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Er blieb 0,435 Sekunden hinter Farfus zurück und belegte im Schlussklassement den achten Rang. Die Poleposition sicherte sich
SEAT-Pilot Yvan Muller, der für seine schnellste Runde 1:59,213 Minuten benötigte.
Die beiden Fahrer vom BMW Team Italy-Spain nehmen das erste Sprintrennen am Sonntag aus den Reihen sechs und sieben in Angriff. Félix Porteiro wurde Zwölfter, Lokalmatador Alessandro Zanardi fuhr auf den 14. Rang. Farfus' Teamkollege Jörg Müller musste sich Platz 15 zufrieden geben.
"Mit diesem Ergebnis bin ich recht zufrieden", sagte Farfus im Anschluss an das 30-minütige Zeittraining. "Vielleicht wäre es noch etwas schneller gegangen. Das hätte mich allerdings noch immer nicht in die Position gebracht, die SEAT-Diesel anzugreifen. Sie fahren hier in einer anderen Liga. Mein Ziel ist es, morgen so viele Punkte wie möglich für BMW zu sammeln, obwohl uns diese Strecke nicht wirklich entgegenkommt."
Priaulx zeigte sich vom deutlichen Abstand zur Spitze überrascht, bleibt aber kämpferisch. "Wir wussten, dass SEAT hier stark sein würde", meinte der Rennfahrer von Kanalinsel Guernsey. "Aber es ist enttäuschend zu sehen, wie groß der Rückstand ist. Wirklich überrascht sind wir nicht, denn diese Strecke ist immer eine Herausforderung für uns. Wir werden nun hart arbeiten und uns auf die Rennen vorbereiten, denn man weiß nie, was passiert."
Die Rennstrecke im Königlichen Park sorgte mit ihren langen Geraden einmal mehr dafür, dass die Piloten meist in kleineren Gruppen auf die Strecke gingen, um sich gegenseitig Windschatten zu spenden. "Leider konnte ich davon kaum profitieren", sagte Müller. "Zwei Mal bin ich auf einer schnellen Runde in Verkehr geraten – und damit ist hier in Monza eine gute Zeit dahin."
Zanardi hatte hingegen noch immer mit den Folgen eines Trainingsunfalls zu kämpfen. Er erklärte: "Nach meinem Unfall am Vormittag hat das Team fieberhaft gearbeitet, um mein Auto wieder einsatzfähig zu machen. Allerdings habe ich dann im Qualifying gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt. Also konnte ich nicht das volle Potenzial des BMW 320si WTCC abrufen. Dafür ist es eigentlich noch ganz gut gelaufen."
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