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| American Le Mans Series, 1. Lauf in Sebring, USA |
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| Starkes Porsche-Aufgebot beim Zwölf-Stunden-
Klassiker |
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Die American Le Mans Series startet traditionell mit einem echten Klassiker in die Saison: Die 12 Stunden von Sebring, die am 19. März bereits zum 59. Mal auf dem Sebring International Raceway im Herzen Floridas ausgetragen werden, sind das älteste und härteste
Sportwagenrennen in den USA. In den von Kundenteams eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR sind sechs Porsche-Werksfahrer im
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Porsche
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| Flying Lizard: Jörg Bergmeister, Patrick Long, Marc Lieb |
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darunter mit Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) auch die Titelverteidiger in der GT-Klasse.
Das berühmteste 12-Stunden-Rennen der Welt feierte seine Premiere am 15. März 1952 und ist zusammen mit den 24-Stunden-Rennen in Daytona und Le Mans der traditionsreichste Langstreckenklassiker. In der Siegerliste haben sich Rennfahrergrößen wie Juan Manuel Fangio, Phil Hill, Dan Gurney, Jacky Ickx und Mario Andretti verewigt. Am Start waren auch rennbegeisterte Hollywood-Stars wie Paul Newman und Steve McQueen, der 1970 mit einem Porsche 908 Gesamtzweiter wurde.
Die Strecke
Der 5,954 Kilometer lange Sebring International Raceway, ein Flugplatzkurs mit 17 Kurven, ist berüchtigt wegen seiner vielen Bodenwellen. Dazu kommen die meist sehr hohen Temperaturen. Diese Belastungen für Fahrzeuge und Fahrer machen das Rennen zu einem echten Härtetest im Hinblick auf die 24 Stunden von Le Mans.
Die Porsche-Fahrer
Als amtierende GT-Meister der American Le Mans Series nehmen die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) das prestigeträchtige Rennen zusammen mit ihrem Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg) in Angriff. Das Trio im 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports bildet die Speerspitze der Porsche-Kundenteams, die sich in der GT-Klasse der starken Konkurrenz von BMW, Corvette, Ferrari, Jaguar und Lamborghini stellen. Die weiteren Porsche-Werksfahrer in der GT Endurance-Klasse sind Wolf Henzler (Nürtingen) für das Team Falken, Richard Lietz (Österreich) für Proton Competition und Marco Holzer (Lochau) für Flying Lizard Motorsports. Seine Rennpremiere in den USA feiert der amtierende Porsche-Mobil1-Supercup-Meister René Rast (Steyerberg) im 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing. Auch für Audi sind zwei Porsche-Werksfahrer im Einsatz: Die Le-Mans-Sieger Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) starten mit dem Audi R15+ in der Sportprototypen-Klasse LMP1.
Stimmen vor dem Rennen
Hartmut Kristen, Porsche Motorsportchef: „Sebring ist ein echtes Highlight gleich zum Auftakt der neuen Saison. Das Rennen ist eine erste wichtige Standortbestimmung auf einer sehr anspruchsvollen Strecke. Ich glaube, alle sind gespannt zu sehen, was die Arbeit über den Winter gebracht hat.“
Jörg Bergmeister: „Es ist das härteste Rennen der Saison. In Sebring werden Extrapunkte vergeben, allein schon deshalb ist eine gute Platzierung besonders wichtig. Ein Ausfall wirft dich im Kampf um die Meisterschaft weit zurück. Wir haben viel getestet und sind gut vorbereitet. Die Verbesserungen an unserem 911 GT3 RSR sind sehr vielversprechend. Ob wir alles richtig gemacht haben, werden wir aber frühestens im Qualifying sehen.“
Patrick Long: „Das ist unsere dritte Saison mit dem Team von Flying Lizard Motorsports. Wir sind sehr gut aufeinander eingespielt. Das ist vor allem bei den Boxenstopps ein großer Vorteil, die gerade bei einem so langen Rennen eine entscheidende Rolle spielen können.“
Marc Lieb: „In Sebring ist man vor Überraschungen nie sicher. Es ist das am stärksten besetzte Rennen des Jahres. Eine gute Vorbereitung ist eine Voraussetzung für den Erfolg, aber keine Garantie.“
Wolf Henzler: „Es ist das Rennen mit den besten Fahrern und den meisten Zuschauern. Die Begeisterung der Fans ist riesengroß. Die Leute in den USA wollen Sportwagen sehen, sogar beim Testen haben uns viele Fans zugeschaut.“
Marco Holzer: „Ich fahre zum ersten Mal in Sebring und freue mich riesig darauf. Nach Daytona gleich der nächste Klassiker – das ist ein Saisonstart, von dem man als Rennfahrer träumt.“
Richard Lietz: „Ein tolles Rennen mit tollen Fans. Du fährst immer am Limit, darfst keinen Fehler machen. Nur dann hast du eine Chance. Eine große Herausforderung, die aber auch sehr viel Spaß macht.“ |
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Porsche
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Porsche 911 GT3 RSR, Team Falken: Wolf Henzler, Bryan Sellers, Martin Ragginger |
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Der Porsche 911 GT3 RSR
Der erfolgreichste GT-Rennwagen der vergangenen Jahre startet mit zahlreichen Verbesserungen in die neue Saison. Die Leistung seines Vierliter-Sechszylinder-Boxer-Motors wurde auf 455 PS (335 kW) gesteigert. Bei der Weiterentwicklung standen vor allem eine neu gestaltete Aerodynamik im Front- und Heckbereich im Vordergrund. Als GT-Fahrzeug mit der besten Gesamteffizienz in der American Le Mans Series gewann der 911 GT3 RSR in der Saison 2010 erneut die Umweltwertung „Michelin Green X Challenge“.
Die Porsche-Erfolge
Mit 18 Gesamt- und 64 Klassensiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der 12 Stunden von Sebring. Den ersten Gesamtsieg holten 1960 Hans Herrmann und Olivier Gendebien mit dem Porsche RS 60. In einer einzigartigen Erfolgsserie von 1976 bis 1988 feierte Porsche 13 Gesamtsiege hintereinander, mit Fahrern wie Hurley Haywood, Al Holbert, Brian Redman, Bob Wollek, A.J. Foyt, Bobby Rahal und Hans-Joachim Stuck. Der letzte Porsche-Gesamterfolg ging 2008 auf das Konto von Timo Bernhard, Romain Dumas und Emmanuel Collard im von Penske Racing eingesetzten RS Spyder. In diesem Jahr sicherten Jörg Bergmeister, Wolf Henzler und Marc Lieb Porsche mit dem 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports auch den Sieg in der Klasse GT2.
Die Zeiten
Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring startet am Samstag, 19. März, um 10.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MEZ). Das GT-Qualifying am Freitag wird ab 21.00 Uhr MESZ unter www.porsche.com/alms-live im Internet übertragen.
Die American Le Mans Series
Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. Beim Saisonauftakt in Sebring sind sie in sechs Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 460 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTE AM: Wie Klasse GT, jedoch darf pro Fahrzeug höchstens ein per Reglement definierter Profifahrer eingesetzt werden.
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge startberechtigt (z.B. Porsche 911 GT3 Cup).
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm (Benzin-Motoren) bzw. 930 Kilogramm (Diesel-Motoren).
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 825 Kilogramm Mindestgewicht
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.
Die Rennen 2011
Diese neun Rennen in den USA und Kanada stehen in der Saison 2011 im Kalender der American Le Mans Series:
19.03. Sebring/Florida
16.04. Long Beach/Kalifornien
09.07. Lime Rock/Connecticut
24.07. Mosport/Kanada
06.08. Mid-Ohio/Ohio
21.08. Road America/Wisconsin
03.09. Baltimore/Maryland
17.09. Laguna Seca/Kalifornien
01.10. Road Atlanta/Georgia |
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Porsche
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Porsche 911 GT3 RSR, Flying Lizard Motorsports: Marco Holzer, Darren Law, Seth Neiman |
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| Porsche Motorsport |
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Artikel vom 13.03.2011
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