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VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Ist der Defektteufel ein Vulkan-Racing Fan?
Beim 4. Lauf zur Langstrecken meisterschaft Nürburgring lag das Dodge Viper Coupe zeitweise auf einem vielversprechenden Platz in der Spitzengruppe und bewies ihre Performance. Doch wieder mal schlug der Defektteufel zu. Christopher Brück (Köln) nutzte direkt beim Start die Power des giftgrünen Dodge Viper Competition Coupes und schob sich vom 11. Startplatz auf die 8. Gesamtposition in den ersten Runden. 
 © Hardy Elis
  Das Vulkan Racing Team beim 4.Lauf zur VLN 
Der Vorwärtsdrang des jungen Kölners war nach dem Startprozedere noch lange nicht zu Ende. Zeitweise lag das Viper Coupe auf dem 4. Gesamtrang direkt hinter den favorisierten Audis und Porsche, die derzeit in der VLN das Geschehen bestimmen.
Nach dem ersten Boxenstopp übernahm Christian Kohlhaas (Andernach) das Steuer der Viper. Im schnellen Streckenabschnitt Tiergarten verunfallte ein Konkurrent schwer. Nach dem Umfahren der wüsten Unfallstelle meldete Christian Kohlhaas (Andernach), dass das Fahrverhalten nicht mehr korrekt sei und steuerte daraufhin die Boxengasse an.

Zur Sicherheit wurde alles gecheckt, doch auffallende Schäden konnten da nicht entdeckt werden. Nach längerer Standzeit in der Boxengasse übernahm Dirk Riebensahm (Andernach) das Steuer und musste nun die Aufholjagd von Platz 22 antreten. Innerhalb weniger Runden konnte er sich bis auf Position 12 vorkämpfen, bis abermals der Defektteufel bei Vulkan Racing-Mintgen Motorsport zuschlug. Während der Fahrt löste sich die Halterung des Frontspoilers, wodurch die Aerodynamik im Frontbereich empfindlich gestört war. Gegen 15 Uhr stand das grüne Dodge Viper Competition Coupe GT3 in der Box, während auf der Nordschleife noch das Rennen lief. „Heute hat man mal wieder deutlich gesehen, dass wir schnell sind, aber wir müssen einfach mal durchkommen“ resümierte ein enttäuschter Christopher Brück nach dem Rennen.

Sportlichen Besuch gab es am vergangnen Samstag bei Vulkan Racing-Mintgen Motorsport. Marcel Müller, Eishockey Spieler der Kölner Haie und Mitglied der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft folgte der Einladung von Vulkan Racing an die Nordschleife. „Ich finde es immer wieder beeindruckend hier am Nürburgring. Enttäuscht hat mich natürlich der Ausfall der Viper, denn die Jungs arbeiten hier mit einer großen Leidenschaft“ erkannte Marcel Müller nach dem Rennen.

Porsche

Marcel Müller, Eishockey Spieler der Kölner Haie und Mitglied der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft folgte der Einladung von Vulkan Racing

Christian Reinsch

Artikel vom 15.06.2010

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