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| Intercontinental Le Mans Cup, 3. Lauf in Zhuhai, China |
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| Innovativer Porsche 911 GT3 R Hybrid stark im Qualifying |
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Guter Start für den Porsche 911 GT3 R Hybrid bei seiner mit Spannung erwarteten Premiere in Asien. Im Qualifying zum Saisonfinale des Intercontinental Le Mans Cup in Zhuhai/China markierte Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) im innovativen Sportwagen aus
Weissach mit 1:33,789 Minuten die zweitschnellste Runde aller GT-Fahrzeuge – zur Bestzeit fehlten nur zwei Zehntelsekunden.
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Porsche
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| Guter
Start für den Porsche 911 GT3 R Hybrid |
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„Wir haben das Auto seit seinem letzten Einsatz in Road Atlanta weiter verbessert, davon haben wir heute profitiert“, sagte Jörg Bergmeister, der sich beim 1.000-Kilometer-Rennen am Sonntag mit seinem Werksfahrerkollegen Patrick Long (USA) am Lenkrad abwechselt. Auf dem 4,319 Kilometer langen Zhuhai International Circuit im Süden Chinas wirkten sich beim 911 GT3 RSR, der mit seinem zukunftsweisenden Antriebskonzept außer Konkurrenz in der Klasse GTH startet, vor allem das verbesserte Torque-Vectoring und der Autoboost positiv aus. Das Torque-Vectoring verteilt die Antriebskraft je nach Kurvenradius und Fahrsituation zwischen dem linken und dem rechten Vorderrad, der Autoboost steuert beim Herausbeschleunigen aus den Kurven automatisch die elektrische Antriebsleistung zu. Jörg Bergmeister, mit Patrick Long zum zweiten Mal hintereinander GT-Gewinner der American Le Mans Series: „Durch den Autoboost fahren wir praktisch mit Allradantrieb, und das war heute auf der noch etwas feuchten Strecke auf jeden Fall ein Vorteil. Dazu kam, dass die Michelin-Reifen sehr gut zu unserem Auto passen.“
In der Klasse GT2 schaffte Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten 911 GT3 RSR die zweitschnellste Zeit. Das Rennen fährt er zusammen mit seinem Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg), mit dem er in dieser Saison seinen Titel in der Le Mans Series (GT2) erfolgreich verteidigte. „Die Strecke wurde immer schneller und ich habe meine schnellste Runde ganz zum Schluss gefahren. Für das Rennen sieht es also ganz gut aus“, sagte er. Sein Landsmann Martin Ragginger bestritt das Qualifying im zweiten 911 GT3 RSR von Felbermayr-Proton und war mit seiner sechstschnellsten Zeit ebenfalls zufrieden: „Meine letzten Runde, als die Strecke fast schon trocken war, hat nicht ganz gepasst, sonst wäre es noch ein bisschen schneller gegangen. Aber wir sind trotzdem zuversichtlich.“ Seine Teamkollegen sind Christian Ried (Schönebürg) und Gianluca Roda (Italien).
Auf die fünftschnellste GT2-Zeit kam der ehemalige FIA-GT-Meister Richard Westbrook (Großbritannien), der sich den 911 GT3 RSR des Teams Prospeed Competition mit Darryl O’Young (Hongkong) teilt. Auch der zweifache Supercup-Gewinner geht zuversichtlich ins Rennen: „Wir sind nicht so weit weg von den Schnellsten und haben auf die Distanz durchaus gute Chancen auf einen Spitzenplatz.“
Das Rennen in Zhuhai startet am Sonntag um 12.00 Uhr Ortszeit (05.00 Uhr MEZ) und geht über 1.000 Kilometer.
Ergebnis Qualifying GT2
1. Gianmaria Bruni (I), Ferrari 430 GT, 1:35,810 Minuten
2. Richard Lietz (A), Porsche 911 GT3 RSR, + 0,304 Sekunden
3. Jörg Müller (D), BMW E92 M3, + 0,352
4. Andrew Kirkaldy (GB), Ferrari 430 GT, + 0,399
5. Richard Westbrook (GB), Porsche 911 GT3 RSR, + 0,489
6. Martin Ragginger (A), Porsche 911 GT3 RSR, + 0,716 |
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Zweitschnellste
Zeit für Richard Lietz im Felbermayr-Proton Porsche 911 GT3
RSR |
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Daten und Fakten:
Das ist der Intercontinental Le Mans Cup
Beim neu geschaffenen Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden drei Langstreckenrennen für den ILMC gewertet: die 1.000 Kilometer von Silverstone (Le Mans Series), das Petit Le Mans in Road Atlanta (American Le Mans Series) und das 1.000-Kilometer-Rennen in Zhuhai/China.
Das Starterfeld bilden Sportprototypen und Seriensportwagen. Beim Rennen in Zhuhai sind sie in sieben Klassen unterteilt:
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm (Benzin-Motoren) bzw. 930 Kilogramm (Diesel-Motoren).
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 825 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm.
Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 460 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Formula Le Mans: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.
Klasse GTC: In dieser Klasse sind GT3-Markenpokalfahrzeuge aller Hersteller startberechtigt.
Klasse GT Experimental: Sonderwertung für innovative Fahrzeuge wie den neuen Porsche 911 GT3 R Hybrid.
Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Punkte gibt es für Hersteller und Teams für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. |
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| Porsche Motorsport |
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Artikel vom
06.11.2010
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