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MOTEC Wheels Team MK Motorsport
MOTEC Wheels Team MK Motorsport: Pechsträhne beendet? 
Nach dem unglücklichen Verlauf bei den letzten Wertungsläufen zur VLN Langstrecken-meisterschaft, konnte sich das MOTEC Wheels Team MK Motorsport beim 6h ADAC Ruhr Pokal Rennen rehabilitieren. Beide Fahrzeuge bestanden erfolgreich den 6-stündigen Härtetest in 
der Grünen Hölle und fuhren in ihren Serienwagenklassen vordere Platzierungen ein.
 © Daniel Cornesse
  BMW Z4 mit Unger, Zils und Scheerbarth 
Mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen stand für die fast 200 Teilnehmer von Europas erfolgreichster Breitensportserie das zweite große Highlight neben dem 24 Stunden Rennen auf dem Programm. Dabei hatte Petrus erneut mit den Protagonisten aus der Langstreckenszene und auch den vielen Fans, die sich erneut um die Traditionsrennstrecke in der Eifel eingefunden hatten ein Einsehen, sodass auch die siebte Veranstaltung des Jahres bei sommerlichen Temperaturen trocken über die Bühne gehen konnte.

Für Matthias Unger (Heusenstamm), Daniel Zils (Bendorf) und Tim Scheerbarth (Dormagen), die erneut mit ihrem mattschwarzen BMW Z4 in der stark besetzten Serienwagenklasse V5 an den Start gingen, stand weiterhin ein bestimmtes Ziel im Vordergrund. 

„Wir möchten endlich unsere Pechsträhne ablegen und an die Erfolge zu Saisonbeginn anknüpfen. Irgendwann muss der Knoten ja einfach mal bei uns platzen“, erklärte Zils im Vorfeld. Unterstützt wurden die drei Stammfahrer beim 6h Rennen von Torsten Kratz (Mönchengladbach), der bereits beim 24h Rennen auf dem BMW 325 i E90 des MOTEC Wheels Team MK Motorsport gezeigt hat, dass er schnelle Rundenzeiten in den Asphalt zaubern kann.

Vom fünften Startplatz der Klasse V5 aus nahm Tim Scheerbarth dann den sechsstündigen Marathon in der Grünen Hölle auf. Nach seinem Fehler beim letzten Rennen war der Ex-Honda Junior Pilot dieses Mal besonders motiviert und legte einen beeindruckenden ersten Turn hin. Schon nach wenigen Kilometern fand sich der Dormagener bereits auf der zweiten Position wieder.
„Es ist wirklich Wahnsinn, wie eng es in unserer Klasse zugeht. Wir haben um jeden Meter gegen unsere Konkurrenz gefightet. Das ist einfach wahrer Motorsport, der uns und den Zuschauern viel Spaß bereitet“, lobt Scheerbarth.

Auch die anderen drei Piloten, insbesondere Thorsten Kratz, der einen perfekten Einstand auf dem BMW Z4 Coupé hinlegte, ließen sich von der guten Anfangsphase anstecken und knüpften neidlos an diese Vorstellung an. Am Ende reichte es dann für das Fahrerquartett nach hartem Kampf, bei dem man zwischenzeitlich sogar in Führung lag, zum zweiten Rang bei den VLN Serienwagen und der zweiten Position in der Klasse V5. 
„An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an die Firma Moton ausrichten, die uns ein rund um gelungenes neues Fahrwerk bereitgestellt haben und uns zu dem das ganze Wochenende über in allen Fragen unterstützt haben. Es hat uns auf Anhieb ohne große Feinabstimmung ermöglicht, an die Rundenzeiten der letzten Wertungsläufe anzuknüpfen und wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Performance durch weitere Detailarbeiten am neuen Fahrwerk in Zukunft noch weiter steigern können“, so Unger.

Auch das zweite Fahrzeug des MOTEC Wheels Team MK Motorsport, der BMW 325 i E90 von Thomas Ehleiter (Loffenau), Richard Klumpp und Andreas Schettler (beide Baden-Baden) sah beim 6h Rennen die Zielflagge. Mit Rang vier in der Klasse V4 sprang dabei zwar ein eher durchschnittliches Ergebnis heraus, jedoch wäre für das Fahrertrio beim Saisonhöhepunkt wesentlich mehr möglich gewesen, wie Ehleiter erklärt: “Ich konnte mich beim Start direkt auf die zweite Position verbessern, ehe mir in der fünften Runde dann ein Kontrahent beim Einbiegen in die Kurzanbindung unglücklicherweise hinten rechts auf mein Rad fuhr und wir daraus resultierend etliche Minuten zur Reparatur an der Box verbringen mussten. Dennoch haben wir nicht aufgesteckt und mit Rang vier noch das bestmögliche Ergebnis für uns herausgeholt.“

Daniel Cornesse

Team MOTEC Wheels MK Motorsport BMW 325 i E90

Daniel Cornesse

Artikel vom 06.08.2010

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