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Le Mans Series vom 1. – 3. April in Paul Ricard, Le Castellet (Südfrankreich)
Erfolgreiche Rückkehr von Pierre Kaffer im Prototyp
Das erste Rennen der Le Mans Series vom 1. – 3. April in Paul Ricard, Le Castellet sah Pierre Kaffer und seine Teamkollegen von Pecom Racing Matias Russo und Luis Companc auf dem Podium in der LMP2 Kategorie. Mit dem zweiten Platz konnte Kaffer eine 
erfolgreiche Rückkehr in den Prototyp feiern. Das Prototypprojekt Lola B11/40 – Judd des AF Corse Teams, erwies sich dabei als ein zuverlässiges, tadellos laufendes Auto auch über die 6 Stunden des Rennens.
 © Oliver Runschke
 Pierre Kaffer mit Platz zwei sehr zufrieden
Lief es im Qualifiying noch nicht so hervorragend – Matias Russo konnte das Auto auf Startplatz 5 plazieren - so zahlte sich die intensive Arbeit des Teams im Rennen aus. Der Start des ersten Rennes der Le Mans Series verlief unglücklich. Es herrschte Verwirrung bei der Startprozedur, so dass es im Feld zu zahlreichen Kollisionen kam. Zum Glück kam der Startfahrer des Lola Judd mit der Nummer 39 Russo unbeschadet davon und nach einem Doppelstint konnte er problemlos an Companc übergeben, der dann auch seinen Doppelstint sicher abliefern konnte. Als dritter stieg Kaffer ins Auto und auch sein Doppelstint verlief nahezu problemlos. Zwar verabschiedete sich in seinem Stint der Kurbelwellensensor, doch das Auto ist so ausgerüstet, dass auf einen zweiten Sensor zugegriffen werden kann. Russo schließlich fuhr noch den Schlussstint und mit dem zweiten Platz in der LMP2 Klasse und dem vierten Gesamtrang hatten alle Fahrer aber auch das gesamte Team allen Grund zum Jubeln.

Ein höchst zufriedener Kaffer unmittelbar nach dem Rennen: „Ich bin absolut happy und auch unheimlich erleichtert, dass das Rennen für uns so erfolgreich geendet ist. Trotz gut verlaufender Tests erweist es sich letztlich erst im Rennen, wo man mit einem neuen Projekt steht und ich kann nur sagen, alle Hochachtung vor dem gesamten Team. Das Auto war super vorbereitet. Kleinere Abstimmungsprobleme während des Qualifyings wurden schnell und kompetent gelöst. Jetzt wissen wir, was noch zu tun ist, denn natürlich ist der zweite Platz toll, doch das Ziel ist es immer, ganz oben auf dem Podium zu stehen und da fehlte es dem Auto einfach noch an dem Top-Speed. Das ist die Aufgabenstellung für die nächsten Wochen, hier zuzulegen. Aber wir sind alle sehr, sehr zufrieden mit unserer Performance.“


Das Auftreten des AF Corse Teams bei ersten Rennen der LMS zeigte sehr deutlich, welche Bedeutung diese Serie für das AF Corse Team hat. Insgesamt wurden 5 Autos an den Start gebracht. Neben dem Lola –Judd wurden 2 neue Ferrari F 458 Italia in der GTE PRO und zwei Ferrari 430 in der GTE AM eingesetzt und die Mannschaft umfasste 58 Personen. In allen drei Kategorien wurde jeweils der zweite Platz erreicht.

Ein Teil dieses grandiosen Teamauftritts zu sein bedeutete für Kaffer auch die absolute Vorfreude auf das nächste Rennen der LMS, dass vom 5. bis 7. Mai im belgischen Spa-Francorchamps statt findet.
Jennifer Wawrzyniak
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Artikel vom 04.04.2011

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