Platz 12 nach vorne,
wurde aber nach einer Zeitstrafe letztendlich als 24. gewertet. Ein Problem im freien Training machte das Österreich-Gastspiel für Wirth bereits am Freitag zu einer
großen Herausforderung. „Wir hatten im zweiten freien Training Probleme mit der Bremse. Leider
ließ sich das Problem nicht in der kurzen Zeit bis zum Qualifying beheben. Das hatte zur Folge, dass wir im Qualifying nur auf die Startplätze 15 und 26 fahren konnten und somit alles andere als eine gute Ausgangsposition hatten“, erklärte Wirth.
Das erste Rennen am Samstag startete unter schwierigen Bedingungen bei leichten Regen. Auf der rutschigen Piste war Wirth allerdings in seinem Element. Innerhalb weniger Runden flügte der Mercedes-Fahrer durch das Feld und erkämpfte Position um Position nach vorne. Nach drei Runden lag der
weiß-blaue SLS AMG schon auf dem sechsten Rang. Bei starken Regen zur Rennhalbzeit wurde Wirth dann aber wie so viele seiner Konkurrenten Opfer der tückischen Boxeneinfahrt am Red Bull Ring und drehte sich rückwärts in die Boxengasse. „Die Einfahrt war glatt wie Eis, trotz sehr geringem Tempo hatte ich extremes Aquaplaning“, erklärte Wirth. Der Dreher und das Rangieren kostete wertvolle Zeit, Teamkollege Frankenhout brachte den Mercedes schliesslich auf Platz 15 ins Ziel.
Im Rennen am Sonntag beeindruckte Wirth abermals mit einer starken Leistung. Auf Rang 20 liegend übernahm der 26-Jährige den Flügeltürer-Mercedes von Teamkollege Frankenhout und fuhr
schließlich bis auf Rang 12 nach vorne. „Zu Beginn hing ich erst hinter meinen Teamkollegen fest. Da versucht man es natürlich nicht mit der Brechstange.
Anschließend hatte ich dann Pech im Verkehr. Zwei Mal hat mir eine Corvette die Tür zugeworfen, beim dritten Mal haben wir uns dann berührt. Dafür hat uns die Rennleitung dann am Ende noch eine Zeitstrafe aufgebrummt, was aber letztendlich keine Auswirkung hatte, da wir die Punkteränge ohnehin verpasst haben.“
„Das Wochenende hatten wir uns schon anders vorgestellt“, war das Fazit von Andreas Wirth. „Es ist sehr schade, dass wir hier
punktlos geblieben sind, aber ich hoffe, dass es beim nächsten Rennen auf dem Lausitzring in drei Wochen besser für uns läuft. In der Meisterschaft wird es jetzt etwas schwieriger. Aber wir hatten noch Glück im Unglück, da unsere Verfolger an diesem Wochenende auch nicht gut gepunktet haben.“ In der Meisterschaft liegt Wirth unverändert auf dem fünften Platz und ist bester weiterhin bester Mercedes-Fahrer. |