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Sportwagen-Pilot Stefan Mücke erwartet spannendes Saisonfinale in der GT1 World 
„Eine sehr interessante Strecke“
Stefan Mücke rechnet mit einem spannenden Saison- finale in der FIA GT1 WM , deren Rennen 19 und 20 am kommenden Wochenende  im argentinischen San Luis auf dem Programm stehen. Der Aston- Martin-Werksfahrer aus Berlin hat auf der 6,270 Kilometer langen Strecke doppelte Titelchancen. Mit seinem britischen Werksfahrer kollegen Darren Turner hat er als Zweiter in der Fahrerwer- tung nur elf Punkte Rückstand auf die WM-Spitzenreiter.
 © Roland Hanke
 Interview mit Stefan Mücke und Darren Turner 
In der Teamwertung führt seine Mannschaft von Young Driver AMR (Paderborn) das Klassement mit acht Zählern Vorsprung an. 

„Es ist beim Saisonfinale alles möglich. Die sehr interessante Strecke um einen Vulkansee herum gefällt mir sehr gut“, sagt der 29-jährige Berliner. „Und die Piste liegt mir und dem Aston Martin DBR9, denn im Vorjahr konnte ich in Argentinien die Pole-Position herausfahren.“ In den San-Luis-Rennen Anfang Dezember 2010 hatte es für Stefan Mücke einen Ausfall im Qualifying Race (unverschuldete Kollision in der ersten Kurve) und im ebenfalls einstündigen Championship Race nach einer furiosen Aufholjagd vom Ende des Feldes Rang fünf gegeben. 

Das soll beim diesjährigen Saisonfinale noch einen Tick besser werden, zumal der frühere DTM-Pilot aus der deutschen Hauptstadt mit sehr guten Ergebnissen von der vorletzten GT1-World-Saisonstation in der chinesischen Hauptstadt Peking Rückenwind haben dürfte. Dort war er zusammen mit Turner Zweiter im Qualifying Race und erstmals Sieger in einem WM-Lauf im Championship Race geworden. „Das war ein sehr gutes Ergebnis, hat aber auch zur Folge, dass wir jetzt mit 55 Kilogramm Zusatzgewicht im DBR9 beim Saisonfinale unterwegs sind – so viel Erfolgsballast hatten wir noch nie“, erklärt Stefan Mücke, der in dieser Saison insgesamt sieben Top-Drei-Platzierungen (ein Sieg sowie jeweils drei zweite und dritte Ränge) zu Buche stehen hat. „Deshalb wird es sicher nicht einfach, ganz vorn mitzumischen. Ankommen im Ziel ist erst einmal das Wichtigste. Alles andere wird sich dann zeigen.“
Roland Hanke
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Artikel vom 02.11.2011

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