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Von Mentlen, Tilke, Olli Mayer man kennt sich im Verfolgerpulk
Regen in Rennen 1 am Red Bull Ring
GT-Masters, das ist in zunehmendem Maße absolute Spannung für die Aktiven in den Rennwagen und für die Techniker hinter der Boxen- mauer. Und es ist Spannung pur für die Fans an der Strecke und am Fernsehschirm ebenfalls. Wenn fast 40 Rennwagen mit 20.000 PS los legen, dann ergreift es alle auf und um die Rennstrecke. „Und Baumann auf Mercedes dreht sich so der TV-Sprecher nach wenigen 100 Metern. Die Führenden waren in der ersten Rechtskurve. 
 © Novidem Swissracing
 Sonne beim Start von Rennen zwei 
Ein leichter Stau nach hinten im Feld ist zu beobachten. Pierre von Mentlen (CH) im leucht-gelben Audi-R8 kommt im Mittelfeld gut durch. Hat er es doch mit einigen Kollegen um sich herum zu tun die er aus einer anderen Rennserie kennt und einschätzen kann. Es geht voran. Zei Überholmanöver gelingen problemlos. Doch der Regen wird stärker. „Die Österreicher hier vor Ort sprachen von gutem Wetter für heute“, so ein Teamchef auf die Frage des TV-Sprechers an der Box nach den Vorbereitungen auf den nun einsetzenden Regen. Noch vor dem Routineboxenstopp mit Pflichtfahrerwechsel kommt Pierre von Mentlen rein. Die Crew von Novidem-Swissracing powered by Rosberg montiert Regenreifen. Die Jungs machen dem Teamnamen Ehre und geben richtig Power. Und raus geht es wieder. Pierre von Mentlen trifft auf den Führenden Christian Engelhard im Porsche GT3 R. Feine Ausbremsmanöver und gute Überholattacken werden von den beiden Racern geboten. Der blaue Porsche und der leuchtend gelbe Audi R8 begeistern die Fans und Fachleute. Dann der Pflichtfahrerwechsel. Reihenweise drehen sich die ´Fahrer in der Boxeneinfahrt. Zentimeterhoch steht dort Wasser. Einige GT’s müssen mit fremder Hilfe in Fahrtrichtung geschoben werden. Dazu natürlich leichte Karambolagen. 

Von Mentlen kommt sauber durch. Den Novidem-Audi übernimmt nun Markus Winkelhock. Der Schweizer macht Feierabend für heute. Nun muss der junge Deutsche ran. Alles läuft reibungslos und schnell. Winkelhock hat in der Folge eine Berührung mit einem anderen Fahrer. Die Felge vorn bekommt was ab. Wieder ist ein schneller Boxenstopp erforderlich. Doch der Wagen läuft nicht mehr gerade. Hoher Reifenverschleiß und keine Topzeiten mehr sind die Folge. „Morgen ist ein neuer Tag“, wird Winkelhock später in die Mikros der Journalisten kommentieren. „Da greifen wir mit repariertem Auto voll an“. Die Mechaniker in de Box sind sich sicher. „Der Schaden war eine Behinderung für unseren Fahrer. Aber Zu R2 ist alles wieder OK“. Ein Platz unter den ersten 10 schien lange Zeit durchaus drin. 

Sommerwetter in Rennen 2 am Red Bull Ring
„Markus (Winkelhock) konnte im Startgewühl nichts gewinnen. Der Kollege Haase vor ihm brauchte viel Straße“, so ein Insider an der Box. Das Rennen bei sommerlichem und trockenem Wetter zeigte auf das der Red Bull Ring hohe Anforderungen an die Teams stellt. Trifft man nicht exakt das optimale Setup, kann der Fahrer auf dem schnellen Kurs nur Schadensbegrenzung anstreben. Oder man hat das Glück auf einen bezüglich Setup schlechter sortierten Vordermann auf zu laufen. „Aus „Winkis (Winkelhock) Startturn zog das Team den Schluss beim Fahrerwechsel für mich eine extreme „Topspeed- Flügelstellung“ zu wählen!, so Pierre von Mentlen. Der Schweizer fädelte sich in den Audi. Alles lief reibungslos. Anschnallen, fest zurren und ab ging es. Leider verziehen die Reifen die „flachen Flügel“ nicht. Eine blöde Situation. Du weißt es geht vom Speed her, Du kannst aber die Reifen schmieren und Gegner mit optimalem Grip bekommen ihren Dampf auf den Asphalt und fahren scheinbar problemlos vor“. 

Ein guter Fight gegen den Brinkmann Audi R8 ging nach einem Quersteher verloren. OK, das ist Renngeschehen. Das steckt man weg. Das passiert. Genau so auch mal anders herum. Die GT-Masters ist keine ganz einfache Angelegenheit. Technische Vorsprünge erarbeiten und nutzen, das wollen die Regelmacher nicht. Also bleibt nur unerhört viel Feinarbeit an und mit den Audis. Das aber braucht seine Zeit. Dazu sieht man immer wieder Streckenabhängige Vorteile einzelner Fahrzeugfabrikate in der GT-Masters. Der Red Bull Ring ist gut zu Lamborghini und Porsche gewesen. Zu Audi etwas weniger. Kommen passendere Stecken, kommen bessere Ergebnisse

Novidem Swissracing

Pierre von Mentlen mit Markus Winkelhock

HTS
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Artikel vom 15.08.2011

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