Wieder einmal machte die hervorragende Leistung der Young Driver-Boxencrew den Unterschied. Stefan Mücke startet als Vierter in das Championship Rennen und jagte bis zum Fahrerwechsel die drei führenden Nissan. Ein schneller Boxenstopp der Young Driver-Boxencrew brachte Darren Turner auf dem dritten Platz zurück auf die Strecke. Nachdem der führende Nissan mit einem technischen Defekt ausschied, fuhr Turner auf der zweiten Position und stellte schliesslich die erste Podiumsplatzierung für sich und Teamkollege Mücke sicher.
Für Alex Müller und Tomas Enge im zweiten Aston Martin von Young Driver AMR setzte sich die Pechsträhne in Portugal im Championship Rennen fort. Enge musste aus der letzten Reihe in das Rennen starten, nachdem Müller im Qualifying Rennen Opfer einer Startkollision wurde. Ein technisches Problem mit dem Lichtmaschinen-Keilreimen zwang Enge/Müller schliesslich dazu, den Aston Martin vorzeitig abzustellen.
“Ich hätte hier niemals einen Podiumsplatz erwartet, denn die Strecke kommt eigentlich unserem Aston Martin nicht besonders entgegen”, freute sich Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer über das gute Ergebnis. “Unsere Boxenmannschaft war grossartig und ich freue mich sehr über das gute Ergebnis von Stefan und Darren. Besonders freut es mich für Stefan, denn er ist seit 1,5 Jahren im Team und hatte in dieser Zeit sehr viel Pech. Es ist toll, dass er hier für uns zum ersten Mal auf das Podium gefahren ist. Beim unserem Heim Grand Prix auf dem Sachsenring müssen Stefan und Darren nun mit Erfolgsballast starten, aber ich hoffe, das die beiden dort ebenso glänzen können wie hier in Portugal. Alex und Tomas hatten an diesem Wochenende sehr viel Pech, aber ich bin mir sicher, dass beide beim unserem Heimrennen wieder um Spitzenplätze fahren werden.“
Für Young Driver AMR geht es von Portugal nun auf direktem Weg zum Sachsenring. Der pünktliche Transport von Rennautos und Equipment zurück nach Deutschland ist Chefsache: Teamchef Hardy Fischer steuert einen der Trucks mit der wertvollen Fracht persönlich mit den Young Driver-Truckern zurück nach Deutschland.
Stimmen der Fahrer nach dem Rennen:
Alex Müller (#7 Young Driver-Aston Martin DBR9): „Wir hatten im Rennen ein Problem mit dem Lichtmaschinen-Keilriemen. Ich weiss gar nicht, wie ich es geschafft habe, den Motor nach dem Fahrerwechsel wieder zu starten, da die Batteriespannung extrem niedrig war. Als ich aus der Box gefahren bin, gingen die Probleme weiter. Die Servolenkung ging nicht mehr und ich hatte Fehlzündungen, daher musste ich das Rennen vorzeitig beenden.”
Tomáš Enge (#7 Young Driver-Aston Martin DBR9): “Ungefähr zur Mitte meines Stints hat sich der Riemen der Lichtmaschine gelöst und die Batteriespannung hat extrem abgenommen. Ich freue mich über das gute Ergebnis von Darren und Stefan, für Alex und mich war das Wochenende hier allerdings sehr frustrierend. Wir schauen nun auf das nächste Rennen auf dem Sachsenring und werden sicher sehr gut vorbereitet sein.”
Stefan Mücke (#8 Young Driver-Aston Martin DBR9): „In der ersten Rennhälfte lag ich dicht hinter einem vor mir liegenden Nissan. Ich habe gemerkt, dass seine Reifen wesentlich stärker abbauten als meine, hatte aber keine Chance ihn zu überholen. Das Team hat heute beim Boxenstopp einen tollen Job gemacht und uns eine Position weiter nach vorne gebracht. Das war eine sehr gute Teamleistung heute.”
Darren Turner (#8 Young Driver-Aston Martin DBR9): „Unsere Boxencrew hat heute einen tollen Job gemacht, der Boxenstopp war nahezu perfekt, auch wenn ich Beinahe beim losfahren fast den Motor abgewürgt habe. Ich hatte dann ein tolles Duell mit dem Nissan von David Brabham, konnte mich aber gegen ihn behaupten. Mit dem zweiten Platz und der Tatsache, dass wir das einzige Team an diesem Wochenende waren, das es mit den Nissan aufnehmen konnte, können wir sehr zufrieden sein.”
Ergebnis Championship Race:
1. Luhr/Krumm JRM-Nissan GT-R
2. Mücke/Turner Young Driver-Aston Martin DBR9
3. Campbell-Walter/Brabham Sumo Power-Nissan GT-R
4. Pastorelli/Schwager all-inkl.com-Lamborghini
5. Wendlinger/Kox SRT-Lamborghini |