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GTC-TC
71- beim Jim Clark Revival |
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Die
gehören nicht ins Museum!
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Die beiden Trainingsläufe der GTC-TC 71 waren vom Duell der beiden Ford GT
40 von Georg Stummeyer und Eric Ricken- bacher bestimmt. Beide GT40 knackten im zweiten
Quali die Zweiminutenmarke, wobei Stummeyer mit 1.57,674 auf Pole fuhr.
Startposition drei er- gatterte sich Wolfram Seehaus, der dieses Wochenende mit
seinem Chevron B8 auch noch die Rennen der GTC-TC 81 bestritt. Der Österreicher
Paul
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Patrick Holzer |
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| Doppelsieger
Georg Stummeyer im Ford GT40 |
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Koppenwallner im Soundmonster Huffaker Genie platzierte sich mit einer
Bestzeit von 2.02,158 neben Seehaus in Startreihe zwei. Rennen 1
Eric Rickenbacher fehlte in der Startaufstellung, doch Stummeyer konnte diese
Freiheiten erst nicht nutzen. Wolfram Seehaus erwischte die bessere erste Runde
und bog als Führender vor Stummeyer und Koppenwallner ins Hockenheimer Motodrom
ein. Im Verlauf der folgenden Runde nutzte Stummeyer jedoch seine Chance und
stellte die alte Rangfolge wieder her. Erst einmal an Seehaus vorbei, setzte
sich der GT40 Pilot von Seehaus ab. "Am Anfang hatte ich Probleme mit den
Bremsen, die sich dann ab der dritten Runde wieder normalisiert
hatten. Das Auto lief hervorragend", gab Stummeyer nach dem
Rennen zu Protokoll. Damit war das Rennen um die ersten zwei
Plätze entschieden. Paul Koppenwallner hatte sich dahinter auf dem dritten
Gesamtrang festgesetzt. In Runde neun brach jedoch an dem 5,4 Liter Huffaker
Genie die Getriebewelle. Somit rutschte Rolf Nilsson im Lotus Elan auf
Gesamtposition drei nach vorne.
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Chevron statt
Corvette - Wolfram Seehaus |
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Um die weiteren Positionen wurde nach wie vor
munter gekämpft und so hatten sich einige interessante Grüppchen gebildet.
Rundenlang beharkte sich Elio Cocciarelli im kleinen Ginetta G4 mit den zwei V8
Bollermännern von René Weidig (Chevrolet Corvette) und Michael Erlich (Bizzarrini
5300 GT). Cocciarelli nutzte den Kurvenspeed seines Ginetta perfekt aus. In der
Sachskurve war in Runde sechs Weidig schließlich fällig und der kleine Brite
vorbei. Genauso spannend war der Kampf zwischen Dr. Thomas Kargus (Lotus Elan),
Portmann/Portmann (BMW 2002 ti) und Roschmann/Roschmann (Alfa Romeo GTA).
Rundenlang fesselte der Zweikampf Italien gegen Deutschland die Zuschauer auf
den Tribünen. Am Ende bewahrheitete sich aber das alte Sprichwort "wenn
Zwei sich streiten, freut sich der Dritte". Der glückliche Dritte war hier
Dr. Kargus, der erst an Roschmann und dann in Runde zehn auch noch an Portmann
vorbeizog. Zwischen dem BMW und dem Alfa blieb es aber weiterhin eng. Knapp
unter 0,3 Sekunden hatte Portmann beim Überqueren der Ziellinie Vorsprung auf
den flotten Alfa.
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Groß Britannien
gegen USA - oder Aston Martin gegen Ford |
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Rennen 2 In Rennen zwei war es erneut Wolfram Seehaus,
der zuerst die Initiative
übernahm und in Führung schoss. Lange währte diese nicht, denn schon in der
ersten Runde rollte der orangene Chevron mit gebrochener Antriebswelle auf der
Start- und Zielgeraden aus. Seines Gegner entledigt, konnte Stummeyer bequem
Gesamtsieg Nummer zwei am Wochenende entgegenfahren. Einer legte jedoch los wie
die Feuerwehr - Paul Koppenwallner. Nach seinem Ausfall im ersten Rennen -
"wir haben heute bis 12 Uhr am Auto geschraubt und das Getriebe
eingebaut" - war der Österreicher nicht zu stoppen. Ganze zwei Runden
benötigte der Huffaker Pilot um von hinten auf die zweite Gesamtposition nach
vorne zu fahren. "Der Erste war nicht zu erreichen, aber das Auto ist heute
sehr gut gegangen und ich hatte keine Probleme", freute sich Koppenwallner
über den zweiten Gesamtplatz hinter Stummeyer. Rolf Nilsson kletterte erneut |
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Der Dreher kurz vor
Schluss kostete Platz fünf |
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als Gesamtdritter mit auf das Podest. Dahinter hatte sich die schon aus dem
ersten Rennen bekannte Kampfgruppe Erlich, Cocciarelli und Weidig gefunden. Elio
Cocciarelli behielt dabei wieder die Oberhand über die hubraumstärkere
Konkurrenz. So entwickelte sich ein Kampf der V8 Fahrzeuge, denn auch die offene
Corvette von Braun/Häckel hatte sich mittlerweile dazu gesellt. Als Braun/Häckel
schließlich vorbei waren, leistete sich das Cabrio in der Sachskurve einen
Dreher, wodurch Weidig und und Erlich wieder vorbeischlüpften. Erneut spannend
war auch der Dreikampf zwischen dem Portmann BMW und dem Roschmann Alfa. Auch
Walter Meloni im Lotus Cortina mischte munter mit.
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Spannend bis zum
Schluss - Portmann BMW gegen Roschmann Alfa |
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Die Oldies zeigten den begeisterten Zuschauern, dass sie alles andere als
museumsreif sind. Mehr Überholmanöver und Positionskämpfe haben auch die
High-Tech Boliden der DTM nicht zu bieten. Die zwei Rennen waren auf jeden Fall
beste Werbung für den historischen Rennsport.
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Zufriedene Gesichter
auf dem Podest |
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Patrick und Jürgen Holzer
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