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ADAC GT Masters Saison 2011 Hockenheim
Erfolgreicher Saisonabschluss für Fach Auto Tech
Das Finale des ADAC GT Masters war für Fach Auto Tech von Erfolg gekrönt. Swen Dolenc fuhr für das Team aus Sattel in Hockenheim auf das
Podium und konnte sich auch in der Endwertung der Ama- teure noch einmal verbessern. Daniel Dobitsch/Swen Dolenc: Rund um die Fahrerpaarung Swen Dolenc und Daniel Dobitsch sollte es an diesem Wochenende noch einmal richtig spannend werden. Swen Dolenc lag in der Amateur- wertung vor dem Saisonfinale
 © ADAC GT Masters
 Erfolgreiches Wochenende in Hockenheim
in Schlagdistanz zur Tabellenführung auf Platz drei. So waren schon die beiden
Zeittrainings nichts für schwache Nerven. Der Maulbronner fuhr zunächst auf Rang 17, landete aber wegen gestrichener Zeiten später auf Startplatz 24 für das erste Rennen. "Der Startplatz ist nicht ganz optimal, weil wir wegen 'Verlassens der Strecke' zurück gesetzt wurden. Morgen greifen wir an und Glück sollten wir auch haben, denn Swen hat Geburtstag", gab sich Daniel Dobitsch am Freitag zuversichtlich, denn sein Qualifying für das Rennen am Sonntagmittag lief sehr viel besser. Mit 1.2 Sekunden Rückstand auf den
Pole-Setter und Rang 19 war die Crew um den Porsche 911 GT3 R recht zufrieden.

Insgesamt 38 GT-Fahrzeuge starteten am Samstag in das vorletzte Rennen der Saison. Swen Dolenc hielt sich als Startfahrer geschickt aus dem Startgetümmel heraus, profitierte von den Turbulenzen der ersten Runde und hatte sich schon nach wenigen Minuten auf Rang 18 nach vorn katapultiert. Bis zum Fahrerwechsel auf Daniel Dobitsch war bereits der Grundstein für einen erfolgreichen Renntag gelegt. Mit einem perfekten Boxenstopp gelang es der Crew weitere Positionen gut zu machen und bis in die Top-Ten
vorzudringen. Nach 34 Runden war Daniel Dobitsch dann doch noch von Ex Formel1-Pilot Heinz Harald Frentzen auf der Ziellinie mit nur 6/100 Sekunden abgefangen und auf Rang 10 verdrängt worden. "Eine super Leistung von meiner Mannschaft und beiden Fahrern. Am Ende haben in der Hitze die Reifen stark abgebaut und Daniel hatte etwas Pech, dass sich zwei Wettbewerber vor ihm behakten. Das hat Zeit gekostet, die Frentzen genutzt hat", berichtete Teamchef Alex Fach, dessen Startnummer #15 in diesem Rennen als bester Porsche über den Zielstrich fuhr.

Eine glänzende erste Rennhälfte legte Daniel Dobitsch am Sonntagmittag auf den Asphalt. Der Meraner machte insgesamt fünf Positionen gegen viele Rennprofis gut und übergab das Fahrzeug auf der 14. Position an Swen Dolenc. Der Boxenstopp hatte zwar ohne Zeitverlust funktioniert, jedoch warfen den Fach-Piloten zwei Konkurrenten mit ihren Attacken bis auf Rang 24 zurück. In der Folge war er mit Bestzeiten im Feld unterwegs und kämpfte sich wieder um einige Positionen nach vorn. Am Ende sah Swen Dolenc als 17. der Gesamtwertung und vierter der Amateure die schwarz-weiß karierte Flagge.
"Etwas schade ist, dass die Bandagen, mit denen hier gekämpft wird, zum Teil mehr als sehr hart sind. Ein Platz in den Top-Ten wäre locker möglich gewesen. Letztlich bin ich dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, das mir den zweiten Gesamtrang bei den Amateuren beschert hat", gab das Geburtstagskind vom Vortag zu Protokoll.

Otto Klohs/Jens Richter: Otto Klohs war an diesem Wochenende ebenfalls Lokalmatador. Der Ludwigshafener, der sich mit Jens Richter den zweiten Eidgenossen-Porsche teilt, war entsprechend motiviert, steigerte sich von Training zu Training und hatte sich für das Rennen am Samstag viel vorgenommen. "Unsere Strategie war, sich in den ersten beiden Runden aus Rangeleien heraus zu halten und dann anzugreifen. Leider sind wir aber nicht
so weit gekommen", berichtete enttäuscht Otto Klohs nach seinem Ausfall in der vierten Runde des ersten Rennens. Er war Opfer von Oliver Mayer (Mercedes) geworden, der über die Wiese rodelte und den Porsche unglücklich traf. Otto Klohs brachte viel Arbeit zurück an die Box und konnte nicht mehr in das Renngeschehen eingreifen.

Zum zweiten Wertungslauf war das Renngerät wieder repariert worden. Das ganze Team hatte eine Sonderschicht eingelegt und Jens Richter nutzte den Start-Turn, um von Rang 32 im Feld sechs Positionen gut zu machen. Nach dem Wechsel auf Otto Klohs hielt der weiß-rote Porsche aus Sattel in der Zentralschweiz einige Wettbewerber in der Amateurwertung auf Distanz und kam als 24. insgesamt und 8. der Amateure ins Ziel.

"Unsere Ziele im ADAC GT Masters haben wir in diesem Jahr erreicht. Wir wussten, dass wir als Amateurteam gegen die Profis keinen leichten Stand haben, konnten aber mit einer Pole-Position in Zolder und einigen Top-Ten-Ergebnissen Glanzpunkte setzen. Außerdem haben wir uns einige Male als bestes Porsche-Team in Szene gesetzt. Vom Speed her wäre sicherlich mehr möglich gewesen, nur haben uns unverschuldete Unfälle oft weit zurück geworfen. Aber last but not least ist auch der Vizetitel in der Amateurwertung ein riesiger Erfolg, zumal Swen keinen Ex Formel 1-Piloten oder Tourenwagenmeister an seiner Seite hatte, sondern einfach unseren Daniel, der, wie Swen, immer konstant schnell unterwegs war. Otto und Jens haben sich in Laufe der Saison deutlich steigern können", resümierte Alex Fach zufrieden diese GT-Saison des Teams.

Am kommenden Wochenende bestreitet die Mannschaft rund um Alex Fach auch im
Porsche Sports Cup Suisse ihr Saisonfinale. Mit großem Aufgebot reist Fach Auto Tech ein letztes Mal in dieser Saison nach Magny Cours 
motorsport-concepts
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Artikel vom 05.10.2011

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