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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring - 03.10.2009: 41. ADAC Barbarossapreis
Tsunami RT “ Wetterkapriolen in der Eifel ”
Der neunten und vorletzte Lauf zur BF Goodrich Langstrecken- meisterschaft auf der Nürburg ring Nordschleife wurde für das ukrainische Tsunami Racing Team ein erneuter und ein harter Test auf dem von Steam Racing aufgebauten Porsche 997 Cup. War es in den bisherigen 2 Läufen trocken, so zeigte sich die Eifel von seiner Typischen Seite. Am Samstag morgen während des Trainings hatten alle Teilnehmer mit Regen, Nebel und Hagel auf der Strecke zu kämpfen.
 © Werner Röder
 Harter Test für das Tsunami Racing Team
Da die Piloten vom Tsunami Racing Team zum ersten mal unter diesen Bedingungen ein so leistungsstarkes Fahrzeug über die Nordschleife bewegten konnte man mit der 37. Startposition im Gesamtklassement und einem elften Startplatz in der Cup 3 Klasse zufrieden sein. 

Im Rennen war es für den Deutschen Michael Schratz und die russisch - ukrainische Mannschaft die aus den Fahrern Aleksej Bassow, Alexander Gajdaj und Andrej Kruglik bestand, keine leichte Aufgabe in der ersten Rennhälfte die optimale Linienführung zu finden. Erschwerte doch die Fahrbahnsituation, trocken, nass bis hin zu überfluteten Abschnitten, die richtige Reifenwahl.

Ungeachtet der zahlreichen Probleme im Rennen bezüglich der Ehrfahrung des jungen Teams unter diesen Rennbedingungen, konnte man im Verlauf des Rennens von der 37. Startposition einen 20. Platz in der Gesamtwertung und einen 4. Platz in der Klasse herausfahren.

Werner Röder

Tsunami Racing Team

Alexander Gajdaj Fahrer Tsunami RT: ” Im Qualifikations- Training fuhren wir abwechselnd immer einen Stint und konnten unsere Zeit kontinuierlich verbessern. Beim ersten Versuch war es eine Zeit um die 12 Minuten und im Dritten schon eine Zeit von 11.04 min. Den vierten Stint fuhr dann Michael Schratz, der eine 11.14 min fahren konnte und uns zeigte das wohl eine Zeitverbesserung unter diese umständen nicht möglich ist. Da wir kein Risiko eingehen wollte und viele Streckenabschnitte unter Gelbe waren haben entschieden nicht mehr zu fahren. Leider konnte so noch einige Konkurrenten an uns vorbei ziehen.

Den Start fuhr Andrej Kruglik auf Regenreifen bevor er den Porsche an Aleksej Bassow übergab der ebenfalls auf Regenreifen setzte, was zur folge hatte das dieser nach einigen Runden wieder zur Box kam und auf Slicks wechselte. Dieser Boxenstop kostet dem Team wieder Zeit. Nachdem dann die anderen Fahrer Ihren Turn absolviert hatten fuhr ich dann den letzten Turn und konnte ebenfalls noch einige Positionen gut machen. Insgesamt sind wir mit dem Rennen sehr zufrieden, besonders das wir es geschafft haben das Fahrzeug nicht zu beschädigen und nicht den Fehler gemacht haben das Rennen zu dritt zu bestreiten sondern mit Michael Schratz einen erfahrenen Piloten an unserer Seite hatten.
Pavel Skoblenko/Werner Röder

Artikel vom 22.10.2009

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