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VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 
Sensationelles Comeback von MK-Motorsport beim Saisonauftakt
Mit der Austragung der 57. ADAC Westfalenfahrt am vergangenen Wochenende hatte das lange Warten auf die neue Saison endlich ein Ende. Gleichzeitig war es für das Team MK-Motorsport auch das Comeback in der VLN Langstreckenmeisterschaft, was mit einem Wertungs- gruppensieg bei den Serienwagen und Rang zwei in der Klasse V4 auf Anhieb überaus erfolgreich endete.
 © Daniel Cornesse
 Gelungener Auftritt von MK Motorsport 
147 Tage lang mussten Teams, Fahrer und Fans von Europas erfolgreichster Breiten- sportserie auf den Start der neuen Saison warten. Doch es hatte sich gelohnt- allen Beteiligten wurde erneut packender und spannender Motorsport in der Grünen Hölle des Nürburgrings geboten. So auch in den hart umkämpften Serienwagenklassen V4 und V5, in denen insgesamt drei Fahrzeuge von MK-Motorsport eingesetzt wurden. Obwohl es für das Team aus Ötigheim nach vielen Jahren der erste Auftritt in der Langstrecken- meisterschaft war, bildeten die Fahrer und das Team von Beginn an eine gefestigte Einheit und legten eine bemerkenswerte Performance an den Tag.

„Wir sind rundum zufrieden. Einen so guten Start in die neue Saison zu haben ist einfach nur klasse“, freuten sich Matthias Unger (Heusenstamm) und Daniel Zils (Bendorf) nach dem ersten Schlagabtausch im neuen Jahr. Zu Recht, denn das BMW Z4 Coupé des schnellen Fahrerduos überquerte das Ziel nicht nur als Klassensieger der V5 und mit Gesamtrang 37 (von insgesamt 173 Teilnehmern), sondern sogar als Wertungsgruppen- sieger bei den Serienwagenfahrzeugen. Gleichbedeutend übernahm man mit diesem Resultat auch die Führung im VLN Serienwagen Cup, und dies obwohl noch Steigerungs- potenzial vorhanden ist. „Sowohl im Qualifying als auch im Rennen haben wir aufgrund von größeren Unfällen sogar zwischenzeitlich anhalten müssen, was uns sehr viel Zeit gekostet hat“, so das Duo weiter.

Aus diesem Grunde konnte Daniel Zils auch die zuvor erzielte Rundenzeit von 10:10,603 min. in der letzten schnellen Trainingsrunde nicht mehr unterbieten. Doch trotz dieser schwierigen Umstände und wechselnden Witterungsbedingungen entlang der Nordschleife, reichte die Zeit dennoch für einen guten dritten Rang in der Klasse V5. „Im ersten Stint fand praktisch eine Wiederholung des Qualifyings statt. Aufgrund eines Unfalls, der kurz vor mir passierte, verlor ich leider 40 Sekunden auf die Top 3 unserer Klasse. Vielleicht war dies aber auch der Schlüssel zum Erfolg, denn wir konnten uns dadurch aus dem Kampf um die Spitze heraushalten, der wirklich Stoßstange an Stoßstange ausgetragen wurde“, berichtet Zils. 

Daniel Cornesse

Thomas Ehleiter , Richard Klumpp und Andreas Schettler BMW 325i 

Ähnlich erfolgreich verlief der Tag für das Fahrertrio Thomas Ehleiter (Loffenau), Richard Klumpp und Andreas Schettler (beide Baden-Baden), die mit einem BMW 325i mit dem zweiten Rang in der Klasse V4 locker den Sprung auf das Klassenpodium schafften. „Unser Fahrzeug ist noch nicht ganz auf dem Leistungsstand, den wir gerne hätten. Aber trotzdem sind wir mit dem zweiten Rang sowohl im Training als auch im Rennen mehr als zufrieden. Wir hoffen nun, dass wir so weit wie möglich an das Team Black Falcon herankommen und uns in Zukunft dauerhaft auf dem Podium unserer Klasse festsetzen können“, blickt Ehleiter voraus.

Eine tolle Leistung zeigten auch Axel Jahn (Heusweiler), Bernd Tempels (Rastatt) und Tim Scheerbarth (Dormagen), die mit einem BMW M3 in der Klasse V5 an den Start gingen. Nach einem guten Startturn des ehemaligen Honda Junior Piloten Scheerbarth, übernahm Axel Jahn das Steuer des Bayrischen Renngefährts. Er knüpfte von Beginn an die gute Performance des Dormageners an, ehe er wenig später im Streckenabschnitt Metzgesfeld Opfer einer Ölspur wurde und dadurch trotz einer starken Leistung mit viel Pech ausschied. Dadurch konnte Bernd Tempels, der wie seine beiden Mitstreiter schon im Training einen hervorragenden Eindruck hinterließ, nicht mehr ins Steuer greifen und das gute Klassenergebnis, welches in greifbarer Nähe war, wurde unverschuldet zu Nichte gemacht. 

Der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft findet am 10. April statt.
Daniel Cornesse

Artikel vom 04.04.2010

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