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GTC-TC
81 |
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Ein
Menü wie vom Sternekoch
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Wie
das Menü eines Sterne- kochs bestand der Lauf der GTC-TC
81 aus edelsten Zutaten. Eine Prise Porsche 908 hier, ein
Hauch Porsche 917 da und noch ein kräftiger Schuss V8
Power - eine auserlesene Mischung, die sich da dem
rennsportbegeisterten Fein- schmecker bot. Im Quali zeigte
Porsche- liebhaber Dr. Ulrich Schumacher, dass der Porsche
908/3 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit einer
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Patrick Holzer |
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Rennen zwei war Manfred Freisinger siegreich |
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zeit von 1.47,410 stellte er
das ehemalige Brunn Racing Auto auf Pole. Manfred Freisinger folgte
im Porsche 917/10 mit 1.52,711 auf dem zweiten Startplatz. Das
ex-Vasek Polak Fahrzeug wurde einst von Penske nur getestet und ging
dann in die Hände des 1997 tödlich verunfallten Rennstallbesitzers
über. Nach einem Trainingsunfall von Milt Minter 1972 in Sears
Point gingen die Teile an Carl Thompson. Freisinger Motorsport baute
den 917/10 in akribischer Feinarbeit neu auf und rüstete das
ehemalige CanAm Fahrzeug mit einem 5,6 Liter Motor aus. Auf der
dritten Startposition stand mit Timo Scheibner (Chevrolet Corvette)
der beste Vertreter der GTS Klassen. Seine 580 Pferdestärken schöpft
die amerikanische V8-Soundmaschine aus satten 7,4 Liter Hubraum.
Andreas Mirow, der im de Tomas Pantera ebenfalls V8 Power zur Verfügung
hat, platzierte sich neben Scheibner in der zweiten Startreihe
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Sieger in Rennen eins - Dr. Ulrich Schumacher im Porsche 908 |
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Die fünfte Startposition angelte sich
Chris Stahl im Porsche 934/5, ex-Einsatzgefährt von Bob Wollek in
der DRM. Dem 934 Turbo war keine richtige Rennkarriere vergönnt, da
Porsche bereits auf den 935 setzte. So wurden das Gruppe 4 Fahrzeug
von Kremer auf Gruppe 5 umgerüstet. Der 485PS starke Renner wurde
die letzten zwei Jahre von Fahrzeugtechniker Uwe Niermann
restauriert und hatte erst vor einer Woche bei der Youngtimer Trophy
sein Rollout. "Das Auto hat viel Potential", ist sich
Pilot Christopher Stahl sicher. Als schnellster Vertreter der 911er
RSR Fraktion knallte Daniel Schrey trotz alter Reifen eine 1.57,412
in den Hockenheim Asphalt. Der Reifen-Zulieferer LKW war auf der
Autobahn gestrandet, so dass es an neuem schwarzen Gold mangelte.
"Dafür dass ich mit gebrauchten alten Reifen das Quali fahren
musste, bin ich mit meinem Ergebnis doch zufrieden. Mein Ziel morgen
ist der Klassensieg, ein Wunsch wäre natürlich aufs Podium zu
fahren", so Daniel Schrey selbstbewusst, der die frischen
Slicks für die
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Wunderschöne Autos
vor prächtiger Kulisse beim Jim Clark Revival |
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zwei Rennläufe geschont hatte. Bei
den Tourenwagen war der Portugiese Joaquim Jorge im Ford Escort RS
tonangebend. Auch Jörgen Solin im Ford Mustang Boss musste sich
hinter dem wieselflinken Escort anstellen. Die schnellen
"Hundeknochen" waren mit fünf Exemplaren bestens
vertreten. Gustav Edelhoff, lange Jahre erfolgreich im Rallye
Sport, unter anderem in einem Lancia Stratos, unterwegs, besitzt
ein interessantes Fahrzeug. Der letztjährige Sieger der TC'81
Kategorie setzt einen von fünf von Zakspeed gebauten Hundeknochen
Escorts ein. Der Escort wurde in der damaligen Deutschen Rennsport
Meisterschaft von Alois Roppes pilotiert und damit 1975 Platz 24
in der Meisterschaft erreicht hatte. Vor fünf Jahren wurde das
Schmuckstück aus einer Scheune geholt und wieder für die
Rennstrecke fittgemacht. |
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Zum Sprung bereit - Hundeknochen Escort von Gustav Edelhoff |
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Rennen 1 Am Samstag war das
Menü endlich fertig und das Publikum wartete auf den Tribünen
darauf, dass endlich der erste Gang serviert werden würde. Dr.
Ulrich Schumacher brachte seinen Porsche 908 am besten aus den
Startlöchern, gefolgt von Manfred Freisinger und dem bestens
gestarteten Andreas Mirow. Der Porschespezialist hatte vor seinem
ersten stehenden Start zwar etwas Bammel, konnte dann aber an Timo
Scheibner vorbeiziehen. Der Corvettepilot, der mit frischen Reifen
gestartet war, fiel in der Anfangsphase auch noch hinter Carlos
Santos im Porsche 911 RSR zurück. Der Portugiese war gut
aufgelegt und ging in der folgenden Runde auch an Mirow vorbei.
Die Action auf der Strecke erinnerte an die alten Zeiten der DRM
oder Le Mans, denn was die Akteure den Zuschauern boten, war
Motorsport vom aller feinsten. Zwar fuhren an der Spitze Dr.
Ulrich Schumacher und Manfred Freisinger vorneweg, doch dahinter
wurde gefightet als ginge es um den DRM Meistertitel längst
vergangener Tage. Santos fiel nach einer 2.02er Runde hinter Timo
Scheibner, Andreas Mirow, Dr. Armin Zumtobel und Daniel Schrey auf
Gesamtrang sieben zurück. Mit zunehmender Renndauer erhöhte
Schrey den Druck |
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Daniel Schrey setzt
Andreas Mirow unter Druck |
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auf Andreas Mirow. Nachdem bei Manfred Freisinger
hinten links der untere Querlenker gebrochen war, gab es zumindest am Gesamtsieg
von Dr. UIrich Schumacher nichts mehr zu deuteln. Mirow musste sich unterdessen
dem Druck von Schrey beugen und den gelben 911er passieren lassen. Platz zwei
und den Sieg bei den GTS-Fahrzeugen war Scheibner aber nicht mehr zu nehmen.
Ebenfalls auf das Podest kletterte de Tomaso Pilot Andreas Mirow. Die TSRC
Wertung ging an den souveränen Gesamtsieger Dr. Ulrich Schumacher. August
Deutsch im ex- McQueen Porsche und der Franzose Dominiqze Kieffer gesellten sich
dazu. Spannung bot auch die Dreierkampfgruppe Dirk Sadlowski (Porsche 911 RSR).
Mikael Östberg (Chevrolet Camaro SS) und Joaquim Jorge. Erst gegen Rennende
konnten sich die zwei stärkeren Wuchtbrummen vom wacker kämpfenden Escort
absetzen.
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Scheibner führt das
Feld in der Sachskurve an |
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Rennen 2 Da Ulrich Schumacher nicht
antrat, ging Timo Scheibner von der besten Ausgangsposition aus ins Rennen. Der
Corvette-Pilot ließ sich die Führung in der ersten Runde nicht abluchsen. Der
wuchtige Camaro von Mikael Östberg folgte dicht auf mit Schrey und Mirow im
Schlepptau. Von hinten wühlte sich Manfred Freisinger nach seinem Ausfall am
Vortag durch das Starterfeld. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Schrey
quetschte sich in Runde zwei an Östberg vorbei auf Rang zwei. Eine Runde später
musste Schrey den heranstürmenden Manfred Freisinger passieren lassen. Bei
seinem Heimspiel war der Karlsruher im zweiten Rennen nicht zu stoppen und in
der nächsten Runde war dann auch Timo Scheibner fällig. Der wurde sogleich von
Daniel
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Daniel Schrey setzt
sich in der Sachskurve neben Scheibner |
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Schrey heftig unter Druck gesetzt. In der fünften
Runde ging Schrey in der Sachskurve kurzeitig vorbei. Scheibner konterte in der
folgenden und setzte sich wieder von Schrey ab. Die zwölfte Runde wurde
Scheibner jedoch zum Verhängnis, als er mit seiner Corvette eingangs Motodrom
auf einer Ölspur ins Kiesbett schoss. "Das Wochenende hat trotzdem Spaß
gemacht. Es ist zwar schade, aber zum Glück ist es erst am Ende des Rennens
passiert", nahm Scheibner seinen Ausfall sportlich. Damit war das Menü auf
den ersten beiden Positionen gegessen. Spannender war da schon der Zweikampf um
Platz drei zwischen Andreas Mirow und Chris Stahl. Kurz vor Schloss kam Stahl
beim Rausbeschleunigen aus der Sachskurve weit nach
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Dreher zum Schluss -
Andreas Mirow |
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außen, Mirow setzte sich daneben. Die Beiden
kamen sich wohl einen Tick zu nahe. Mirow drehte sich in die Wiese und Stahl war
daraufhin entschwunden. Auch Carlos Santos und Dirk Sadlowski kamen noch an
Mirow vorbei. Dahinter flog schon der kleine Escort von Joaquim Jorge als
Gesamtsiebter über die Ziellinie. Nachdem Gustav Edelhoff im ersten Rennen noch
wegen eines Pfennigdefekts, eine Zündkerze war aus dem Gewinde geflogen,
ausgefallen war, kam der Escort-Pilot diesmal problemlos durch. Gesamtposition
dreizehn und Platz zwei in der TC 24 Klassen waren das abschließend positive
Ergebnis des Wochenendes, das viel zu schnell zu de gegangen war. Für die
Piloten der GTC-TC 81 geht es vom 17.-18.05. im italienischen Misano in die
nächste Runde.
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Partystimmung auf
dem Podest nach Rennen 1 |
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Daniel Schrey (3./2.) |
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Der Platz auf dem Podest ist natürlich ein Traum. Ein großer Dank an meine Jungs, die das
Auto sehr gut vorbereitet hatten. Am Start hatte ich das Problem,
dass ich kurz abbremsen musste. Da sprang die Ampel auf Grün und
ich hatte zu wenig Drehzahl. Durchs Feld kam ich dann aber gut
durch und konnte so den Podestplatz ins Ziel bringen. |
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Ich hatte einen Superstart. Vor mir lagen einige V8 Autos, der Camaro ging sehr
gut. Ich wusste aber, dass er nach ein paar Runden Grip verlieren
würde. So ist es auch gekommen und ich konnte an ihm vorbei. Mein
Auto war einige Male so richtig auf Hochtouren. Timo Scheibner war
auf den Geraden immer schneller als ich und ich verlor da wieder
Boden auf ihn. Die Strecke war sehr ölig. Das Ergebnis mit dem
obersten Podestplatz ist natürlich super. |
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Timo Scheibner
(2./DNF) |
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Im Quali hatte ich
Probleme mit dem Getriebe. Das war heute behoben. Mit meinem Sieg
bin ich natürlich glücklich. Ich dachte immer, dass Daniel
Schrey noch von hinten kommt und mich noch holt. Er kam aber nicht
näher. Ich habe dann etwas Luft herausgenommen, da ich immer noch
an das Getriebe vom Vortag gedacht habe. Die Starphase war von mir
nicht so gut, ich habe da 2-3 Plätze verloren. Ich bekam nicht so
richtig Grip und das Auto rutsche. Das bin ich sonst nicht
gewohnt. |
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Ich bin auf der Ölspur
eingangs Sachs ausgerutscht und habe mich dann rausgedreht. Ich
habe auf Öl immer ein Problem, da die Motorbremse schon sehr
stark wirkt. Ich habe an dem Wochenende trotzdem Spaß gehabt. Zum
Glück ist es am Rennende passiert und nicht am Anfang. So konnte
ich trotzdem noch einige Runden fahren. |
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Andreas Mirow (4./6.) |
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Vor dem Rennen hatte ich
etwas Bedenken, da ich zum ersten Mal stehend starten musste. Das
hat dann aber gut geklappt. Im Rennen hatte ich tolle Zweikämpfe,
die mir viel Freude bereitet haben. Beim Überrunden habe ich mich
in der Spitzkehre leider verbremst. |
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Mein Auto machte mir
Probleme. Das Bremspedal ist ständig steckengeblieben und ich
bremste ein paar mal, wo ich gar nicht wollte. Die Vorderräder
haben untersteuert. Zwischendurch hatte ich kaum noch
Motorleistung. Mehr war im zweiten Rennen somit nicht drin. |
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Chris Stahl (16./3.) |
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Im ersten Rennen hatte
ich Probleme mit der Benzinpumpe wodurch das Auto keine Leistung
gehabt hat. Im zweiten rennen ging das Auto super. Es ist ein
tolles Auto und war optimal vorbereitet. |
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