fairen Motorsport, um unseren Fans das zu geben, was sie von uns und unseren Rennfahrzeugen erwarten und auch um unseren Werbepartnern eine Plattform zu präsentieren, welche sie woanders nicht vorfinden.