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| Raffi Bader |
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| Rückblick auf ein turbulentes Jahr |
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Auf eine turbulente Saison 2010 blickt Raffi Bader zurück. Der
Meister der Saison 2009 hat die berühmten Höhen und Tiefen des Motorsports
haut- nah erlebt. Zunächst hatte sich der Fricktaler in die Porsche GT3 Cup Challenge
eingeschrie ben, eine neue Rennserie, von der er sich viel erhoffte, die aber
kurz vor der Saison seitens der Organisation abge- sagt wurde.
Für Raffi Bader hieß es daraufhin, sich kurzfris
tig noch einen attraktiven Fahrerplatz in einer anderen Meisterschaft zu sichern. |
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MotorSport-Concepts |
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| Mit
Doppelsieg Porsche SuperSportsCup beendet |
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Und mit Alex Fach und dem Fach
Autotech Team aus Sattel bot sich die Gelegenheit, im Porsche SuperSportsCup
den Titel zu verteidigen.
Noch zum Saisonauftakt am Nürburgring lief die Saison nach Maß an. Mit einem
Sieg und einem zweiten Rang hatte der junge Porsche-Pilot die Meisterschaft
fest im Focus. Doch schon während der zweiten Rennveranstaltung, dem
Heimrennen in Hockenheim, waren die Ambitionen des Eidgenossen auf den
Nullpunkt gesunken: Ein Wettbewerber war dem in Führung liegenden Porsche
ungebremst ins Heck gekracht, der Schaden immens. "40.000 Euro oder mehr als
50.000 CHF bügelst Du nicht einfach weg. Das bringt das gesamte Budget einer
Saison ins Wanken", berichtete Raffi Bader, der sich daraufhin auf
Einzelerfolge konzentrierte.
Zwei Gaststarts absolvierte der Youngster mit dem Team Konrad Motorsport im
Porsche Supercup. In der Serie, die im Rahmen der Formel 1-Veranstaltungen
weltweit ausgetragen wird und die gern als der schnellste Markenpokal der
Welt tituliert wird, trifft man auf die Elite des Motorsports. Mit dem
Ergebnis des Rennens beim Großen Preis von Deutschland im Badischen Motodrom
zu Hockenheim war Raffi Bader dann auch sehr zufrieden. "Die größte
Umstellung waren die Bremsen. Während man im SportsCup mit Stahlbremsen
fährt, sind die Discs aus Keramik viel bissiger", so Raffi Bader, der als
16. die Ziellinie überquerte, im Interview. Der zweite Auftritt im Porsche
Supercup in Spa Francorchamps war von Pech geprägt. Hatte der Fricker
zunächst ein gutes Zeittraining absolviert, warfen ihn ein Frühstart und
später ein defektes Rad zurück.
Mit dem Team Vogelgesang und seinem Teampartner Julian Dercks absolvierte
der 22-jährige einige Porsche Langstreckenrennen. Aber auch hier klebte das
Pech an seinem Gasfuß. Immer wieder war das Duo unter den schnellsten
Wettbewerbern zu finden, musste aber einige technisch bedingte Rückschläge
hinnehmen.
Die Saison im Porsche SuperSportsCup beendete Raffi Bader in Oschersleben im
August mit einem fetten Schlusspunkt. Als niemand mehr mit dem Fricktaler
rechnete, war er wieder zurück. Der Meister 2009 verabschiedete sich mit
einem Doppelsieg aus dem Wettbewerb, setzte noch einmal Maßstäbe und
bedankte sich mit diesem guten Ergebnis bei seinen Gönnern. "Ich danke
meinen Partnern, die mich in dieser Saison so großartig unterstütz haben und
freue mich, auch im kommenden Jahr wieder mit und für Euch siegen zu
dürfen."
Schon jetzt nimmt Raffi Bader die nächste Saison in Angriff: "Porsche
Supercup, Porsche Carrera Cup, FIA GT Meisterschaft oder GT Open stehen auf
meiner Wunschliste ganz oben. Man wird sehen, für welche Serie ich ein
geeignetes Paket schnüren kann." Sicherlich wird man auch 2011 mit dem
Eidgenossen rechnen müssen. |
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MotorSport-Concepts |
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Raffi
Bader |
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Artikel vom 16.11.2010
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