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| VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring |
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| Endlich erfolgreiches Wochenende für Vulkan-Racing |
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Am vergangenen Wochenende hatte die Teammitglieder von Vulkan-Racing wirklich Grund zur Freude. Nach einigen Enttäuschungen bei den
bis- herigen Renneinssätzen wurde der Einsatz von Team und Fahrern mit einem 8. Platz im Gesamtklassement belohnt. Schon im Laufe des
Vormittags näherte sich das Thermometer im Nürburgring-Fahrerlager der 30°C Marke. Der 5. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring avancierte zur Hitzeschlacht. |
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Hardy Elis |
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Hervorragender achter Platz im Gesamt |
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Hohe Temperaturen im Cockpit und auf der Strecke verlangten Mensch und Material äußerst viel ab. „Wir haben knapp 80°C im Cockpit. Das ist extrem für den Körper“ erzählte ein schweißgebadeter Viper Pilot Christopher Brück (Köln) nach seinem Einsatz. Autorennen zu fahren glich an diesem Wochenende Höchstleistungssport in einer Sauna.
Auch die Rennreifen wurden durch den aufgeheizten Asphalt extrem belastet. Für das Team Vulkan Racing-Mintgen Motorsport ergab sich für dieses Wochenende, mit dem Umstieg auf den koreanischen Reifenfabrikanten Hankook, eine Änderung im Gesamtpaket der Dodge Viper GT3. Bereits am Freitag wurden die neuen Pneus getestet und alle drei Fahrer des Dodge Viper Competition Coupe GT3 äußerten sich sehr positiv über die neuen Rennreifen. Mit einem betreuenden Hankook-Ingenieur wurden die ersten Einsätze besprochen, auch das Ablaufbild des Reifen analysiert und als sehr positiv eingestuft.
Ungewöhnlich war jedoch die Meldung von Christopher Brück in den ersten Minuten des Qualifying – Reifenplatzer hinten rechts. „Nach genauer Untersuchung vermuten wir, dass sich Christopher mit einem herumliegenden Teil auf der Strecke den Reifen aufgeschlitzt hat“ so Co-Teamchefin Susanne Mintgen. Nachdem sich der junge Kölner noch an die Box retten konnte, waren nun die Mechaniker gefragt den Schaden schnell zu beheben. Gegen Ende des Qualifying konnte Dirk Riebensahm noch eine Runde fahren und stellte mit einer Zeit von 8.35.563 Minuten das grüne Dodge Viper Competition Coupe GT3 auf Platz 12.
Schon in der Startphase des Rennens machte Christopher Brück einige Plätze gut und duellierte sich auf Platz 6 liegend zu Beginn des Rennens intensiv mit dem schwarzen BMW Z4 GT3 von Dörr-Motorsport. Das ganze Rennen über konnten auch die Fahrer Dirk Riebensahm und Christian Kohlhaas (beide Andernach) die grüne Schlange mit Spitzenzeiten souverän in den Top10 halten und landeten nach knapp 4 Stunden (das Rennen wurde wegen einem Unfall ca. 20 Minuten früher abgebrochen) auf einem beachtenswerten 8. Gesamtrang. Ganz besonders freute sich Teamchef Michael Mintgen nach dem Rennen, denn das amerikanische Coupe von Mintgen-Motorsport hatte an diesem Wochenende kein einziges technisches Problem. Bevor das Team die Heimfahrt zum Firmensitz nach Mayen antrat, wurde die Box kurzfristig umfunktioniert, um auf den Bildschirmen, die normalerweise die Rundenzeiten und die Position im Rennen anzeigen, das Viertelfinale der Deutschen Fußball National-Mannschaft gegen Argentinien zu verfolgen. Nach einem phänomenalen 4:0 Sieg kam Christopher Brück zu einem deutlichen Fazit: „Na wenn das kein erfreuliches Wochenende war!“
Das Team wurde am Renntag von einem Kamerateam begleitet. In der Sendung am 10.7.2010 von 11.45 – 12.15 Uhr werden auf dem Sender Sport 1 interessante Aufnahmen rund um die grüne Viper zu sehen sein. |
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| Christian
Reinsch |
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Artikel vom 06.07.2010
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