Die Anziehungskraft des Nürburgrings und speziell der Nordschleife ist auch im 82. Jahr nach der feierlichen Eröffnung anno 1927
unge- brochen. Davon profitiert nicht zuletzt auch die BFGoodrich
Langstrecken- meisterschaft Nürburgring. Nach Teilnehmern aus dem benachbarten
Europa, dem Baltikum und Russland, dem fernen Osten und
Austra- lien - finden nun auch die Süd- und
Zentralamerikaner immer mehr Gefallen an der Eifel.
Anziehungskraft
der Nordschleife bis nach Südamerika
Auf den Spuren der beiden berühmten Formel-1-Piloten Juan Manuel Fangio und Carlos Reutemann aus Argentinien begab sich zuletzt Javier Quiros aus San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica, in die ‚Grüne Hölle’. Und das durchaus erfolgreich, denn zusammen mit dem
Gazoo-Racing-Team feierte er im Lexus LF-A einen Klassensieg bei den VLN-Specials bis 6.200 ccm Hubraum. Quiros werden beim zweiten Lauf des Jahres weitere Piloten aus dem zentralamerikanische Staat, dessen Name übersetzt ‚Reiche Küste’ bedeutet, folgen.
Mariano Ramirez Streller, zentralamerikanischer GT2 Champion und Marco Castro Martinez, zentralamerikanischer GT3-Champion, bestreiten das 34. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren zusammen im Honda S2000 von Cardiff-Motorsport. „Ich habe in
Zentral- und Südamerika viele Kollegen von der Nordschleife schwärmen hören“, sagt Martinez. „Jetzt freue ich mich auf mein erstes Rennen dort und bin überzeugt, dass dies für mich eine vollkommen neue Erfahrung sein wird.“
Es wird ohne Zweifel eine besondere Erfahrung für die beiden Costa Ricaner. Zwar gibt es in Zentralamerika eine illustre und bunte Sportwagenszene, eine Rennstrecke wie den Nürburgring und eine Serie wie die Langstreckenmeisterschaft sucht man jedoch vergebens.
Und so werden Streller und Martinez beim zweiten Lauf die gleiche Faszination spüren, die auch die treuen Teilnehmer und Fans der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zehn Mal im Jahr in die Eifel zieht. Und es würde auch nicht verwundern, wenn sie eines
Tages zurückkehren...