Und dabei etliche Punkte im Kampf um die Meisterschaft gesammelt.
Einzig ein Unfall und einige kleinere technische Probleme haben das Team – zum
Glück der Konkurrenz – immer wieder eingebremst. „Nach reiflicher Überlegung
haben wir beschlossen, weiter in der Klasse V4 zu fahren. Bei den seriennahen Autos
mit bis zu 2,5 Litern Hubraum haben wir uns den größten Erfolg ausgerechnet – unser
BMW 325i wird also ein weiteres Jahr auf dem Nürburgring arbeiten“, so die
Teamchefin zu den einstigen Plänen des Klassenwechsels. Überdies habe man am
Auto über Winter zahlreiche Detaillösungen im Rahmen des Erlaubten erarbeitet,
wodurch sich das Team deutlich flottere Rundenzeiten verspricht, ergänzt Anette
Peeters.
„In erster Linie war es Bastian, der immer wieder neue Ideen hatte, diese mit
Marc und mir besprach und wenn sie uns sinnvoll erschienen, setzte er sie in die Tat
um.“ Augenfälligste Änderung ist jedoch die Lackierung: Der BMW steht nach wie vor
in mattem schwarz, wegen neuer Sponsoren mussten die grünen Applikationen
weißen weichen. Aber auch die Fahrer haben in der rennfreien Zeit hart an sich gearbeitet.
Ausdauersport und Fitnesstraining stand bei beiden Fahrern an erster Stelle der
Freizeitbeschäftigung und schon früh haben sie dem Winterspeck den Kampf
angesagt. Fitness spielt bei den Rennen der Langstreckenmeisterschaft eine große
Rolle, immerhin dauern die Rennen zwischen vier und sechs Stunden.
Dritter Fahrer in den Startlöchern
Der Fahrerkader wird in diesem Jahr erweitert, so sieht es der Plan vor. „Wir haben“, erklärt Annette Peeters,
„mit Martin Hörter einen interessanten, schnellen und zuverlässigen Fahrer gewinnen können. Hörter fährt
bereits seit ein paar Jahren in der VLN und ist wegen unserer guten Ergebnisse in 2011 auf uns aufmerksam
geworden. Erste Testfahrten wird Martin Hörter im Rahmen der Test- und Einstellfahrten am 24. März
absolvieren. Wir gehen alle davon aus, dass er auf Anhieb mit dem Auto gut zurecht kommt. Hörter will dann
die gesamte Saison auf unserem Auto abspulen. Wir freuen uns auf den Neuzugang.“ Weitere, personelle
Änderungen seien nicht zu verbuchen, ergänzt die Teamchefin. Mechaniker und Helfer sind die gleichen wie in
2011 – eine Mannschaft die sich bewährt und zusammen gerauft hat, wo jeder seine Aufgabe kennt und
reibungslos Hand in Hand gearbeitet wird.
Nicht neu, dafür aber verstärkt im Angebot ist die Möglichkeit der Taxifahrten: Mit Peeters Racing kann man die
VLN hautnah erleben und sich für „kleines“ Geld eine Runde auf dem Beifahrerplatz über die Nordschleife
chauffieren lassen. Annette Peeters: „Wir wollen dabei gleichzeitig mehr in Richtung Event arbeiten und
Sponsoren, Freunden, Gästen und Fans ein unvergessliches Erlebnis bieten. Interessierte erfahren auf unserer
Homepage www.autolackiererei-peeters.de mehr.“ Übrigens: Peeters Racing ist während der gesamten Saison
in Box 13 am Nürburgring untergebracht und freut sich über regen Besuch. |