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| ADAC GT
Masters Nürburgring |
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| Schweres Wochenende für ALPINA Fahrer |
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ALPINA und das LIQUI MOLY Team Engstler erlebten ein hartes Wochenende beim Gastspiel des ADAC GT Masters im Rahmen des
Truck- Grand- Prix auf dem Nürburgring. Vor einer großartigen Kulisse von 212.000 Zuschauern über das Wochenende blieben die vier Fahrer aus
dem LIQUI MOLY Team Engstler mit den beiden BMW ALPINA B6 GT3 trotz einer guten Leistung unbelohnt.
Zwischenfälle in beiden Rennen verhinderten, dass die als Tabellenführer
zum Nürburgring |
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Alpina |
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| Der Nürburgring
war kein gutes Pflaster |
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gereisten ALPINA Fahrer Alexandros Margaritis und Dino Lunardi Ihr Punktekonto weiter auffüllen konnten. Auch Alex Plenagl und Florian Spengler im zweiten BMW ALPINA B6 GT3 hatten Pech als sie die Punkteränge mit Platz elf im ersten Rennen nur knapp verpassten und im zweiten Rennen nach einem Unfall ausschieden. In der Meisterschaft stehen den ALPINA Fahrern Margaritis/Lunardi mit Platz zwei hinter dem Lamborghini der Stuck Brüder Ferdinand und Johannes noch alle Chancen offen. Das LIQUI MOLY Team Engstler liegt in der Teamwertung hinter Reiter-Lamborghini und dem DTM Team Abt-Audi an der dritten Stelle.
Eine neon-grüne Zahl 95 auf der Frontscheibe des BMW ALPINA B6 GT3 von Margaritis/Lunardi machte vor dem ersten Rennen deutlich, was das Wochenende für ALPINA und das LIQUI MOLY Team Engstler so schwer machen sollte. Die Zahl stand für 95 kg Zusatzgewicht, mit dem Margaritis/Lunardi in der Eifel nach ihrem Sieg beim letzten Rennen in Belgien antreten mussten. Dazu addieren sich weitere 15 kg, um die die
Organisatoren das Basisgewicht des B6 GT3 erhöhten. Die Aufgabenstellung mit dem vielen Ballast war somit für Margaritis/Lunardi klar: Im 40 Fahrzeuge großen Starterfeld möglichst viele Punkte mitnehmen. Der Plan schien aufzugehen, Margaritis
lag in der ersten Rennhälfte schon auf Punktekurs, als eine Corvette im Zweikampf das rechte Hinterrad des BMW ALPINA traf und der Kölner mit defekter Radaufhängung ausschied. Alex Plenagl und Florian Spengler beendeten das Rennen auf Platz elf und verpassten so nur knapp die Punkteränge.
Das zweite Rennen am Sonntag startete für Nachwuchspilot Plenagl mit einer
Schreckse- kunde. Am Ende der vierten Runde verunfallte der Bayer in der
Zieleingangskurve, überstand den Unfall allerdings unverletzt. Die Ursache für den Unfall stand am Sonntag noch nicht fest und muss noch analysiert werden. Mehr Glück hatten Margaritis/Lunardi, die in Schlussphase des Rennens in den Punkterängen lagen. Margaritis duellierte sich rundenlang mit dem Heico SLS von Carsten Tilke um Platz neun. In der Folge des Zweikampfes drehten sich beide Fahrzeuge, zuerst Margaritis sowie ein paar Runden später nach Berührung mit dem B6 auch der Mercedes. Der Deutsch-Grieche Margaritis brachte den BMW ALPINA B6 GT3 schliesslich auf dem achten Platz in das Ziel, wurde aber aufgrund des Vorfalls mit dem Mercedes von den Sportkommissaren mit einer 45-Sekunden-Zeitstrafe belegt und nur noch als 20. gewertet.
“Im Rennen gestern sind wir nach einem Treffer einer Corvette ausgeschieden und die Kommissare haben nicht reagiert. Heute hatte ich einen Kampf mit einem
Mercedes, der sich im Zweikampf gedreht hat und ich habe eine Strafe bekommen. Das ist für mich unverständlich”, sagte ein sehr enttäuschter Alex Margaritis nach dem Rennen. “Im Mittelfeld des ADAC GT Masters geht es sehr ruppig zu, allerdings war mit dem vielen Erfolgsballast, den wir an diesem Wochenende an Bord hatten, ein besseres Ergebnis nicht möglich.“
“Wir hatten ein schwieriges Wochenende”, fasste Dino Lunardi nach den beiden
Rennen zusammen. “Das lag nicht nur am hohen Gewicht, sondern auch am kleineren
Luftmengenbegrenzer, der uns vor dem Rennen in Zolder auferlegt wurde. In Zolder hat sich das noch nicht noch bemerkbar gemacht, aber hier umso mehr. Unser Ziel an diesem Wochenende war einige Punkte mitzunehmen, das wäre auch möglich gewesen. Leider wurden wir nach dem Rennen bestraft.“
“An diesem Wochenende hat sich klar gezeigt, dass das System mit dem Erfolgsballast sehr gut funktioniert, auch wenn wir die Leidtragenden waren. Mit dem hohen Gewicht kann man in diesem hart umkämpften Feld nicht mehr an der Spitze fahren”, sagte ALPINA Geschäftsführer und Ressortleiter Motorsport, Andreas Bovensiepen. “Im zweiten Rennen hatten wir nach dem Unfall von Alex Plenagl alle eine Schrecksekunde. Das Alex Plenagl den Unfall unverletzt überstanden hat, beweist auch, das der BMW ALPINA B6 GT3 ein sehr sicheres Rennauto ist, auch wenn wir auf diese
Demonstration alle gerne verzichtet hätten. Es war ein schweres Wochenende für uns, aber wir werden beim nächsten Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich wieder angreifen und versuchen die
Tabellen- führung zurück zu erobern.“
Das nächste Rennen des ADAC GT Masters findet vom 12. bis 14. August auf dem kürzlich neu eröffneten Red Bull Ring in der Steiermark in Österreich statt. Das ADAC GT Masters gastiert dann erstmals in Österreich. |
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Alpina
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Zum Glück
blieb Alex Plenagl beim spektakulären Abflug in der
Zieleingangskurve unverletzt |
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| ALPINA Burkard Bovensiepen |
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Artikel vom 13.07.2011
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