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WTCC
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Historie und Hintergrund - Brünn. |
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Das "Automotodrom Brno“ – in Tschechien auch unter dem Namen "Masaryk-Ring“ bekannt – ist im
internationa- len Tourenwagensport eine feste Größe. Bereits 1987, bei der ersten Auflage der
Welt- meisterschaft, wurde auf der imposanten Naturrennstrecke um Punkte gekämpft. Bevor die WM vor zwei Jahren nach Tschechien zurückkehrte, war Brünn Schauplatz von Rennen der
Tourenwagen-Europa- meisterschaft. BMW hat gute
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Presse BMW |
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hat gute Erinnerungen an Brünn |
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Erinnerungen an Brünn. In sieben von zehn EM- bzw. WM-Rennen überquerte ein BMW Pilot als Sieger die Ziellinie. 2003 und 2004 feierte Andy Priaulx in der Europameisterschaft je einen Laufsieg. Auch Jörg Müller bringt es auf zwei Siege, allerdings ausschließlich bei den Gastspielen der WTCC in Tschechien.
2007 hatte vor allem das BMW Team Italy-Spain Grund zur Freude: Félix Porteiro gelang auf der 5,402 Kilometer langen Strecke sein erster Sieg im BMW 320si WTCC. Zuvor hatte er sich im Qualifying seine erste Poleposition in der Tourenwagen-WM gesichert. Teamkollege Alessandro Zanardi fuhr als Dritter im ersten Rennen ebenfalls auf einen Podestrang und belegte mit der schnellsten Runde in Lauf zwei noch einmal seine Klasse.
Besonderes Merkmal des "Automotodrom Brno“ ist die Omega-Kurve. Die Streckenführung erinnert dort an den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets. Die längste Gerade misst 636 Meter, dazu kommen insgesamt 14 Kurven. Neben Macau und Monza gehört das Automotodrom zu den drei längsten Kursen im diesjährigen Rennkalender der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Die Strecke bietet Steigungen von bis zu acht Prozent. Der tiefste Punkt, kurz vor der Start-Ziel-Geraden, liegt 73 Höhenmeter unterhalb der Boxengasse.
Im vergangenen Winter wurden weite Teile der Anlage mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Von den neuen Gegebenheiten können sich die Piloten bereits am Donnerstag ein genaues Bild verschaffen, wenn die WTCC-Teams unmittelbar vor Beginn des Rennwochenendes einen Testtag in Brünn absolvieren.
Die Strecke blickt auf eine mehr als 70-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich führte sie als Naturrundkurs von 29,1 Kilometer Länge von Brünn nach Prag. Im Jahr 1986 wurde die aktuelle Anlage eröffnet. Brünn ist mit knapp 370 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Tschechischen Republik und Hauptstadt der Region Südmähren. Bereits im Jahr 1021 begann die Geschichte Brünns mit der Erbauung der gleichnamigen Burg. 1243 gründete Wenzel I. die heute bekannte Stadt.
Die beiden WTCC-Rennen werden jeweils über 10 Runden ausgetragen. Dies entspricht einer Gesamtdistanz von 54,02 Kilometern. Der erste Lauf beginnt am Sonntag um 12.20 Uhr Ortszeit, Rennen zwei startet um 15.45 Uhr. Beide Rennen sind sowohl auf Eurosport International im TV als auch auf der offiziellen BMW Motorsport Website unter www.bmw-motorsport.com im Internet zu sehen.
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"An Brünn habe ich nur gute Erinnerungen."
Die Piloten der BMW Länderteams bestreiten am kommenden Wochenende das fünfte Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008. Lesen Sie, was das Fahrerquintett zum Schauplatz der Läufe neun und zehn, dem "Automotodrom Brno", sagt.
Andy Priaulx (BMW Team UK): "Brünn ist ein toller Kurs, an dem ich vor allem die Bergauf-Passagen mag. Dort habe ich 2003 mein erstes Rennen für BMW gewonnen und konnte den Erfolg 2004 wiederholen. 2007 stand ich mit 60 Kilo Ballast in der ersten Reihe. Ich reise zuversichtlich nach Tschechien, denn der Sieg in Pau war ein Motivationsschub."
Jörg Müller (BMW Team Germany): "Brünn ist eine meiner Lieblingsstrecken im Kalender. An ihr gefällt mehr besonders, dass sie äußerst flüssig zu fahren ist. Es gibt im Grunde keine wirklich langsamen Abschnitte. Der Kurs ist perfekt in die Landschaft eingebettet, es geht permanent rauf und runter. So stelle ich mir eine anspruchsvolle Strecke vor."
Augusto Farfus (BMW Team Germany): "Ich mag die Strecke in Brünn. Im vergangenen Jahr war ich dort gut unterwegs und stand nach dem zweiten Rennen auf dem Podium. Dort will ich dieses Mal wieder hin, um den Abstand zur Spitze weiter zu verkürzen. Der Sieg in Pau war ein guter Anfang. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns."
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain): "An Brünn habe ich natürlich nur gute Erinnerungen. Dort im Vorjahr die Poleposition, meinen ersten Sieg und einen weiteren Podestplatz errungen zu haben, war einfach fantastisch. Ich habe auch diesmal nicht gerade viel Gewicht an Bord und werde alles geben, an den Erfolg von 2007 anzuknüpfen."
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain): "Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder auf einer Strecke anzutreten, auf man gut überholen kann. Mein Speed in Pau war nicht schlecht, allerdings konnte man dort einfach keine Positionen gut machen. Ich stand 2007 in Brünn auf dem Podium. Die Konkurrenz ist allerdings in diesem Jahr noch härter. Punkte wären schön."
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Presse BMW |
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Artikel vom 11.06.2008 |
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