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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring - 34. DMV Münsterlandpokal 
Mit Porsche und BMW in einem Rennen in die grüne Hölle
Mit dem Monat Oktober klang auch die Saison der Langstreckenmeisterschaft
VLN auf dem Nürburgring aus. Der frischgebackene FIA GT3 – Europameister
Christopher Haase (22) ging am vergangenen Wochenende für das Team Lingmann mit einem BMW M3 (Klasse SP5) und für das Team Mühlner
Motorsport mit einem Porsche GT3 Cup S (Klasse SP9) an den Start.
 © motioncompany
 Doppeleinsatz für Christopher Haase 
Das Zeittraining begann er mit dem Porsche von Mühlner, übergab dann an seinen Kollegen Oliver Kainz, der Startplatz 6 in der Klasse herausfuhr und wechselte dann in den BMW von Lingmann. Zusammen mit seinen Kollegen Wolfgang Kudrass und Hubert Nacken erreichte er im BMW Klassen-Startplatz 2 für das Rennen.

Haase hatte im BMW einen guten Rennstart und konnte sich vor seinem Verfolger gut absetzen. Nach einigen Runden gab im „Karussell“ eine Antriebswelle ihren Dienst auf und er musste mit seinem Rennwagen an die Box. Nach dem Tausch des defekten Teils ging Haase wieder auf die Strecke und merkte bereits in der ersten Runde, dass es Probleme mit der Bremse gab. Zurück in der Box wurden dann der Fahrerwechsel und die Reparatur durchgeführt.

Christopher Haase wechselte in die Box von Mühlner Motorsport, um sich auf den Einsatz im Porsche vorzubereiten. Eine Runde vor dem Fahrerwechsel dann jedoch die Hiobsbotschaft von Teamchef Bernhard Mühlner: Der Porsche steht mit einem Defekt an der Antriebswelle an der Strecke, schaffte es dann doch aus eigener Kraft in die Box und wurde wieder instandgesetzt.

Haase fuhr dann noch ca. eine Stunde seinen Stint in der Klasse SP9. „In beiden Klassen haben wir prima Rundenzeiten erreicht. Wir hätten sicherlich ein gutes Ergebnis einfahren können, aber es hat eben nicht geklappt.“ so Haase. Am Ende war Platz 6 in beiden Klassen wegen den Reparaturen nicht das Ergebnis, das sich Fahrer und Teams gewünscht hatten.

motioncompany

Christopher Haase für das Team Lingmann mit einem BMW M3 (Klasse SP5) beim Saisonfinale

Sehr zufrieden war jedoch Ralf Müller, Vorstand der flatex AG, der am
Wochenende auf dem Nürburgring zu Besuch war. Die flatex AG unterstützt
Haase seit seinem Beginn seiner Motorsportkarriere als Hauptsponsor. Mit
einer Taxifahrt auf der Nordschleife in einem Audi RS4 vom Team Phoenix
Motorsport konnte Christopher Haase seinem begeisterten Beifahrer Ralf
Müller hautnah zeigen, wo die Grenzen der Fahrphysik liegen.

Christopher Haase startet nun in seine Winterpause und wird diese mit einem
straffen Fitnessprogramm überbrücken. „Es war eine sehr schöne und
erfolgreiche Motorsport-Saison und ich freue mich auf die nächste“
bemerkte er noch abschließend. 
motioncompany

Artikel vom 03.11.2009

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