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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Frikadelli Racing verpasst das VLN-Podium nur knapp 
Groß war der Jubel in der Box des Frikadelli Racing Teams, als es Startfahrer Niclas Kentenich gelungen war, schon kurz nach Beginn des achten VLN-Laufs 2010 die Gesamt- führung zu übernehmen. Neben Klaus Abbelen und Sabine Schmitz drehte Kentenich erneut am Lenkrad 
des Früh-Frikadelli Porsche 997 GT3 R. Schlussendlich beendete das schnelle Trio den 42. ADAC Barbarossapreis auf dem Nürburgring auf Platz fünf liegend durchaus erfolgreich. 
 © Marcus Becker
 Frikadelli Porsche 997 GT3 R
„Auf der Strecke war richtig viel los, das Wetter war sehr wechselhaft und die Reifenwahl daher schwierig“, kommentierte die ehrgeizige Eifelerin Sabine Schmitz die Leistung im morgendlichen Zeittraining. Dennoch hatte sie den rot-weiß lackierten Neunelfer auf den vierten Rang gestellt. Eine nahezu optimale Ausgangssituation für die bevorstehende Rennhatz war geschaffen. 

Niclas Kentenich, der sich neben mehr als 200 weiteren Teilnehmern ins Startgetümmel stürzte, brannte ein wahres Feuerwerk ab. Während es an der Spitze turbulent zur Sache ging, nutzte der pfeilschnelle Neusser die Gunst der Stunde: Souverän hielt er sich aus einer Kollision, in die mehrere Top-Fahrzeuge verwickelt waren, heraus. Dies wurde schnell belohnt, so wurde die „wohl schnellste Frikadelle der Welt“ kurze Zeit später als erstes Fahrzeug im Gesamtklassement aufgeführt. Auch im weiteren Verlauf seines Turns konnte sich Kentenich konstant in der harten Meute der ersten fünf Fahrzeuge beweisen, bevor er das Fahrzeug an Sabine Schmitz übergab. Diese tauschte den Platz im Cockpit noch einmal mit Kentenich. Teamchef Klaus Abbelen, der den letzten Stint in Angriff nehmen sollte, kam gar nicht zum Fahren, da das Rennen aufgrund von zahlreichen Unfällen und den entsprechenden Bergungsarbeiten nach gut drei Stunden mit der roten Flagge vorzeitig abgebrochen wurde. Mit Position fünf im Gesamtklassement wurden die guten Leistungen von Frikadelli Racing schließlich eindrucksvoll belohnt. 

Markus Plützer

Fahrerwechsel beim Frikadelli Team

„Wir waren definitiv auf Podestkurs unterwegs! Die Entscheidung, das Rennen abzubrechen, war absolut richtig, allerdings für uns ein wenig schade“, resümierte Sabine Schmitz. „Am Ende wurde es noch einmal richtig eng. Wäre die Distanz regulär beendet worden, hätten wir durchaus unter die ersten drei vor fahren können“, fügte Niclas Kentenich hinzu. „Das Auto hat heute tadellos funktioniert, insbesondere das Fahrwerk harmonierte richtig gut. Außerdem hat das ganze Team einen super Job gemacht. Schön, dass unsere Arbeit aus den letzten Wochen und Monaten nun Früchte trägt!“, freute sich Klaus „Frikadelli“ Abbelen, der nach den Plätzen vier und fünf in den beiden letzten Rennen nun das Podium im Blick hat.

Der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring steht mit dem 34. DMV 250-Meilen-Rennen am 16. Oktober 2010 auf dem Programm. Frikadelli Racing wird erneut versuchen, die vorderen Plätze ordentlich aufzumischen. 
Markus Plützer

Artikel vom 30.09.2010

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