|
|
|
|
|
|
|
|
|
American Le Mans Series: 1. Lauf in Sebring, USA |
|
|
Audi
R10 TDI in Sebring auf Startplatz 1 |
|
|
|
|
|
 |
|
Zum
dritten Mal in Folge startet ein Audi R10 TDI beim
12-Stunden-Rennen in Sebring (US-Bundesstaat Florida) vom
besten Startplatz. Das Quali- fying am Donnerstag wurde
wegen eines Unfalls bereits nach wenigen Minuten abge-
brochen, so dass die Ergeb- nisse der drei freien
Trainings- sitzungen für die Startaufstell- ung
herangezogen werden. Die Bestzeit von Allan McNish aus dem
Training am Donners- tagmorgen sicherte Audi die |
| ©
Presse Audi |
|
| Audi
R10 TDI auf eins und drei |
|
|
|
|
|
|
|
Pole
Position.
Mit 1.43,195 Minuten unterbot der Schotte am Steuer des Audi R10
TDI mit der Startnummer 1 die Pole-Zeit aus dem Vorjahr um 1,779
Sekunden. Dies ist ein Indiz dafür, wie sehr sich die
schnellsten Sportwagen der Welt in den vergangenen zwölf
Monaten weiterentwickelt haben.
Das gilt auch für den Peugeot 908, der am Samstag um 10:05 Uhr
Ortszeit (15:05 Uhr in Deutschland) neben dem Audi von Dindo
Capello, Tom Kristensen und Allan McNish aus der ersten
Startreihe ins Rennen gehen wird. Der zweite Audi R10 TDI mit
dem deutschen Trio Lucas Luhr/Mike Rockenfeller/Marco Werner
startet von Platz drei.
Seit Beginn der Sebring-Woche am Montag wechseln sich die
Diesel-Sportwagen von Audi und Peugeot an der Spitze des Feldes
ab. Die besten Zeiten am Donnerstag lagen lediglich 78
Tausendstelsekunden auseinander, so dass sich die Zuschauer auf
ein besonders spannendes Sportwagen-Rennen freuen dürfen, in
dem auch die leichteren LM P2-Fahrzeuge von Acura/Honda und
Porsche für den Gesamtsieg in Frage kommen.
Audi ist in Sebring seit dem Jahr 2000 ungeschlagen und startet
bereits zum neunten Mal in Folge von der Pole Position.
Entscheidend sind beim 12 Stunden langen Rennen neben der
Schnelligkeit allerdings vor allem Konstanz und Zuverlässigkeit.
Das Audi Sport Team Joest arbeitete während der Trainingstage
daher besonders intensiv an der Rennabstimmung der beiden neuen
R10 TDI, die in der aktuellen technischen Konfiguration erstmals
in einem Rennen eingesetzt werden.
Nachdem es zu Beginn der Woche in Sebring ungewöhnlich kühl
war, sind für den Renntag Temperaturen von bis zu 31 Grad im
Schatten vorhergesagt – in Kombination mit der unebenen
Strecke ist dies ein extremer Härtetest für Mensch und
Material.
|
|
|
|
|
|

|
|
|
Capello/Kristensen/McNish
(Audi R10 TDI) auf Pole
|
|
|
|
|
|
Stimmen
nach dem Qualifying in Sebring:
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): "Das Qualifying
war aufgrund des Unfalls extrem kurz. Es konnte nicht jeder seine
Möglichkeiten zeigen, daher geht die Entscheidung, die Zeiten der
freien Trainingssitzungen für die Startaufstellung zu werten, in
Ordnung. Die Kräfteverhältnisse sind in etwa so, wie wir sie uns
vorgestellt haben. Peugeot ist schnell, aber wir haben ein sehr
gutes Auto für das Rennen und damit eine gute Basis für
Samstag."
Dindo Capello (Audi R10 TDI #1): "Wir haben seit Montag viel
gearbeitet und das Auto stetig verbessert. Wir haben versucht, es
konstant und für den Fahrer so leicht fahrbar wie möglich zu
machen, weil das Rennen in Sebring so hart ist. Wir arbeiten in
die richtige Richtung, Audi ist gut vorbereitet. Es scheint ein
echter Langstrecken-Klassiker und ein wirklich interessantes
Rennen für die Zuschauer zu werden."
Tom Kristensen (Audi R10 TDI #1): "Uns erwartet ein hartes
Rennen mit mehreren Herstellern, die uns herausfordern. Wir
wissen, dass unsere Freunde aus Frankreich mit dem geschlossenen
Auto sehr schnell sind und die LM P2-Autos größere Tanks haben.
Ohne Gelbphasen heißt das, sie müssen während der zwölf
Stunden dreimal weniger tanken als wir. Das wird sehr
interessant."
Allan McNish (Audi R10 TDI #1): "Es hat sich wieder einmal
gezeigt, dass es sich lohnt, in jeder Trainingssitzung schnell zu
sein. Damit ist man für alle Eventualitäten vorbereitet. Ich
persönlich finde es nicht richtig, dass das Qualifying gestrichen
wurde. Aber es bedeutet, dass wir von der Pole Position starten
– und unser Ziel ist es, auch im Rennen vorne zu bleiben."
Lucas Luhr (Audi R10 TDI #2): "Ich bin mit der Woche bisher
sehr zufrieden. Wir waren in allen Trainingssitzungen vorne gut
dabei. Wichtig ist, im Rennen ein Auto zu haben, mit dem wir gut
durch den Verkehr kommen – sprich: alle Linien fahren zu können.
Daran arbeiten wir weiter."
Mike Rockenfeller (Audi R10 TDI #2): "Ich bin hier erst am
Mittwoch die ersten Runden gefahren und habe mich im Auto gleich
wohlgefühlt. Startplatz drei ist okay. Ich freue mich auf das
Rennen. Wir wollen und werden zeigen, dass die besten Autos aus
Ingolstadt kommen."
Marco Werner (Audi R10 TDI #2): "Natürlich hätten wir
lieber beide Autos ganz vorne und nicht den dritten Startplatz.
Aber es ist in Sebring immer besonders wichtig, für das Rennen zu
arbeiten. Ich hoffe, dass am Samstag unsere Stunde schlägt. Das
Rennen war stets die große Stärke von Audi."
Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest):
"Das war bisher eine typische Sebring-Woche. Die Streckenverhältnisse
ändern sich so schnell, dass man den veränderten Bedingungen
immer etwas hinterher arbeitet. Im Großen und Ganzen haben wir
inzwischen aber einen ganz guten Stand erarbeitet – vor allem
mit dem Auto Nummer eins. Am zweiten Auto müssen wir für das
Rennen noch etwas Feintuning betreiben."
Die Startaufstellung in Sebring
1. Capello/Kristensen/McNish (Audi R10 TDI), 1.43,195 Min.
2. Minassian/Sarrazin/Lamy (Peugeot), 1.44,271 Min.
3. Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R10 TDI), 1.45,090 Min.
4. Dumas/Bernhard/Collard (Porsche), 1.45,220 Min.
5. Maassen/Long/Briscoe (Porsche), 1.45,999 Min.
6. Fernandez/Diaz (Acura/Honda), 1.46,029 Min.
7. Franchitti/Leitzinger/Lally (Porsche), 1.46,348 Min.
8. Herta/Fittipaldi/Andretti (Acura/Honda), 1.46,632 Min.
9. Field/Field/Berry (Lola), 1.47,358 Min.
10. Smith/Dyson (Porsche), 1.47,567 Min. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Presse Audi |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artikel vom 14.03.2008 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|