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FIA World Touring
Car Championship in Mexiko |
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Puebla
ganz im Zeichen von gelb - Seat dominiert beide Rennen - nur ein
Punkt für BMW |
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Diesel
Power von Seat domi- nierte beide Rennen im mexikanischen
Puebla beim zweiten Lauf der FIA WTCC. Zunächst siegte
der Spanier Jordi Gene im ersten Rennen von der
Poleposition aus vor seinem Markenkollegen Rickard Rydell.
Allein sechs Seat fanden sich unter den ersten sieben
Fahrzeugen des ersten Rennens. Lediglich Chevrolet-Fahrer
Nicola Larini konnte in die Phalanx der schnellen Seat
einbrechen
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| ©
Seat Media
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| Jordi
Gene siegte im ersten Rennen |
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Platz drei belegen. Bester BMW Pilot war Titelverteidiger Andy
Priaulx aus Großbritannien auf Platz zehn vor seinem
brasilianischen Teamkollegen Augusto Farfus. Der Deutsche Jörg
Müller wurde gar auf Platz 14 durchgereicht und war völlig
chancenlos für eine bessere Platzierung. Während Chevrolet mit
dem Dritten Larini und dem Achten Alain Menu zwei Fahrer in die
Punkteränge brachte, blieb BMW im ersten Renen somit ohne einen
einzigen Punkt. Privatfahrer Franz Engstler belegte im ersten
Rennen Platz 18. Der achte des ersten Rennens, der Schweizer
Chevrolet-Pilot Alain Menu, ging von der Pole aus ins Rennen,
konnte diesen Platz aber nicht lange halten. Im Verlauf
des Rennens wurde er Runde für Runde nach hinten durchgereicht.
Zu groß war der Nachteil gegenüber den SEAT-Autos, die trotz
einer Reglementierung ihres Lade- und Benzindrucks aufgrund des
Dieselantriebs ihren Konkurrenten überlegen waren. Der
Portugiese Tiago Monteiro setzte sich bereits vor der ersten
Kurve an die Spitze und gab diese bis zum Ziel nicht mehr aus
der Hand.Auf den zweiten Platz kam der Schwede Rydell, der in
der 14. Runde einen Fahrfehler von Gabriele Tarquini ausnutzte
und sich auf Platz zwei verbesserte. Der dritte Podestplatz ging
somit an Tarquini vor dem Franzosen Muller. Der Sieger des
ersten Rennens, Jordi Gene musste sich diesmal mit Rang fünf
begnügen. Somit waren auf den ersten sechs Plätzen nur
Fahrzeuge von Seat zu finden. Alain Menu konnte noch an Position
sieben liegend die Ziellinie überqueren und verwies den besten
BMW Piloten, Titelverteidiger Andy Priaulx, auf Position acht.
Damit blieb wenigstens ein Zähler für BMW , die ihre
Negativserie von Puebla, nur ein Podestplatz steht für die
Marke bei den sechs bisherigen WM-Läufen in Puebla zu Buche,
nicht beenden konnten. Hinter Chevrolet Pilot Huff blieb
Augusto Fafrus auf Platz zehn ohne Punkte. Jörg Müller konnte
sich zwar um zwei Positionen verbessern, blieb aber mit Rang 12
ohne Chance nach vorne einzugreifen. Franz Enstler erreichte
Platz 16. In der Gesamtwertung liegt Rickard Rydell mit 26
Punkten in Führung, auf den nächsten Plätzen folgen Gabriele
Tarquini (24), Yvan Muller (22) und Jordi Gene (15).
Titelverteidiger Andi Priaulx rangiert mit 14 Zählern auf Rang
fünf. Mit 69 Punkten führt Seat die Herstellerwertung an vor
BMW mit 40 Punkten, dahinter Chevrolet mit 28 Zählern.
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Foto: ©
BMW
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Stimmen zu den Rennen in Puebla
Jordi Gené: Das erste Rennen lief bis auf meinen Fehler zwei Runden vor Schluss sehr gut. Mein Auto kam ein wenig von der Fahrbahn ab, glücklicherweise
konnte ich beschleunigen und kam aus dem verschmutzten Teil der Strecke wieder heraus. Obwohl ich mir sagte, keine Curbs in den letzten drei Runden
mitzunehmen, passierte es doch, sodass ich noch hart kämpfen musste, um den Lauf schließlich zu gewinnen.
Tiago Monteiro: Wir waren von Beginn des Wochenendes sehr schnell unterwegs. In dieser Höhenlage ist es sehr schwierig alles so zu regulieren,
wie wir es auf einer normalen Strecke auf Höhe des Meeresspiegels tun würden. Dennoch konnte ich als Siebter das erste Rennen beenden. Mein
Ziel für den zweiten Durchgang war es, einen guten Start hinzulegen. Danach war es eine Frage der Konzentration.
Rickard Rydell: Nach dem dritten Rang im Qualifying bin ich glücklich und zufrieden mit Platz zwei. Ich wusste, dass ich nicht an Tarquini vorbeikommen
würde, weil die Autos ähnliche Rundenzeiten hatten. Ich war in der Lage, nach seinem Fahrfehler eine Lücke zwischen uns herauszufahren. Und trotz meines
Patzers in der nächsten Runde kam Tarquini nicht an mir vorbei. Entscheidend war, dass ich beim Start Larini und Coronel passierte und in die erste Kurve
einbiegen konnte.
Gabriele Tarquini: Ich bin sehr zufrieden mit dem Platz auf dem Podium. Das Wochenende war fantastisch für SEAT. Wir hätten nie gedacht, dass es so gut
laufen würde. Ich machte einen Fehler und Rydell war ein bißchen schneller als ich, sodass er vorbeizog. Es ist noch früh in der Saison und ein Rückstand
von ein oder zwei Punkten ist nicht viel. Das Wichtigste war, das wir super im Team zusammengearbeitet haben.
Andy Priaulx: Es hat sich gelohnt, dass ich vor einigen Wochen Erfahrungen auf einer Eispiste gesammelt habe, denn die Strecke war auch
heute extrem rutschig. Abseits der Ideallinie hatte man keine Chance. Der Punkt, den ich in Lauf zwei gewonnen habe, ist angesichts der Dominanz von
SEAT der beste meines Lebens.
Augusto Farfus: Trotz meiner relativ guten Ausgangsposition für das erste Rennen war es heute genauso hart, wie wir es erwartet hatten.
Der Anfang vom Ende war die erste Runde, in der ich von einem SEAT getroffen wurde. Das hat mich um die Chance gebracht, es in die Top-Acht zu schaffen.
Auf uns wartet viel Arbeit.“
Jörg Müller: Nachdem ich mich in Folge einer Kollision nach dem Start von Lauf eins gedreht hatte, musste ich wieder bei Null anfangen.
Allerdings habe ich mit stumpfen Waffen gekämpft. Das Lenkrad stand schief, und es war alles andere als einfach, Plätze gut zu machen. Es hat dann noch
für Platz 14 gereicht. Aber für das zweite Rennen war von dort nicht mehr viel möglich. Puebla meint es weiterhin nicht gut mit uns.
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Dreifacher Triumph
für Seat im zweiten Rennen Foto: © Seat Media |
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JH |
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Artikel vom 07.04.2008 |
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