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Berliner Stefan Mücke holt zwei Titel in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft
In zwei Autos in Brünn Sieger und Dritter
Sportwagen-Pilot Stefan Mücke ist mit zwei Titeln vom Saisonfinale der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft in Brünn zurückgekehrt. Der Berliner wurde nach dem Samstagnacht (25. Oktober) zu Ende gegangenen Sechs- Stunden-Rennen mit seiner tschechischen Mannschaft Charouz Racing System Team- Meister und Champion in der 3500-ccm-Klasse zusammen mit Teamchef Antonin Charouz und Tomas Enge ( Tschechien)
 © Mücke Motorsport
 Stefan Mücke in Brünn erfolgreich
iim AMG Mercedes C-Klasse 2005. Das ist sein ehemaliges Auto aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), das er 2006 fuhr. Zudem wurde der 26-Jährige in der Gesamt-Einzelwertung der Fahrer Fünfter. „Ich freue mich riesig über die beiden Titel, zumal das letzte Rennen mit insgesamt mehr als 60 Autos doch etwas chaotisch auf anfangs noch feuchter Piste verlief. Und auch der fünfte Gesamtplatz für mich ist schon erstaunlich, weil ich die ebenfalls zur Meisterschaft zählenden Sprintrennen die Saison über nicht gefahren bin und demzufolge dort keine Punkte sammeln konnte“, sagt Stefan Mücke, der mit Antonin Charouz, Tomas Enge und Adam Lacko (Tschechien) in dem Nummer-1-Auto von Charouz auch das Rennen vor einem ehemaligen DTM-Audi A4 gewann. Zuvor hatte er die Pole-Position eingefahren. Zudem wurde der Berliner noch Dritter im zweiten Charouz AMG Mercedes C-Klasse 2005, in dem neben Mücke, Charouz und Enge auch Ex-DTM-Pilot Jarek Janis (Tschechien) saß.

Dabei hätte es fast noch einen Doppel-Erfolg für den Berliner und seine Mitstreiter in den beiden Autos gegeben. „Im zweiten Auto lag ich bis sieben Minuten vor Schluss in Führung, doch dann musste ich den Mercedes mit einem gebrochenen Radlager in der Box abstellen. 
Wir hatten aber genügend Rundenvorsprung, um auch mit diesem Auto aufs Podest zu kommen“, berichtet Stefan Mücke, der am Sonntag (26. Oktober) noch einen Abstecher zum DTM-Finale in Hockenheim machte, um seine Rolle als Berater für das Team seines 
Vaters Peter – Mücke Motorsport supported by Schlüter – wahrzunehmen.

 Stefan Mücke(li.) mit seinem Team

Text: Mücke Motorsport

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Artikel vom 26.10.2008