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| Langstreckenmeisterschaft Nürburgring -
17.10.2009: 33. DMV 250-Meilen-Rennen |
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| Guten Zeiten, schlechte Zeiten |
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In der Klasse SP6 gehen leistungsstarke Autos mit routinierten und schnellen Fahrern an den Start. Diese Klasse für sich zu entscheiden erfordert ein hohes Maß an Siegeswillen, stabiler und funktionierender Technik sowie ein
reibungslos arbeitendes Team. Dörr Motorsport konnte auch beim vorletzten Rennen der Meisterschaft diese Attribute in die Waagschale werfen und erneut
gewinnen
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Redaktionsbüro Meuren |
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| Erneuter
Klassensieg für Dörr Motorsport |
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Mit sechs von neun möglichen Klassensiegen wird Dörr Motorsport zum Seriensieger der Klasse SP6. Stammfahrer Rudi Adams (Ahütte) liegt damit auf dem zehnten Platz der Gesamtwertung, lediglich ausgebremst durch zwei technisch bedingte Ausfälle und einen dritten Platz.
Auch beim 9. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft ging der Sieg der Klasse SP6 nur über Dörr Motorsport. Das zeigte schon das Trainingsergebnis: Die von Adams eingefahrene 10:26 Minuten reichten bei einem von Kälte und Nässe geprägten Zeittraining für Gesamtplatz 16 und Platz eins der Klasse SP6. Dass es diesmal nicht schneller ging, lag einzig und allein am Wetter: Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, Regen, Hagel, Graupel und ein eiskalter Wind sorgten für Glatteis ähnliche Zustände rund um den Nürburgring und die Nordschleife. Rudi Adams und sein Fahrerkollege Stefan Aust (Münster) agierten effektiv und riskierten nur das Nötigste, um ein maximales Ergebnis zu erlangen – Startplatz eins der Klasse.
Pünktlich um 12:00 Uhr überquerte die erste von drei Startgruppen die Start-Ziel-Linie, mittendrin das BMW Z4 Coupé von Dörr Motorsport mit Rudi Adams hinterm Volant. Ins Rennen ging Adams auf profilierten Regenreifen, da die Strecke fast gänzlich nass war. Eine Entscheidung, die für drei Runden richtig war. Der Regen hörte auf, die Ideallinie trocknete ab und in Runde vier stand das Z4 Coupé an der Box, um sich Slicks montieren zu lassen. Ab dann fielen die Rundenzeiten von Adams schlagartig. Über eine Minute schneller wurde der Mann aus Ahütte, bevor in Runde 13 der Fahrerwechsel anstand.
Planke kostet vorerst Vorsprung Mit über zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten der Klasse SP6 übergab Adams das BMW Coupé an Stefan
Aust.
Nach einer „Eingewöhnungsrunde“ gab der Münsteraner richtig Gas und fuhr fast die gleichen Rundenzeiten wie sein Kollege. Damit konnte er den Vorsprung stabilisieren. Die Freude über gute Zeiten währte exakt sechs Runden. Im 18. Umlauf setzte in der Anfahrt einer 90°-Kurve das ABS aus, Stefan Aust wählte den „Notausgang“. Zunächst ohne Leitplankenkontakt versuchte Aust die Strecke zu erreichen, musste dabei über den Rasen der Auslaufzone und rutschte dabei mit dem Frontflügel unter die Leitplanke. Er schaffte es nicht sich aus eigener Kraft zu befreien, musste auf das Bergungsfahrzeug warten und brauchte so den herausgefahrenen Vorsprung fast gänzlich auf. Zurück auf der Piste tauchte der Klassenzweite formatfüllend im Rückspiegel auf, schon wenige Runden später hatte Aust mit seinen atemberaubenden Runden die alte Rangordnung wieder hergestellt und konnte in Runde 21 das Auto mit einem satten Polster an Rudi Adams übergeben.
Adams wurde im Laufe seines Stint durch einen Wettbewerber einer stärkeren Klasse enorm aufgehalten. Rundenlang musste er seine Überholversuche abbrechen, um keinen Unfall zu riskieren. Durch den von Adams ausgeübten Druck machte der Konkurrent einen Fehler, wirbelte von der Strecke und der Routinier unter der Flagge von Dörr Motorsport konnte „seine“ Zeiten fahren. In seinem zweiten Stint drehte Rudi Adams sechs Runden und chauffierte das BMW Z4 Coupé mit über vier Minuten Vorsprung über die Ziellinie.
Das nächste Rennen findet am 30. Oktober 2009 statt und beschließt die diesjährige Saison. Die Renndistanz beträgt vier Stunden. |
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| Redaktionsbüro
Meuren |
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Artikel vom 21.10.2009
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