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WTCC Curitiba - Doppelsieg für Seat im Auftaktrennen - Farfus disqualifiziert
Tarquini vor Priaulx in Rennen zwei
Besser hätte der Saisonauftakt in der WTCC für Seat nicht sein können. Im ersten Rennen der Saison landete die Spanier einen Doppelsieg. Yvan Muller setzte sich gegenüber dem Schweden Rydell durch. Auf Platz drei landete Lokalmatador Augusto Farfus, der seinen deutschen Team und Markenkollegen Jörg Müller in die Schranken weisen konnte. Andy Priaulx fuhr noch von Platz 12 auf die 
 © Seat Media
 Yvan Muller gewinnt Auftaktrennen der WTCC
fünfte Position vor. Gleich nach dem Start hatte sich die gelb-blaue Dieselarmada auf den ersten drei Positionen festgesetzt. Yvan Muller übernahm die Führung vor dem Schweden Rickard Rydell und Gabriele Tarquini. Dahinter lauerten die beiden BMW Piloten Augusto Farfus und Jörg Müller. Dann die ersten Aufreger in Runde drei als sich die beiden Chevrolet Piloten Menu und Larini aus dem Rennen schossen. Eine Gelbphase ließ die das Feld wieder zusammenrücken. Nach Aufhebung der Gelbphase wurde es eng um Platz drei. Augusto Farfus bedrängte den auf Position drei liegenden Tarquini, konnte zunächst aber nicht vorbeiziehen. In Runde neun war es soweit. Farfus klopfte kurz an und schob sich am Seat auf Position drei vorbei. Jörg Müller lag in Lauerstellung und bedrängte nun ebenfalls den auf vier liegenden Tarquini. Immer wieder versuchte Farfus an dem vor ihm liegenden Schweden Rydell vorbeizuziehen. Die Kurvenvorteile konnte Farfus aber nicht ausspielen, da beim Herausbeschleunigen die Turbodiesel eindeutig im Vorteil waren. 

Podest Rennen 1 - Foto: Seat Media

Jörg Müller konnte inzwischen auch an Tarquini vorbeiziehen und reihte sich auf Rang vier ein. Tarquini selbst musste sich Andy Priaulx erwehren und diesen schließlich ziehen lassen. Augusto Farfus versuchte immer wieder an Rydell vorbeizukommen, musste aber in der letzten Runde einen Angriff von Jörg Müller abwehren. Es änderte sich nichts mehr an der Reihenfolge und Yvan Muller konnte seinen Vorsprung sicher ins Ziel bringen. Platz zwei ging an Rickard Rydell vor den drei BMW Piloten Farfus, Müller und Priaulx. Auf Rang sechs der nächste Seat mit Tarquini am Steuer. Mit einem Desaster endete der erste Lauf für Chevrolet, nachdem auch Robert Huff mit einem Defekt die Segel streichen musste.
Rennen 2 
In umgekehrter Reihenfolge wurde Rennen zwei gestartet, wodurch der achte des ersten Rennens, Felix Porteiro, in der ersten Reihe stand und den Start zunächst für sich entscheiden konnte. Wenig später musste er jedoch Gabriele Tarquini vorbeiziehen lassen. Pech wiederum für Chevrolet als Robert Huff bereits in Runde zwei ausscheiden musste. Das Rennen entwickelte sich immer mehr zu einem Dreikampf an der Spitze zwischen Tarquini, Porteiro und Titelverteidiger Andy Priaulx. Dahinter bildeten Yvan Muller, Jörg Müller und Augusto Farfus ein weiteres Trio, das um die nächsten Plätze fightete. In Runde neun schnappte sich Priaulx Porteiro und blies zur Jagd auf den führenden Tarquini. Wie schon im ersten Rennen zeigte sich jedoch, dass die Dieselpower auf den Geraden ein Vorbeiziehen des Weltmeisters unmöglich machte. Somit machte sich Geburtstagskind Tarquini sein Geschenk selbst und verwies Andy Priaulx auf den zweiten Rang. Dahinter folgte der Spanier Porteiro. Jörg Müller hatte inzwischen den Franzosen Muller kassiert und beendete das Rennen auf dem vierten Platz. Gustavo Farfus versuchte alles um noch den fünften Platz zu erreichen, musste sich aber Yvan Muller geschlagen geben. Franz Engstler kam nach Platz 13 im ersten Rennen auf den 17. Rang.

Konnten die Turbo Diesel nicht vom obersten Podestplatz verdrängen Foto: BMW AG

Durch die Disqualifikation des Brasilianers Augusto Farfus im ersten Rennen rückte Jörg Müller auf den dritten Podestplatz vor. Nach der Auftaktveranstaltung im brasilianischen Curitiba liegen die beiden Seatpiloten Yvan Muller und Gabriele Tarquini mit jeweils 14 Punkten an der Spitze der Gesamtwertung, gefolgt von den beiden BMW Recken Andy Priaulx und Jörg Müller die 13, bzw. 11 Punkte auf ihrem Konto aufweisen. Der beste Privatfahrer im zweiten Lauf war der Niederländer Olivier Thielemans vom deutschen Wiechers-Team auf Platz 14 vor dem Spanier Sergio Hernandez, beide auf BMW 320si. Nach dem ersten Rennwochenende der FIA WTCC führt Thielemans auch die Independent's Trophy für Privatfahrer an. 
Text: Jürgen Holzer

Ergebnis Rennen1    Ergebnis Rennen2

 
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Artikel vom 02.03.2008

   
   

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