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| Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring 2011 |
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| Arbeitseifer wird belohnt |
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Nach dem verfrühten Ausfall beim ersten Rennen der Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring (VLN) des Teams semiQuarz hatte das für Aufbau, Pflege und Wartung
verantwortliche Team Walli genügend Zeit zur Ursachen-
findung und Fehlerbehebung.
Wie gewohnt leistete das Team ganze Arbeit, die von den Fahrern mit einer
lupenreinen Vorstellung im zweiten Rennen belohnt wurde. |
| ©
Meuren
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| Lupenreine
Vorstellung im zweiten Rennen |
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Ein defektes Thermostat war Ursache für den Ausfall des Renault Clio von semiQuarz
beim ersten Rennen zur VLN, wodurch auch die Zylinderkopfdichtung in
Mitleidenschaft gezogen wurde. Für das technikversierte Team Walli kein Problem:
Zwischen Lauf eins und zwei gab es vier Wochen Pause, in denen der Renault auf
Vordermann gebracht wurde. Im freien Freitagstraining testete semiQuarz-Teamchef
und -Fahrer Dietmar Henke (Paunzhausen) gemeinsam mit seinem Fahrerkollegen
Konstantin Wolf (Unterschleißheim) den Renault Clio auf Herz und Nieren. Beide
befanden Technik und Reparatur für standfest, gut und renntauglich.
Das Zeittraining am Samstagmorgen wurde von Dietmar Henke für semiQuarz eröffnet.
In zwei fehlerfreien Runden setzte der erfahrene Pilot eine erste Zeit, die sein Kollege
Konstantin Wolf mit seiner Rundenzeit jedoch unterbieten konnte. Nach 1,5 Stunden
Zeitenjagd zur Startaufstellung fand sich semiQuarz im ersten Drittel der Renault Clio
Cup-Wertung, in der 27 Autos an den Start gingen.
Konstantin Wolf durfte den Start und die ersten beiden von insgesamt vier
Rennstunden unter die Räder nehmen. Sofort konnte er einige Plätze gut machen,
wurde jedoch bei seinem Vorhaben, zur Spitze aufzuschließen, von langsameren
Fahrzeugen aufgehalten. Dadurch konnten die Verfolger wieder rankommen und Wolf
focht einen harten, aber fairen Kampf um seine Position aus. Immer wieder wurde er
durch Unwegsamkeiten eingebremst und konnte sich nicht wirklich von den Verfolgern
absetzen. Erst nachdem er die Hälfte seines Stints absolviert hatte, gelang es ihm, sich
frei zu fahren. Die enteilte Spitze konnte er nicht mehr einholen, jedoch reichlich Boden
nach vorne und hinten gut machen und den Wagen schadlos nach zwei Stunden an
seinen Teamchef Dietmar Henke übergeben.
Für Henke standen ebenfalls zwei Rennstunden auf dem Programm. Bedingt durch Un- und Ausfälle anderer
Teilnehmer wurde Henke in seinem Tempo immer wieder eingebremst. Zahlreiche Gelb-Phasen, unter denen
Überholen verboten ist, wirkten sich nachhaltig auf seine Rundenzeiten aus. Wenige Runden vor Rennende
erhielt er von der Box die Ansage schneller zu fahren, da die Verfolger wieder langsam näher kamen. Henke
zog das Tempo an, konnte die Verfolger abschütteln und gleichzeitig den Kontakt zu den vor ihm fahrenden
Gegner wieder aufnehmen. Nach insgesamt 24 Runden wurde das Rennen durch die Rennleitung beendet und
in der Klasse „Renault Clio Cup“ überquerte der semiQuarz-Clio als siebter die Ziellinie. Damit sicherten sich die
Fahrer viele Punkte sowohl in der Cup-, als auch in der Gesamtwertung der Langstreckenmeisterschaft.
Das nächste Rennen startet am 14. Mai, die Renndistanz beträgt sechs Stunden.
Stimmen nach dem Rennen
Dietmar Henke, Teamchef und Fahrer: „Zuerst muss ich mich bei den Technikern des Team Walli bedanken: Die Jungs haben unserem Clio zur
Standfestigkeit und zu echtem Speed verholfen. Auf dieser Basis können wir weiterarbeiten, um noch weiter
nach vorne zu kommen. Ich war sowohl mit meinem Training als auch mit meinem Rennen sehr zufrieden.
Nach der Ansage der Boxencrew ist mein Knoten geplatzt: Ich habe meinen Fahrstil etwas verändert, was mir
sofort meine persönlich beste Rundenzeit auf der Nordschleife einbrachte. Für mich die ideale Basis, um weiter
darauf aufzubauen. Ich bin voller Zuversicht für die kommenden Rennen und denke, dass wir den Anschluss
zur Spitze auf jeden Fall herstellen können.“
Konstantin Wolf, Fahrer: „Ich muss lernen, mich über die gesamte Renndistanz zu konzentrieren: Nachdem ich etliche Gegner überholen
konnte, passierten mir ungefährliche Flüchtigkeitsfehler, die mich aber immer einbremsten und den Wettbewerb
die Chance boten, wieder an mich ran zu kommen. Das muss sich in den nächsten Rennen ändern. Der
Renault Clio lief und lag einmalig. Ein tolles Auto, das von einer sehr guten Technik-Mannschaft betreut wird.
Ich freue mich auf das nächste Rennen gemeinsam mit Dietmar Henke und seiner Crew.“ |
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| Redaktionsbüro
Meuren |
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Artikel vom 02.05.2011
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