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| FIA GT1 Weltmeisterschaft Nürburgring |
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| Poker um WM-Punkte |
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Der sechste Lauf der FIA GT1-Weltmeisterschaft fand am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring in Deutschland statt. Das Swiss Racing Team hat in den vergangenen Wochen weiter hart daran gearbeitet, die beiden NISSAN GT-R konkurrenzfähig zu machen, um endlich
weiter nach vorne zu kommen. Die Wetterbe- dingungen an der Rennstrecke waren für die Teams und Fahrer sehr schwierig und unberechenbar. |
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motioncompany
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| Mit
der Leistung zufrieden |
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NISSAN GT-R Karl Wendlinger / Henri MoserIn den Qualifyings schaffte es Seiji Ara (JPN) in Q1 nicht, sich mit seinem Fahrzeug (#4) unter die ersten 16 zu platzieren, um ins Q2 zu gelangen. Mit weniger als drei Zehntel Abstand positionierte sich der Japaner auf P17, obwohl er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 251 km/h Zweitschnellster im Feld war. Sein Fahrzeugpartner Max Nilsson (SWE) kam somit nicht zum Einsatz.
Der NISSAN GT-R mit der Startnummer 3 wurde in Q1 von Karl Wendlinger (AUT) gefahren, der seinen Stint auf P9 beendete und seinen Boliden an Partner Henri Moser (CHE) für Q2 übergab, der sich mit P14 nicht fürs das Q3, die Runde der letzten Acht, qualifizieren konnte. Leider wurde das Ergebnis von Wendlinger von der Rennleitung noch korrigiert und er wurde für das Qualifizierungsrennen um drei Plätze nach hinten versetzt. Laut Aussage der Rennkommissare hatte der Österreicher in der vierten Kurve eine durchgezogene Linie mit allen vier Reifen überquert.
Das Qualifizierungsrennen begann unter trockenen Bedingungen. Max Nilsson hatte bereits kurz nach dem Start eine Berührung mit dem FORD GT40 vom Team MARC VDS, dabei erlitt er einen Reifenschaden und Nilsson musste mit dem platten Reifen fast eine gesamte Runde zum Reifenwechsel in die Box fahren. Somit war das Rennen für Ara/Nilsson gelaufen. Die Aussicht auf ein gutes Ergebnis waren dahin. Jedoch erreichte der Schwede nach dem Wechsel noch hervorragende Rundenzeiten, die denen der Spitzengruppe entsprachen. Der offizielle Boxenstopp verlief dann ohne Probleme und das Team wechselte wegen des beginnenden Regens auf Regenreifen. Seiji Ara übernahm den Wagen und brachte ihn auf einem unbefriedigendem P17 ins Ziel.
NISSAN GT-R Seiji Ara / Max Nilsson Henri Moser hatte mit seinem GT-R (#3) einen guten Start und kam nach bereits einer Runde auf P11 liegend über die Ziellinie. Mit dieser Platzierung kam Moser zum Fahrerwechsel in die Box. Nach den obligatorischen Boxenstopps begann es zu regnen. Das Team entschied nach Absprache mit Karl Wendlinger wieder mit Slicks auf die Rennstrecke zu gehen, da es nur an einzelnen Stellen an der Rennstrecke regnete,. „Wir haben hier gepokert und diese Entscheidung getroffen, obwohl die meisten Teams auf Regenreifen wechselten. Wenn wir auch gewechselt hätten, wären wir vielleicht auf P8 oder P7 vorgekommen, so war aber die Möglichkeit drin, mit den Slicks auf P3 oder sogar P2 vorzukommen. Leider ist es nicht aufgegangen, da sich in der Zwischenzeit mehr Wasser auf der Strecke angesammelt hatte.“ so Teammanager Erich Kolb. Das Resultat war P14 für den Wagen von Wendlinger/Moser.
Karl Wendlinger hatte im Rennen am Sonntag einen sehr guten Start und konnte bereits nach wenigen Runden von P14 bis auf P11 vorfahren. Zum Boxenstopp, den das Team hervorragend absolvierte, übergab er den Wagen auf P5 liegend an den Schweizer Henri Moser. Nach dem Ende der Boxenstopp-Phase hatte sich Moser auf P8 einsortiert, den er in Runde 18 an den NISSAN von Sumo Power abgeben musste. Kurz darauf wurde Moser von Westbrock (Ford GT, Team Matech) in der Mercedes-Arena umgedreht und verlor dadurch mehrere Positionen. Westbrock erhielt von der Rennleitung daraufhin eine Durchfahrtstrafe. Schlussendlich wurde es noch ein 10. Platz und auf das Konto des Autos mit der Startnummer 3 wurde ein WM-Punkt gutgeschrieben.
Seiji Ara übernahm den Start des zweiten NISSAN und konnte sich im Mittelfeld sehr gut behaupten. Ein technisches Problem beim Boxenstopp verzögerte diesen um wertvolle Sekunden, so dass sich Max Nilsson nur auf P16 wieder ins Feld einsortieren konnte, bis dann in Runde 22 plötzlich der Motor ausging, die Folge eines Problems in der Elektronik. Nilsson schaffte einen Restart, war zu diesem Zeitpunkt aber schon bis ans Ende des Feldes durchgereicht worden. Dieses Problem durfte bereits das Schwesterteam Sumo Power mit einem ihrer NISSAN erleben.
Teammanager Erich Kolb: „Es wird leider immer noch sehr hart gefahren. Fast jedes zweites Fahrzeug weist Kampfspuren auf, obwohl im Teammanager-Meeting ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass die Rennleitung hart durchgreifen werde. Der GT-R von Max und Seiji hat rundherum Schäden und das ist sehr schade.“
Teamchef Othmar Welti: „Dieses Wochenende hatten wir absolut die Pace der GT-Rs des anderen NISSAN-Teams. Teilweise waren wir sogar schneller. Jedoch müssen wir feststellen, dass alle vier GT-Rs nicht wirklich optimal in der Balance of Performance eingestuft sind. Aber insgesamt sind wir mit unserer eigenen Leistung zufrieden, müssen aber weiterhin intensiv daran arbeiten, weiter voranzukommen, um mehr als nur einen WM-Punkt vom Wochenende mit nach Hause zu nehmen.“
Das nächste Rennen findet am 19. September 2010 an der Algarve in Portugal statt. |
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Karl
Wendlinger und Henri Moser |
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Artikel vom 02.09.2010
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