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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Kein Ende nach Maß
Die Saison 2011 in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) war für das Team semiQuarz Racing nicht wirklich erfolgreich: Bei neun Starts sahen die Fahrer Dietmar Henke (Paunzhausen) und Konstantin Wolf (Unterschleißheim) lediglich vier Mal das Ziel und konnten dabei nur zwei Pokale einheimsen. Auch der letzte Lauf war für das Team alles andere als ein Erfolg –  im kommenden Jahr soll es jedoch besser werden.
 © Meuren
 Frühes Aus durch streikende Technik
Beim 9. Lauf zur VLN vor zwei Wochen rutschten sowohl Wolf als auch Henke mit dem Renault Clio im Kampf um Punkte und Position von der Strecke. Kurios: Beide Piloten verunfallten an gleicher Stelle. Wolf hatte Glück im Unglück – der Schaden konnte bei einer Rennunterbrechung repariert werden. Nach Henkes „Ausritt in die Botanik“ gab es nichts mehr zu richten, das Rennen war beendet. Der 10. Lauf schien unter gleichem, schlechten Stern zu stehen: Auch wenn das Training ohne Blessuren überstanden wurde, war keiner mit dem Ergebnis für die Startaufstellung zufrieden. Konstantin Wolf brach seine erste Qualifing-Runde wegen vieler Unfallstellen ab, startete später erneut, in der Hoffnung auf eine saubere Strecke, musste aber erkennen, dass sich der Streckenzustand trotz ausgedehnter Pause nicht wesentlich verbessert hatte. Dietmar Henkes Glück bei der Streckensauberkeit war ebenso bescheiden wie bei seinem Teamkollegen: Auch er wurde immer wieder durch Ölspuren, Wrackteile und Unfallstellen eingebremst und beendete das Training nach zwei Runden. Die beste Runde erwischte mit 10:41 Minuten Henke und positionierte den semiQuarz-Clio auf Rang 17 der Klasse Cup 4.

Frühes Aus durch streikende Technik
Konstantin Wolf übernahm den Start zum letzten Vierstundenrennen der Saison 2011. Bei trocknem aber diesigem Wetter gingen über 160 Rennfahrzeuge an den Start, 22 davon in der Klasse Cup 3, in der alle Renault Clio gelistet waren. Bei der Einführungsrunde schien zunächst alles gut zu laufen, doch schon nach halber Strecke stellten sich erste Probleme ein: Der Motor nahm kein Gas an und Wolf konnte nicht zur Konkurrenz aufschließen. Schon beim fliegenden Start verlor er reichlich Boden und kehrte nach nur einer Runde über Grand Prix-Kurs und Nordschleife wieder zur Box zurück. Die Mechaniker brachten die gesamte Elektronik per Computer in den Urzustand, Wolf ging ins Rennen zurück, stand aber nach nur einer weiteren Runde erneut an der Box. Diesmal begann die Boxencrew, erste Teile am Motor zu tauschen und schickte Wolf wieder ins Rennen, in der Hoffnung, den Fehler gefunden zu haben. Weit gefehlt: Die Technik streikte erneut und Wolf steuerte wieder die Box an. Mit flinken Händen wurden weitere Bauteile gewechselt, die Konkurrenz war bis dato schon außer Reichweite, ebenso wie eine gute Platzierung. Insgesamt neun Runden kämpften Mechaniker und Fahrer gegen die Tücken der Technik, ehe man aufgab und das Rennen für beendet erklärte. 
Nach einer anstrengenden Saison, in der semiQuarz reichlich Material verbrauchte, freuen sich alle auf ein paar ruhige Wochen in der Winterpause, ehe es noch vorm Jahreswechsel ans 2012er Projekt geht. 

Stimmen nach dem Rennen
Dietmar Henke, Teamchef und Fahrer
„Ich kann noch nicht viel zum letzten Rennen sagen – ich muss das Drama erst einmal sacken lassen und dann überlegen, in welche Richtung wir in der kommenden Saison arbeiten. 2011 war ein Jahr zum Abhaken. Wir haben alle Fehler gemacht, hinzu kam noch, dass die Technik auch nicht immer einwandfrei funktionierte. Ich denke, die gesammelte Erfahrung sollte genügen, um im kommenden Jahr standfester zu sein. Mein Dank gilt dem Team von Jörg Walkowski, der uns und das Fahrzeug vor, während und nach dem Rennen betreut. Außerdem bedanke ich mich bei den Sponsoren, die uns trotz zahlreicher Rückschläge treu geblieben sind.“

Konstantin Wolf, Fahrer
„Schon das Training war bescheiden: Auch wenn ich mich gut fühlte, die Strecke ließ nicht mehr zu. Im Rennen ging dann gar nix mehr, diesmal war es die Technik,, die streikte. Auch wenn wir in diesem Jahr nur selten das Ziel gesehen haben, hatte ich bei semiQuarz Racing immer viel Spaß. Ein tolles Team das stets nach bestem Wissen arbeitet und alles gibt, um ins Ziel zu kommen.“
Presse Meuren
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Artikel vom 31.10.2011

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