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| Langstreckenmeisterschaft Nürburgring -
17.10.2009: 33. DMV 250-Meilen-Rennen |
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| Zils/Unger: Wertungsgruppensieg nach Herzschlagfinale |
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Spannung herrscht in der Saison 2009 nicht nur im Kampf um den Tagesgesamtsieg, sondern auch in den kleinen Klassen. So konnten sich Daniel Zils und Matthias Unger im Fotofinish mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,195
Sekunden hauchdünn gegen das Team Black Falcon durchsetzen und den Wertungsgruppensieg für das Besaplast Team Dolate Motorsport in der Serienwagen Klasse herausfahren.
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Daniel Cornesse |
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| Daniel Zils und Mathias Unger
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„Das war das härteste, was ich bisher je gemacht habe. So einen hart umkämpften Sieg herauszufahren, der erst auf der Start-/Zielgeraden entschieden wird, macht vielmehr Spaß als sich mit viel Vorsprung innerhalb der Klasse durchzusetzen“, schilderte ein überglücklicher Matthias Unger nachdem er aus dem Cockpit des BMW Z4 Coupés kletterte.
Dabei begann der Auftakt in das 33. DMV-250 Meilen-Rennen, dem vorletzten Wertungslauf des Jahres für das schnelle Fahrerduo mit dem vierten Rang in der Klasse V5 nach Ablauf des 90-minütigen Zeittrainings bei nass, kalten äußeren Bedingungen eher durchschnittlich. Daraufhin nutzte man die Pause zwischen Training und Rennen um Veränderungen im Fahrwerksbereich vorzunehmen und startete anschließend zuversichtlich in das vierstündige Rennen.
Ähnlich wie bei den letzten Wertungsläufen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft wurde dabei bereits auf den ersten Metern der Grundstein zum Erfolg gelegt. So gelang es Startfahrer Daniel Zils (Bendorf) das BMW Z4 Coupé bis auf die zweite Position nach vorne zu fahren und sich in den Windschatten des Führungstrios Ventura, Bierther und Schwerfeld zu setzen. So deutete sich bereits zu Beginn ein imposanter Kampf um den Klassen- und wie sich wenig später herausstellen sollte, sogar um den Wertungsgruppensieg in der Serienwagen Klasse an.
Doch die wechselnden Witterungsbedingungen gestalteten die Veranstaltung zwischendurch immer wieder zu einem wahren Pokerspiel in Sachen Reifenwahl.
„Wir sind zunächst auf Regenreifen gestartet, ehe wir nach fünf Runden uns entschieden haben, da die Strecke trockener wurde, auf Slicks zu wechseln. Gegen Ende meines Turns zogen dann immer mehr Wolken auf, weshalb wir das Kunststück wagen wollten Regenreifen aufzuziehen. Im Nachhinein jedoch eine Fehlentscheidung, die uns zweieinhalb Minuten Zeit gekostet hat“, schilderte Zils.
Nichts desto trotz konnte sich Matthias Unger (Heusenstamm) durch eine starke Schlussphase wieder an das führende Trio von Black Falcon heran arbeiten, ehe es in der letzten Runde zu einem Zwischenfall mit dem Schwesterauto des gleichnamigen Teams aus der SP6 kam und dieser das BMW Z4 Coupé Eingang der Mercedes Arena traf und herumdrehte. Trotz eines daraus resultierenden Drehers, einer zerstörten Felge und einem Zeitverlust von einigen Sekunden war das Glück dieses Mal auf Seiten der Mannschaft von Dolate Motorsport. So konnte Unger bereits im Streckenabschnitt Hocheichen nach vorne aufschließen und wenig später im Bergwerk die Führung übernehmen und hauchdünn bis ins Ziel verteidigen.
„Nachdem wir vor vierzehn Tagen noch knapp den Wertungsgruppensieg verpasst haben, freut uns dieses Resultat natürlich umso mehr und das obwohl wir die letzten Kilometer aufgrund des Zwischenfalls mit einer zerstörten Felge zurücklegen mussten. Daher gilt unser Hauptdank an unseren Partner MOTEC Wheels, ohne deren Unterstützung wir dieses Ergebnis wohl nicht geschafft hätten, denn trotz der enormen Belastung hielt die „angeknackste Felge“ bis zum Schluss. Wenn man die RCN miteinrechnet, war es für uns im Oktober bereits der dritte Klassensieg. Die Saison könnte nach dem holprigen Start und der jetzigen Erfolgswelle ruhig noch ein wenig länger andauern“, waren sich die beiden Piloten einig. |
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| Daniel
Cornesse |
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Artikel vom 20.10.2009
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