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1000 km von Suzuka sind fix
Kaffer überzeugt beim Test
Es war eine aufregende Reise ins Land der aufgehenden Sonne – doch sie hat sich gelohnt. Pierre Kaffer (Salenstein / CH) überzeugte beim in Montegi und wird für das Toyota Team Tsuchiya im Rahmen der Super GT beim 1000 km-Rennen von Suzuka als dritter Pilot ins Lenkrad greifen. Völlig begeistert von den Fahrzeugen der ersten Liga des asiatischen GT-Sports kam Kaffer zurück in die Heimat. Bei dem offiziellen 
 © Michel Pathe 
 Erfolgreicher Abstecher nach Japan 
Test in Montegi war das gesamte Starterfeld der Super GT vor Ort – über 30 GT500 und leistungsschwächere GT300-Rennwagen nutzten die 2 Testtage.
Gerade einmal 20 Runden unter diesen Bedingungen waren nötig, da hatte Pierre Kaffer das Team Tsuchiya von seinen Qualitäten als Rennfahrer und vor allem von seiner professionellen Herangehensweise überzeugt.
„Für mich war die Strecke und das Auto ja völliges Neuland. Umso beindruckter waren die Japaner daher, als ich nach wenigen Eingewöhnungsrunden schon schnell unterwegs war. Ich habe mich sofort sehr wohl im Lexus Eclipse Advan SC430 gefühlt. Die Rennwagen der Super GT sind extrem gut vorbereitet, die auf diesem Fahrzeug verwendeten Yokohama-Reifen haben zudem extrem viel Grip.“

Pierre Kaffer in der japanischen GT-Serie                                 © Michel Pathe 

Neben den Stammpiloten Takeshi Tsuchiya und Hiroaki Ishiura wird Kaffer am 24.August den Lexus Eclipse beim Saisonhöhepunkt der japanischen GT-Serie, den 1000 km von Suzuka, steuern. 
„Ich freue mich sehr auf dieses Rennen. Die ganze Stimmung und das ganze Drumherum in der Super GT ist für mich als Europäer natürlich erst einmal aufregend. Die Strecke von Suzuka ist zudem eine große Herausforderung, der ich mit Spannung entgegen sehe. Das Fahrzeug hat beim Test in Montegi sein Potential gezeigt, somit bin ich sicher, dass wir gut mit dabei sein werden.“
Bevor es für Kaffer jedoch wieder „Konnichi ha“ heissen wird, steht erst einmal ein anderes 1000 km-Rennen auf dem Plan: Am Wochenende des 17. August wird Pierre den Ferrari F430 GT2 des Farnbacher-Teams in der Eifel fahren – der Nürburgring ruft. Somit wird bei Pierre Kaffer eines nicht aufkommen: Langeweile.
 

Michel Pathe

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Artikel vom 04.08.2008