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| Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring Finale |
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| Ausfall nach gelungenem Vormarsch von ALPINA beim VLN Lauf 10 |
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Nach dem erfolgreichen Einsatz beim neunten VLN-Lauf nutzte ALPINA auch das Saisonfinale der VLN, um weitere Erkenntnisse auf der Nordschleife zu sammeln. Wie schon vor zwei Wochen wurde der BMW ALPINA B6 GT3 in Kooperation mit
Dörr Motorsport im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgringeingesetzt, dieses Mal mit der Fahrerpaarung Dominik Schwager und Niclas Kentenich. |
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Alpina |
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| Dominik
Schwager und Niclas Kentenich im Einsatz |
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Dörr Motorsport pflegt schon seit langem eine erfolgreiche Kooperation mit Pirelli und vor diesem Hintergrund ist auch der B6 GT3 mit Pirelli Pneus an den Start gegangen und die Performance der Reifen überzeugte von Anfang an.
Von Startplatz 11 ging Dominik Schwager in das Rennen über die Distanz von vier Stunden. Von vorne herein kam der Profipilot aus München gut zurecht und bewies die Leistungsfähigkeit von ALPINA. Schnell arbeitete sich Schwager durch das Feld und lag schließlich schon auf einem guten siebten Rang von 157 Startern. Dominik
Schwager, der einen Doppelstint zu Anfang des Rennens absolvierte, wurde
jedoch nach rund zwei Stunden von einem Reifenschaden gestoppt und musste den
lädierten B6 GT3 über rund 10 km an die Box zurück schleppen, was einem
Zeitverlust von rund fünf Minuten entsprach und somit dazu führte, dass man bis auf Platz 20 zurückfiel.
Niclas Kentenich, der in der ADAC GT Masters im Ferrari startete, war zum ersten Mal im ALPINA Cockpit am Start. Nach der Reparatur des Reifenschadens war er an der Reihe wieder Plätze gut zu machen und fuhr bereits kurz danach wieder auf Platz 13 nach vorne. Jedoch wurde der Vormarsch des schnellen Fahrerduos einige Runden später erneut gestoppt. Vermutlich war ein Antriebswellendefekt die Ursache für den fehlenden Vortrieb und so musste Kentenich den B6 GT3 vorzeitig abstellen.
„Auch wenn der Ausfall schade ist, war das ein wichtiger Einsatz. Um auf der
Nordschleife zu überzeugen, gilt es, sich Schritt für Schritt an die Spitze heran zu
arbeiten. Wir haben heute wieder wichtige Daten und Erkenntnisse gesammelt, die jetzt analysiert werden müssen“, sagte Andreas Bovensiepen, ALPINA Geschäftsführer
und Ressortleiter Motorsport.
Wie bei den ADAC GT Masters gibt es auch in der Langstreckenmeisterschaft eine Fahrzeugeinstufung des BMW ALPINA B6 GT3, jedoch ist diese Einstufung nicht
identisch mit jener aus der GT Masters Serie, was die Einstufung der GT3 Fahrzeuge für die Zuschauer und auch für die Teams intransparent macht.Im Vergleich zu VLN Lauf 9 (1.300 kg, 515 PS und 110 Liter Tankvolumen) ist ALPINA
bei diesem Rennen mit der Einstufung 1.350 kg, 550 PS und 120 Liter Tankvolumen
an den Start gegangen. Die verwendete Mehrleistung führte zu einer besseren
Performance auf der Geraden. Auf der anderen Seite war die Einstufung daran
gebunden, dass das Fahrzeuggewicht durch eingebaute Blei- und Stahlplatten erhöht
wurde, was sich wiederum negativ auf Fahrverhalten, Bremsweg und Reifenverschleiß auswirkte.
Bovensiepen weiß, wie hoch die Leistungsdichte auf dem Nürburgring mittlerweile ist: „Es ist noch viel Arbeit nötig, um vorne mitzufahren und mit der aktuellen Einstufung
unseres Fahrzeugs können wir nicht um den Sieg mitfahren, deswegen müssen wir versuchen auch in der VLN gleich eingestuft zu werden wie in der ADAC GT
Masters.“ |
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Alpina |
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Start
zum 10. Saisonrennen der VLN |
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| ALPINA Burkard Bovensiepen |
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Artikel vom 31.10.2011
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