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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Vulkan Racing startet mit Top 10 Platzierung in die neue Saison
Zufriedene Gesichter gab es nach dem Rennen bei Vulkan Racing - Team Mintgen Motorsport nach dem ersten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Zu Beginn des Rennens sah es jedoch wenig Erfolg versprechend aus. Doch das Blatt wurde gewendet.
Im Qualifying war das giftgrüne Dodge Viper Competition Coupé GT3 von den Fahrern Dirk Riebensahm und Christian Kohlhaas auf Startposition 14 gestellt worden.
 © Christian Reinsch
 Fehlte bei der Einführungsrunde wegen Haarriss
Jedoch fehlte der amerikanische V10 Sportwagen plötzlich in der Einführungsrunde. Dirk Riebensahm funkte an die Box, dass etwas nicht in Ordnung sei. Zur Sicherheit wurde der Wagen zurück in die Box geschoben. Ein Haarriss in der Anlaufscheibe war der Grund. In Windeseile wurde das defekte Teil ausgetauscht und wieder einmal verrichteten die Mechaniker einen exzellenten Job, nachdem sie schon in der Nacht von Freitag auf Samstag aufopferungsvoll bis 3 Uhr in die Nacht am Wagen schraubten.

So musste Dirk Riebensahm bei der 56. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, aus der Boxengasse der ersten Startgruppe hinterher eilen. „Durch das ganze Feld zu fahren ist immer sehr anstrengend und erfordert sehr viel Aufmerksamkeit. Ein Cup Porsche hat mich lange aufgehalten, obwohl ich deutlich schneller war. Aber auch den Sportwarten muss man mal wieder ein Lob aussprechen. Die haben heute einen super Job gemacht und immer rechtzeitig blaue und gelbe Flaggen gezeigt“ so Riebensahm. 

Christian Kohlhaas, der den Wagen auf P12 übernahm, war nach dem Rennen ebenso zufrieden, wie das ganze Team. Durch viele Unfälle war es ihm kaum möglich einen guten Rhythmus zu finden. Die Flucht nach vorne ging jedoch unbeirrt weiter und am Ende des Rennens wurde das Dodge Viper Competition Coupé GT3 auf Position 9 abgewinkt und somit als dritter der Klasse SP9.

Christian Reinsch

Freude beim Team Mintgen Motorsport

Teamchef Michael Mintgen war am Ende des Rennens mit der erbrachen Leistung nach dem Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife sehr zufrieden. „Die Rundenzeiten waren wie wir es erwartet haben, das Reglement hat funktioniert und ich denke wir sind in der GT3 Riege gut aufgestellt.“ Auch im Fahrwerksbereich konnte man dank der Hilfe von KW-Suspensions einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Stetiger Fortschritt ist auch die Maßgabe die man bei den kommenden Rennen verfolgen wird.
Christian Reinsch

Artikel vom 07.04.2009

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