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| American Le Mans Series, 3. Lauf in Lime Rock, USA |
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| Dritter Startplatz für Porsche-Werksfahrer |
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Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports holte Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) die
dritt- schnellste Zeit im GT-Quali- fying für den Northeast Grand Prix in Lime Rock. Den dritten Lauf der American Le Mans Series bestreitet er am Samstag zusammen mit
seinem Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister , dem mit fünf Siegen in den letzten fünf Jahren erfolgreichsten Fahrer bei dem Rennen im
US-Bun- desstaat Connecticut. |
| ©
Porsche
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| Porsche 911 GT3 RSR, Flying Lizard Motorsports |
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Als Sechste kamen Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau) und sein belgischer Teamkollege Marc Goossens ins Ziel. Die Vorjahressieger Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) wurden lediglich Achte, nachdem ein Konkurrent so heftig auf den 911 GT3 RSR geprallt war, dass dessen Radaufhängung brach.
Auch das Fahrerduo des belgischen Teams ProSpeed Competition wurde durch den Fahrfehler eines anderen Piloten um eine bessere Platzierung gebracht. „Ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort“, sagte Marco Holzer. „Der Sportprototyp hat meinen Elfer bei seinem Ausrutscher sowohl hinten als auch vorne links getroffen. Zum Glück war kurz darauf eine Safety-Car-Phase, sodass uns der Wechsel des defekten Radträgers nicht noch mehr Rückstand eingebracht hat. Aber die Spitze war natürlich uneinholbar weg.“
Vorjahressieger Marc Lieb, von Startplatz vier aus losgefahren, wurde bereits in der ersten Runde Opfer von Giancarlo Fisichella. Der bremste im Ferrari die Stavelot-Kurve zu spät an und krachte in den Elfer von Lieb. Mit gebrochener Radaufhängung rutschte der Porsche-Werksfahrer in der nächsten Kurve ins Kiesbett. Bis er befreit und zurück an der Box war, waren drei Runden vergangen. Als der viermalige Spa-Sieger nach 25 Minuten Reparaturpause auf die Strecke zurückfuhr, lag der Felbermayr-Proton-Porsche am Ende des Feldes – mehr als zehn Runden hinter der Spitze der Klasse. „Blöd gelaufen“, kommentierte ein sichtlich enttäuschter Marc Lieb. „Als wir wieder im Rennen waren, war unser Ziel, wenigstens so viele Punkte wie möglich mitzunehmen.“ Der Österreicher Richard Lietz bilanzierte: „Nach unserem Totalausfall beim ersten Rennen wegen der fehlerhaften Startprozedur und der Minimalausbeute hier in Spa sind unsere Chancen zur Titelverteidigung ziemlich gesunken, zumal es nur noch drei Saisonläufe gibt. Aber aufgeben gilt nicht.“
Auch die Sieger der GTE-Am-Klasse, Nicolas Armindo und Raymond Narac, erlebten ein turbulentes Rennen. Am Ende seines ersten Stints wollte Armindo einem Fahrer aus den schnelleren Kategorien Platz machen, kam auf den schmutzigen Teil der Strecke und rutschte mit bereits abgefahrenen Reifen ins Kiesbett. „Mein Puls war auf 180“, sagte der Franzose. „Ich hatte riesiges Glück, dass ich aus dem Kies wieder herauskam.“ Der Erfolg in der GTE-Am-Klasse war ein kleiner Trost für Teambesitzer Narac. Denn der zweite 911 GT3 RSR von IMSA Performance Matmut, der in der Klasse GTE Pro startet, kam nicht ins Ziel. Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler rollte in der 17. Runde am Streckenrand aus. „Plötzlich ist der Motor ausgegangen und ließ sich nicht wieder starten“, sagte der Schwabe, der zusammen mit dem französischen Werksfahrer Patrick Pilet fährt. „Nun haben wir nach dem unverschuldeten Startcrash von Le Castellet die zweite Nullnummer“, sagte Pilet. „Das ist bitter.“
In der Klasse GTE Am, in der pro Fahrzeug nur ein Profirennfahrer gestattet ist, kamen zwei weitere Elfer in die Punkte. Unter der Teambezeichnung „Proton Competition“ fuhren Teambesitzer Christian Ried (Schönebürg) und Nick Hommerson (Niederlande) auf Rang vier. Ried bestreitet mit einem 911 GT3 RSR alle Rennen zum Intercontinental Le Mans Cup, der drei Mal in dieser Saison zusammen mit der Le Mans Series ausgetragen wird. Für Rieds LMS-Team Felbermayr-Proton erreichten Hobby-Rennfahrer Horst Felbermayr Junior (Österreich) und der US-Amerikaner Bryce Miller (USA) den fünften Platz in der GTE-Am-Klasse. Die beiden waren lange auf Siegkurs, bis ein Reifenplatzer sie zurückwarf.
Statistik: 2. Rennen LMS in Spa-Francorchamps, Belgien
Ergebnis Klasse GTE Pro
1. Fisichella/Bruni (I/I), Ferrari F458 Italia, 144 Runden
2. Farnbacher/Simonsen (D/DK), Ferrari F458 Italia, 144
3. Priaulx/Alzen (GB/D), BMW M3, 144
6. Holzer/Goossens (D/B), Porsche 911 GT3 RSR, 141
8. Lieb/Lietz (D/A), Porsche 911 GT3, 129
Ergebnis Klasse GTE Am
1. Armindo/Narac (F/F), Porsche 911 GT3 RSR, 140 Runden
2. Perazzini/Cioci/Lémeret (I/I/B), Ferrari F430, 140
3. Canal/Bornhauser/Gardel (F/F/CH), 139
4. Ried/Hommerson (D/NL), Porsche 911 GT3 RSR, 139
5. Felbermayr Jr./Miller (A/USA), Porsche 911 GT3 RSR, 137
Punktestand Fahrer Klasse GTE Am
1. Pierguiseppe Perazzini, Marco Cioci, Stéphane Lémeret, Ferrari, 28 Punkte
2. Nicolas Armindo, Raymond Narac, Porsche, 26 Punkte
3. Christian Ried, Porsche, 25 Punkte
4. Horst Felbermayr Jr., Porsche, 24 Punkte
Der dritte Lauf der Le Mans Series findet am 3. Juli in Imola/Italien statt. |
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American Le Mans Series
mit Patrick Long |
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| Porsche Motorsport |
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Artikel vom 08.07.2011
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