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Sportwagen-Pilot Stefan Mücke bei fünfter Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans ausgeschieden
Der Blick geht nach vorn
Zum fünften Mal dabei, zum ersten Mal ausgeschieden – so hatte sich Sportwagen-Pilot Stefan Mücke seine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans nicht vorgestellt. Bei der 79. Auflage des berühmtesten und härtesten Auto-Rennens der Welt, vor knapp 250. 000 Zuschauern, saß der Aston- Martin-Werksfahrer gerade mal eine Runde, also gut 13 Kilometer, hinter dem Lenkrad des neuen offenen LMP1-Sport wag en-Prototypen AMR-One mit der Startnummer 007, 
 © Aston Martin Racing
 Stefan Mücke mit Pech in Le Mans
dessen Cockpit er sich mit seinen Teamkollegen Darren Turner (Großbritannien) und Christian Klien (Österreich) teilte. Der 29-Jährige musste den Renner mit einem Motorschaden in der Box abstellen. „Das ist natürlich ärgerlich, nur solch einen Kurzeinsatz in diesem Rennen zu haben. Es ging diesmal zwar nicht um vordere Platzierungen, doch wir wollten im Entwicklungsprogramm des Autos ein weiteres Stück vorankommen. Jedenfalls war Le Mans diesmal eine wichtige Erfahrung“, sagte der Berliner, der im Vorjahr LMP1-Fünfter und damit Gesamtsechster geworden war. „Nachdem Darren im ersten Stint wegen eines Problems mit der Wasserpumpenriemen- scheibe in die Box kommen musste, wurde ich nach gut drei Stunden Motorreparatur ins Rennen geschickt, musste dann aber gleich wegen eines Folgeschadens am Motor das Auto abstellen“, erläutert der 29-Jährige. „Der Blick geht jetzt nach vorn. Das Chassis des AMR-One hat viel Potenzial. Jetzt gilt es, in den folgenden Tests das Auto konkurrenzfähig zu machen, denn im nächsten Jahr will ich in Le Mans wieder angreifen.“

Für Stefan Mücke steht bereits am kommenden Wochenende (18./19. Juni) der nächste Einsatz auf dem Programm. Diesmal allerdings nicht als Fahrer. Der ehemalige DTM-Pilot wird dem Team seines Vaters Peter Mücke beim vierten Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen Masters auf dem Lausitzring im Süden Brandenburgs als Berater zur Verfügung stehen. Unter anderem wird er dabei Gäste der Kfz-Sachverständigen- Organisation DEKRA durch die Box von Mücke Motorsport führen und ihnen den Ablauf eines Rennwochenendes in dem DTM-Team erläutern, das mit dem früheren schottischen Formel-1-Fahrer David Coulthard und Maro Engel (Monaco/beide AMG Mercedes C-Klasse 2008) in sein Heimspiel in der Lausitz geht.
Roland Hanke
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Artikel vom 13.06.2011

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