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| Mühlner Porsche beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Podium |
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| Kainz und Schmickler fehlerfrei bei wechselhaftem Eifelwetter |
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Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team startete am vorigen Samstag mit einem Porsche 911 GT3 Cup S beim Saisonhighlight der Deutschen
Langstrecken- meisterschaft 2009, dem 6-Stunden-Rennen, auf dem Nürburgring. Nachdem durch ein
Problem im Qualifying nur die Pflichtrunden gefahren wurden, ging der Mühlner Porsche nur von Rang 17 aus ins Rennen.
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| ©
MühlnerMotorsport |
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| Beim
Saisonhighlight auf dem Podium |
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Oliver Kainz (Kottenheim)
fuhr schnell in die Top Ten vor und kam, als in der sechsten
Runde heftiger Regen einsetzte, bereits als Neunter zum
Reifenwechsel an die Box.
In der Boxengasse herrschte Chaos: Erstmals seit Einführung
der Tankflaschen für die im Gesamtklassement führenden
Fahrzeugklassen, wurden durch den Regen im ersten Stint alle
eng beieinander liegenden Kontrahenten gleichzeitig zum Tanken
gezwungen, welches durch die Ventile in den Tankflaschen nun
eine gefühlte Ewigkeit dauert. Fünf Fahrzeuge aus den Top
Ten kamen so zu einem Vorteil von ungefähr 3 Minuten, die die
anderen fünf Fahrzeuge durch das Warten auf das Freiwerden
von Zapfsäulen verloren.
„Hier muss etwas passieren. Das Reglement der Tankflaschen
bevorteilt die Benzinfresser im Feld. Alleine das ist schon
ein Unding in der heutigen Zeit, wo Energieeffizienz belohnt
werden sollte und nicht umgekehrt. Wenn das Reglement aber darüber
hinaus auch noch zu solch einem Chaos führt, welches die
gesamte Wettbewerbssituation verschiebt, müssen die
Verantwortlichen nachbessern,“ sagt ein verärgerter
Bernhard Mühlner.
Kainz blieb nach dem Wechsel auf Regenreifen im Porsche und
kam als die Fahrbahn abtrocknete genau im richtigen Moment zum
Wechsel auf Slicks wieder an die Box. Frank Schmickler (Rösrath)
übernahm und konnte mit Slicks deutlich schneller Fahren, als
die vor ihm liegenden Fahrzeuge, die eine Runde zu spät auf
Trockenreifen wechselten. Als gegen Mitte des Turns leichter
Nieselregen einsetzte, spielte Schmickler seine ganze
Erfahrung und Routine aus und fuhr fehlerfrei.
Nach einem 9-Runden-Turn übergab er auf P5 liegend wieder an
Kainz, der ebenfalls unfallfrei in seinem Turn mit Slicks auf
oftmals feuchter Strecke fuhr. Zum letzten Boxenstopp kam
Kainz dann bereits als Vierter. Schmickler bekam frische
Reifen und den Auftrag zu attackieren. Der zweite Platz in der
FIA GT3 Klasse und der vierte Platz im Gesamtklassement
sollten unbedingt verteidigt werden.
Schmickler bekam von Teamchefin Renate-Carola Mühlner über
Funk Vorsprung und Rückstand mitgeteilt und lieferte schnelle
Rundenzeiten, so wie sie benötigt wurden um den
hervorragenden zweite Rang in der FIA GT3 Klasse zwischen zwei
Werks - Audi R8 nach Hause zu fahren. Als dann der im
Gesamtklassement Drittplatzierte aus einer anderen Klasse
wegen Benzinmangels die letzte Runde nicht zu Ende fahren
konnte, wurde die Fehlerfreie und Materialschonende Fahrt von
Oliver Kainz und Frank Schmickler mit dem dritten Gesamtrang
belohnt. Die Mühlner Piloten ließen die Champagner –
Korken auf dem Podium knallen und genossen die „Champus –
Dusche“ nachdem sie diese Saison schon zweimal mit Platz 4
knapp das Podium verpassten. |
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| Mühlner
Motorsport |
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Artikel vom 23.07.2009
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