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Franz Engstler wird Vize-Tourenwagenweltmeister
In Macau in den WM Punkten!
Der Wildpoldsrieder Franz Engstler kann in Macau beim Abschlussrennen seinen ersten Sieg in der Privat- fahrerwertung Tourenwagen- weltmeisterschaft (WTCC) einfahren. „Eigentlich fehlen mir die Worte. Der Sieg in Macau ist ein krönender Ab- schluss für die Saison 2008“, so Franz Engstler nach dem Rennen. Im ersten Lauf be- legte der Allgäuer den zweiten Platz bei den Privatiers. 
 © Engstler Motorsport
 Grenzenloser Jubel in Macau
Einmal mehr zeigte er, welches Feeling er für den LIQUI MOLY BMW hat: geschickt jagte der Allgäuer durch den Stadtparcours von Macau. Dieser gilt als absoluter Höhepunkt des WTCC Kalenders: enge Straßen, scharfe Kurven, keine Auslaufmöglichkeiten am Streckenrand. Jahr für Jahr prallen Rennboliden in die Reifenstapel oder angrenzenden Mauern, für die nachfahrenden Konkurrenten eine große Gefahr, da es kaum Ausweichmöglichkeiten gibt. 
Doch die Fahrer gehen auf volles Risiko, da meist erst hier die Endplatzierungen in der Gesamtwertung entschieden werden. Für Engstler war klares Ziel, mindestens einen zweiten und einen dritten Platz einzufahren. Durch die doppelten Punkte, die in Macau vergeben werden, würde das für einen zweiten Platz in der Gesamtwertung bei den Privatiers genügen.
Mit dem ersten Lauf hatte man den ersten Teil des Ziels bereits erreichen können, nun würde ein dritter Platz für den Vizemeistertitel reichen.
„Franz mischt seit Jahren in der Spitze der Tourenwagen mit, er kennt seinen BMW, er kennt die Rennstrecke. Doch die Gefahr durch die Mitstreiter ist bei einem diesem äußerst schwierigen und auch tückischen Stadtparcours nicht zu unterschätzen. Man darf nicht vergessen: es geht um den Weltmeistertitel der Tourenwagen. Hier tummelt sich die Spitze des Tourenwagenfahrer aus der gesamten Welt, jeder will vorne mit dabei sein und sein Können zeigen“, so Teammanager Kurt Treml vor dem zweiten Lauf.

Engstler Motorsport

Hindernislauf im zweiten Rennen

Hochkonzentriert ging Engstler den zweiten Lauf an. Und wie vorher gesagt waren die 9 Runden mehr als Spannungsgeladen: Engstler wurde touchiert, hatte jedoch Glück und konnte weiterfahren. An einer der wenigen Stellen, an denen überholt werden kann, konnte Engstler sogar die Spitze übernehmen. Jetzt hieß es, den Sieg ins Ziel zu fahren. Kein einfaches Unterfangen: es kam zu zahlreichen Einschlägen in die Reifenstapel und Mauern, Autos drehten sich, es kam zu zahlreichen Kollisionen und das Rennen wurde zu einem wahren Hindernislauf. Noch in der letzten Runde flog ein Konkurrent von der Strecke ab und verlor Öl: die kurvenreiche Strecke verwandelte sich in eine Rutschbahn. Drei Kurven vor der erhofften Zieleinfahrt kam es zu einem weiteren Unfall, durch den verunfallten Rennwagen wurde die Strecke kurzzeitig für die nachfahrenden Mitstreiter versperrt. Nur noch wenige Meter und doch so weit weg von der ersehnten Zielflagge! Doch Engstler meisterte auch diese letzte Hürde und kam als Sieger der Privatiers und als sechster des Gesamtfeldes ins Ziel. 3 WM Punkte waren der Lohn.
Jetzt gab es beim LIQUI MOLY Team Engstler kein Halten mehr: groß waren der Jubel und die Freude über diesen Erfolg. Engstler sagte auf diese Weise: „Danke, für Eure Arbeit und Euren Einsatz während der gesamte Saison“.
kt
Ergebnisse:     Rennen 1                                 Rennen 2
 

Text:Presse Engstler Motorsport

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Artikel vom 19.11.2008