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Gute Leistung von Margaritis/Lunardi im ALPINA blieb unbelohnt
ALPINA übernimmt Tabellenführung in der Amateurwertung
ALPINA und das Team LIQUI MOLY Team Engstler zeigten mit dem BMW ALPINA B6 GT3 auch am zweiten ADAC GT Masters-Wochenende der Saison 2011 eine starke Leistung. Vor 45.000 Zuschauern kämpften Alexandros Margaritis und Dino Lunardi auf dem Sachsenring
im Rennen am Sonntag um den Sieg. Der BMW ALPINA B6 GT3 dominierte dank einer guten Taktik in der ersten Rennhälfte. 
 © Alpina
 Eine starke Leistung auch am Sachsenring
Nach technischem Defekt an der Hinterachse blieb die gute Leistung von Margaritis/Lunardi aber unbelohnt. Jubeln durfte ALPINA und das Engstler-Team am Sachsenring dennoch. Alex Plenagl und Florian Spengler gewannen im BMW ALPINA B6 GT3 die Amateurwertung im Rennen am Samstag und reisten als neue Tabellenführer der Amateurwertung aus Sachsen ab.

Das erste Rennen am Samstag nahm Dino Lunardi als Zweiter in Angriff. Der Franzose verlor bei einem turbulenten Start in der ersten Kurve eine Position, blieb aber in Schlagdistanz zu den beiden führenden Audi. Nach dem Fahrerwechsel zur Rennhalbzeit setzte Alex Margaritis die beiden führenden Audi weiter unter Druck und kämpfte um den zweiten Platz. Die gute Vorstellung der beiden BMW ALPINA-Piloten fand 20 Minuten vor dem Fallen der Zielflagge ein Ende, als Margaritis den BMW ALPINA nach einem Defekt am Antriebsstrang abstellen musste. Eine starke Leistung zeigten Alex Plenagl und Florian Spengler, die am Sachsenring erst ihr drittes Rennen im BMW ALPINA B6 GT3 in Angriff nahmen. Die beiden Nachwuchspiloten fuhren auf der anspruchsvollen Rennstrecke bei Chemnitz auf den hervorragenden achten Rang im Gesamtklassement und übernahmen die Tabellenführung der Amateurwertung des ADAC GT Masters.

Im zweiten Rennen am Sonntag trumpfte das Engstler/ALPINA-Team mit einer guten Strategie auf. Ein Regenschauer kurz vor dem Rennen sorgte für schwierige Streckenbedingungen. Während ein Grossteil der Piloten aus der Spitzengruppe trotz der nassen Strecke auf profillosen Slicks startete, entschied ALPINA-Teamchef Andreas
Bovensiepen das Rennen auf Regenreifen zu starten. Die Taktik zahlte sich aus, bereits im Verlauf der ersten Runde nach der Startfreigabe konnte der von der sechsten Position gestartete Margaritis die Führung übernehmen. In den folgenden Runden flog der grüne BMW ALPINA dem Feld förmlich davon. Auf der regennassen Strecke baute Margaritis seinen Vorsprung bis zur Rennhalbzeit auf mehr als 35 Sekunden aus. An der Führung des BMW ALPINA konnte auch eine Durchfahrtsstrafe nichts ändern.

Alpina

Keine Zielflagge am Sachsenring

Die Rennleitung belegte Margaritis mit einer Durchfahrtsstrafe, nachdem der Deutsch- Grieche beim Rennstart, der aufgrund der nassen Strecke aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety-Car erfolgte, etwas zu früh auf dem Gas stand und einen Konkurrenten noch vor der Startlinie überholte. Ein nicht optimaler Boxenstopp kostete dann die Führung, bevor Dino Lunardi das Rennen mit einem Problem im Antriebsstrang vorzeitig beenden musste. Auch Alex Plenagl und Florian Spengler hatten am Sonntag Pech und sahen keine Zielflagge. „Wir haben heute eine goldrichtige Strategie getroffen und hätten sicher zum Sieg fahren können“, war Alex Margaritis nach dem Rennen überzeugt. „Auch mit der Durchfahrtsstrafe wäre unsere Strategie aufgegangen. Leider ist dann beim Boxenstopp der Motor nicht sofort angesprungen und wir haben etwas Zeit verloren.“ „Die Strategie war heute perfekt“, so Dino Lunardi nach dem Rennen. „Nach unserem Sieg und dem dritten Platz beim Saisonstart wäre so ein Ergebnis auch an diesem Wochenende möglich gewesen. Wir waren am Sachsenring sehr schnell, leider hat etwas Rennglück gefehlt.“

„Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen haben wir bei dem Regenschauer vor dem Start erwartet, dass die Strecke lange nass bleibt und uns entschieden auf Regenreifen zu starten,“ erklärte ALPINA-Geschäftsführer und Ressortleiter Motorsport Andreas Bovensiepen die Strategie. „Mit der gleichen Strategie wie die Gegner wäre es für uns etwas schwieriger gewesen vorne zu fahren, denn zwischen den Rennen am Samstag und Sonntag wurde das Gewicht unseres BMW ALPINA B6 GT3 von den Organisatoren um 30kg erhöht. Der Boxenstopp hat dann allerdings etwas Zeit gekostet, der Wechsel auf Slicks hat nicht optimal funktioniert. Zum nächsten Rennen müssen wir noch mehr im Detail arbeiten und die Umsetzung verschiedener Dinge optimieren sowie die Probleme mit der Hinterachse lösen, die normalerweise problemlos funktioniert.“ Das nächste ADAC GT Masters-Rennen findet vom 10. – 12. Juni in Zolder/Belgien statt. An die ehemaligen Formel 1-Strecke unweit von Aachen hat ALPINA gute Erinnerungen. Beim letzten Start des BMW ALPINA B6 GT3 in Zolder im Rahmen der FIA GT3 Europameisterschaft 2009 durfte sich ALPINA über einen Startplatz in der ersten Reihe und einen zweiten Platz freuen.

Alpina

Podium ADAC GT Masters Sachsenring

Alpina Presse
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Artikel vom 24.05.2011

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