|
|
|
|
|
|
|
|
|
Brands Hatch (GB)
6 Rennwagenhersteller beim Festival am Start
|
|
|
Nick Tandy 007 endlich "Winner" |
|
|
|
|
|
 |
|
In
der 36jährigen Geschichte des berühmt berüchtigten Formel-Ford-Weltfinales,
dem Formel-Ford-Festival gab es schon manche heiße Aktion. Der frühe Stefan
Bellof sorgte unter den harten Briten schon 81 für „hot weels“. Der
Salzburger Roland Ratzen- berger prügelte seinen Van Diemen 1986 unerwartet zum
Sieg. Der farbige Däne Jason Watt balancierte seinen fragilen Vector-Rennwagen
als erster farbiger Fahrer zum
|
| ©
HLS |
|
|
Festival
ist Kult |
|
|
|
|
|
|
|
Nachwuchswelterfolg und auch Watt’s Landsmann
Jan Magnussen geigte sich bereits als 18jähriger abenteuerlich zu höchsten
Festivalsiegerweihen. 2006 wurde Nick Tandy als furiose Sieger auf der Linie für
eine umstrittene Situation im Regen und Sturm bestraft und so um den verdienten
Erfolg gebracht. Das trieb Bert Ray den Konstrukteur des Rennwagens vor einem
Jahr fast zum Infarkt.
Am 21.10.2007 will es der
britische Formel-Ford-Hero Tandy noch mal wissen. Als einer der Frontrunner der
britischen Formel-Ford-Duratec-Meisterschaft des Jahres ist er auf einem Ray-07
in Brands Hatch am Start. Wird Tandy der 36. Festivalsieger der Geschichte. Er
wurde Sieger.
Bereits
im Training zeigte der junge Mann was er kann. . „Nick ist hier in Brands
Hatch nicht nur bei Regen ein echter Virtuose am Volant“, so der eher
introvertierte Londoner Rennwagenkonstrukteur Bert Ray vor dem
Festivalwochenende selbstsicher wie selten. 40 Fahrer fighteten über Vorläufe,
die Semifinale und ein „Last-Chance-Race“ in einem KO-System um den Siege.
“Am Ende wird erst zusammen gezählt“, so eine alte Volksweißheit auch in
England. Aber dabei ließen sich die Offiziellen etwas Zeit. Im Finale ging es
zu wie in einem modernen F1-Krimi. Streckenbesitzer Dr. Jonathan Palmer, selbst
ein erfahrener Ex-Formel-Ford und später Formel-1 Pilot dürfte den Kopf geschüttelt
haben. Da wurde gefightet wie zu Bellofs Zeiten. Ray-Pilot Nick Tandy gewann
seinen Vorlauf und sein Semifinale. Im Finale stand er auf
Pole.
|
|
|
|
|
|

|
|
|
Ray und Tandy im Glück. |
|
|
Dann das Finale. Wieder ein wildes Fighten quer durchs Feld. Der
Wahnsinn. Stahlgewitter Festival in Reinkultur. Die Rennwagen von Ray (GB),
Mygale (F), Van Diemen (GB), Spectrum (AUS), Spirit (GB) und Getem (GB) geben
alles. Genau wie die Teams und Fahrer. Mehrere gelbe Flaggen. Der Arzt muss raus
fahren, das Pace car geht raus. Beim Restart Verblüffungen. Tandy geigt dem früh
bremsenden Macleod übers Hinterrad. In Italien würde man von „Grande
Casino“ sprechen. Das Rennen wird vorzeitig beendet. Zunächst taucht Callum
MacLeod als Sieger auf. Die Stewarts beraten sich lange. Dann die Korrektur.
Nick Tandy, bereits im Vorjahr auf der Linie der Sieger ist nun am Ziel seiner
Träume. Sieger des 36 Formel-Ford-Festivals in Brands Hatch. Konstrukteur Ray
ist begeistert. Zu allem Glück gewinnt anschließend Keith Dempsey auch noch
das Kent-Festival-Finale für den Londoner Rennwagenbauer. „Hat der Berti
(Ray) echt verdient“, so einer der über viele Jahre Ray-Rennwagentechnik in
Deutschland machte, der Schwabe Albert Maier.
|
|
|
|
|
|

|
|
|
HTS im Interview mit
Richard Green |
|
|
Die Abreise der
Schlachtenbummler aus Deutschland und Benelux werden wie in jedem Jahr auf der Fähre
bei einem Bier oder zwei, gab den „36. Festival“ erst den richtigen gemütlichen
Abschluss. Wo? Natürlich in der Silverstone-Bar auf der Fähre nun von Dover
nach Calais.
„Formel-Ford-Festival
ist Kult. Ich bin Mitte der 80er selber FF in Brands Hatch gefahren. Das
Festival leider nicht. Aber ich habe etliche Festivals gesehen, absolut Top
was da läuft“, so Richard Green, der Doppelsieger im UHSport-Cup am
Festivalwochenende in Hockenheim begeistert. HTS – Fotos HLS
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artikel vom 24.10.2007 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|