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Chevrolet gewinnt beide letzten Rennen in Macau
Yvan Muller sichert sich im vorletzten Rennen den WM Titel
Yvan Muller hat es geschafft. Im vorletzten Rennen der Saison reichte ihm ein dritter Platz um den Titel vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. "Das ist unglaublich. Ich bin am Ziel angekommen. Vielen Dank an das ganze Team für die harte Arbeit. Ei- gentich müssten alle Mitarbei- ter mit mir auf dem Podium stehen", so der überglückliche Franzose .Sein härtester Ver- folger Teamkollege Gabriele Gabriele Tarquini musste sich mit 
 © Seat Media
 Rang drei im ersten Rennen bescherte den WM Titel
Platz sieben zufrieden geben und damit vorzeitig seine Titelchancen begraben. Zunächst hatte es für Muller nicht so gut begonnen. Beim Start fiel der Franzose nach dem Einbiegen in die enge Lisboa-Kurve auf den fünften Platz zurück. Der von der Pole gestartete Menue behauptete seine Führung, die er bis zum Ende des Rennens verteidigte und den Triumph für Chevrolet
ins Ziel brachte. Hinter Menue versuchte BMW Pilot Priaulx vergeblich dem Schweizer die Führung zu entreißen, musste sich letztendlich mit der zweiten Position zufrieden geben. Yvan Muller konnte sich auf Position drei verbessern und sicherte sich damit vor dem letzten Rennen der Saison den WM Titel. In der letzten Runde konnte Augusto Farfus noch an Robert Huff vorbeiziehen und Platz vier erobern. Enttäuschung bei Jörg Müller. Er hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun und belegte lediglich Rang 10. Bei den Privatfahrern ließ sich der Spanier Sergio Hernandez den Sieg nicht nehmen und gewann vor dem Allgäuer Franz Engstler im BMW und Matthew Marsh aus Hongkong.

Seat Media

Yvan Muller - WTTC Champion 2008

Chevrolet triumphiert auch im zweiten Rennen in Macau
Beim letzten Rennen überschlugen sich die Ereignisse. An der Spitze verteidigte Pole-Sitter James Thompson (Honda) zunächst die Führung vor dem Brasilianer Augusto Farfus, der sich nach dem Start von Platz fünf auf die zweite Position vorkämpfen konnte. Ein Abflug in die Streckenbegrenzung kostete ihm jedoch die Führung, die der Brasilianer Farfus übernahm. Die Führung sollte Farfus jedoch kein Glück bringen. Kurz nach dem Führungswechsel verlor er ein Rad und musste das Rennen ebenso beenden wie Gabriele Tarquini, dessen Fahrzeug durch den umherrollenden Reifen beschädigt wurde. Damit lag Huff wenige Meter vor dem Ziel plötzlich in Führung und feierte einen unverhofften Erfolg. "Unglaublich, dass ich am Ende noch ganz nach vorne fahren konnte. Es war ein perfektes Finale für uns", so ein überaus zufriedener Rob Huff. Zufrieden war sicherlich auch Yvan Muller. Mit Platz zwei fuhr der Elsäßer erneut aufs Podest. Zweimal Podest und den WM Titel in der Tasche, einen besseren Saisonabschluss kann man sich nicht wünschen. "Ich bin zweimal auf das Podium gefahren. Mehr konnte ich nicht erwarten", so Muller. Andy Priaulx belegte Platz drei. Nichts davon bei Jörg Müller. Nach seinem zehnten Platz im ersten Rennen kam es noch dicker für den Deutschen. Schuldlos in einen Unfall verwickelt, der vom Lokalmatadoren Andre Couto im Honda an der Lisboa-Kurve ausgelöst wurde. musste er vorzeitig seinen BMW abstellen. Freuen konnte sich hingegen ein anderer Deutscher. BMW-Pilot Franz Engstler profitierte ebenfalls von den Ausfällen der Konkurrenz und wurde im abschließenden Rennen sensationeller Sechster. Damit war er bester Privatfahrer und schob sich in der "Independence Trophy" hinter dem Spanier Sergio Hernandez noch auf den zweiten Platz.

BMW Media

Andy Priaulx fuhr zweimal aufs Podest

Ergebnisse:     Rennen 1                                 Rennen 2
 

Text:JH

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Artikel vom 16.11.2008