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Sports Car Challenge Hockenheim
Stimmen zum zweiten Rennlauf
Sven Barth (PRC Turbo) bestimmt nach den ersten zwei Rennläufen in Franciacorta und Hockenheim eindeutig das Geschehen um den Gesamtsieg. Dahinter tummeln sich aber einige Fahrer, die die weiteren Positionen ausfechten. Thorsten Rüffer hatte es im ersten Rennen in Hockenheim gar geschafft die restliche Division1 Meute hinter sich zu lassen. Obwohl im Moment Sven Barth in einer anderen Liga fährt, bleibt es spannend.
 © Jürgen Holzer
 Sven Barth im PRC WPR60 Turbo vor dem Start 
Sven Barth: Für mich lief das Wochenende natürlich absolut super. Schade, dass nur elf Autos an den Start gehen konnten. Wir haben ja am Donnerstag nach einem üblen Abflug unser drittes Auto verloren. Das war natürlich nicht so schön. Wie gesagt kann ich persönlich mit den beiden Rennen super zufrieden sein. Es hat alles geklappt und das Auto war hervorragend vorbereitet. Es ist immer wieder eine Freude das Auto zu fahren. Der Turbo geht einfach Spitzenklasse. Es ist nur schade, dass der Abstand momentan so groß ist. Aber vielleicht kommt der ein oder andere noch nach. Dann wird es an der Spitze vielleicht wieder interessanter.

Thorsten Rüfer: Das erste Rennen war natürlich super. mit dem zweiten Gesamtplatz. Der Andreas Fiedler war ja schon etwas weg. Ich habe mich dann wieder herangekämpft. Ich sah dann, dass Andreas Probleme hatte. Da habe ich die Chance genutzt und konnte vorbeigehen. Im zweiten Rennen war ich nach dem Start in der Zange zwischen Fiedler und Pfeifer. Ich konnte weder rechts noch links, dann auf der Parabolika hast du gegen die stärkeren Fahrzeuge keine Chance. Die sind dann alle an mir vorbei. Ich bin dann hinter Tommy Tulpe hergefahren, immer im Windschatten. Bei mir kam dann ein technische Problem dazu. Die Lichtmaschine hat nicht mehr richtig geladen, wodurch die Einspritzdüsen nicht mehr richtig gingen. Das kostet dann Leistung. Ich konnte aber doch noch an Tulpe vorbei, als er in der Parabolika geradeaus fuhr, warum weiß ich nicht. Was die Divisionswertung angeht war es natürlich mit zwei Siegen und voller Punktausbeute ein perfektes Wochenende.

Jürgen Holzer

Volle Konzentration für Thorsten Rüffer vor dem Start

Sandro Bickel: Es war ein schönes Wochenende für mich. Ich war zweimal in meiner Division vorne dabei. Ich hatte in jedem der beiden Rennen einen tollen Zweikampf. Es war am Limit und ein harter Fight, aber immer fair. Dass die Saison so gut läuft, hatte ich mir schon gewünscht, aber nicht unbedingt damit gerechnet. Ich bin mit dem bisherigen Verlauf recht zufrieden. 

Uwe Burk: Im ersten Rennen war es ein toller Zweikampf mit Sandro Bickel. Wir waren da ziemlich gleich auf. Mir fehlt da noch etwas an Erfahrung mit einem Sportwagen um mich in letzter Sekunde vorbeizudrücken. Aber die kommt noch. Im zweiten Rennen hatte ich dann einen technischen Defekt. Die Pedalerie hatte sich gelöst und meine Bremsen haben mit Gas gegeben. Ich konnte so nur auf den vierten Platz fahren. 

Jürgen Holzer

Eng war es zwischen Sandro Bickel und Gerhard Münch

Siegmar Pfeifer: Das Wochenende war absolut in Ordnung. Wir haben das Auto ja umgebaut und es hat alles gut funktioniert. Das war so in Ordnung. Im zweiten Rennen habe ich meinen Platz noch verloren, aber ich habe den Barisone einfach nicht gesehen. Am Ende der Parabolika ist er innen durch, ja das war es dann. Im ersten Rennen bin ich ja kurz vor Schluss ausgefallen. Da hat der Sprit nicht gereicht. Wir hatten ja keine Erfahrung mit dem neuen Motor und hatten so den Verbrauch hochgerechnet. Leider fehlte am Schluss etwas an Sprit und ich musste vorzeitig aufgeben. Die Erfahrung haben wir jetzt gemacht und wir können das zukünftig besser machen.

Gerhard Münch: Das Wochenende war natürlich nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir hatten den neuen Motor eingebaut und wollten hier in Hockenheim zum ersten Mal damit im Rennen fahren. Da ging er am Donnerstag leider kaputt und wir mussten den zwei Jahre alten Motor einbauen. Da fehlte mir dann natürlich die notwendige Leistung. Auf den Geraden ist mir der Sandro Bickel dann auch immer weggefahren.

Jürgen Holzer

Siegmar Pfeifer in Rennen zwei auf dem Podest

Jürgen Holzer
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Artikel vom 21.06.2011

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